Montag, 14. Oktober 2019

[Rezension] Katie Scott & Fiona Munro - Die Entstehung des Lebens: Evolution

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch endlich mal wieder mit einer Rezension bei euch. Wie das ja so immer zum Start des neuen Semesters ist, musste ich mich erstmal zurechtfinden zwischen den neuen Modulen, den vielen Vorlesungen und meinem Nebenjob. Dabei bleibt man selbst leider öfter mal auf der Strecke und vernachlässigt die Dinge, die einem gut tun. Aber so langsam habe ich mich eingewöhnt und finde endlich wieder Zeit zum Lesen, und darüber bin ich wirklich unglaublich froh!
Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, wurde mir vom Prestel-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zugeschickt, vielen Dank nochmal!


Titel: Die Entstehung des Lebens: Evolution
Originaltitel: The Story of Life: Evolution
Autor/in: Katie Scott, Fiona Munro
Seiten: 79
Verlag: Prestel
Preis: 16,00€ (gebunden)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
In diesem Band der "Eintritt frei"-Reihe führen uns Katie Scott und Fiona Munro in ihrem "Taschenmuseum" durch die Geschichte unserer Erde. Mit unglaublich tollen Illustrationen (einen Blick ins Buch erhaltet ihr weiter unten) und kurz gefassten, leicht verständlichen Texten kann hier wirklich jeder zum Erforschen der Evolutionsgeschichte werden.Ich war so begeistert von diesem Buch. Schon als Kind bin ich sehr gerne ins Museum gegangen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich finde es toll, wie viel es in unserer Welt zu lernen gibt und versuche, meine Augen und Ohren überall offen zu halten, um immer neues Wissen aufzuschnappen. Da Museumsbesuche aber auf die Dauer sehr teuer sein können, ist die "Eintritt frei"-Reihe eine tolle Alternative für alle Museumsliebhaber. Egal ob Kind oder Erwachsene(r), ich denke, dass jeder von diesem Buch begeistert sein wird.
Anstelle von Kapiteln ist das Buch in "Säle" eingeteilt, wie in einem richtigen Museum. So startet man am Eingang, wo es eine kurze Einführung zu dem Thema "Evolution" gibt. Danach beginnt man seinen Rundgang durch die vier Säle: Präkambrium, Paläozoikum, Mesozoikum und Kanäozoikum. Und ganz zum Schluss gibt es sogar noch eine kleine Bibliothek mit Anregungen zum Weiterlesen. Ich fand diese Einteilung super und hatte wirklich manchmal das Gefühl, durch ein Museum zu schlendern. Ich musste ständig meinen Freund anstupsen und ihm die Bilder zeigen oder ihm interessante Infos vorlesen - ungefähr genau so bin ich, wenn ich ein Museum oder eine Ausstellung erkunde. 
Durch die kurz gehaltenen und leicht verständlich geschriebenen Texte hatte ich das Gefühl, alles wirklich gut nachvollziehen zu können und bin jetzt um einiges Wissen zu diesem Thema reicher (was nicht unbedingt immer der Fall ist, wenn ich einen wissenschaftlichen Text in der Uni lesen muss). Daher denke ich, dass sich dieses Buch für alle Altersgruppen eignet und jeder hier noch etwas lernen kann. 
Und zu guter Letzt muss ich natürlich nochmal die wunderschöne Gestaltung des Buches ansprechen: Es ist wirklich ein absolutes Schmuckstück. Nicht nur von außen, sondern auch von innen ist es mit so viel Mühe und Liebe zum Detail gestaltet, dass man es sich alleine schon der Optik wegen in sein Regal stellen könnte. Hier bekommt ihr noch einen kleinen Einblick in das Buch:




Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die Woche!

Kiki 💛

Freitag, 20. September 2019

[Rezension] Jennifer Niven - All die verdammt perfekten Tage

Hallo zusammen,

nach zwei Posts der etwas anderen Art möchte ich heute endlich mal wieder ein Buch für euch rezensieren. Ich habe es vor einer halben Stunde erst beendet und muss euch einfach sofort davon berichten, denn ich weiß sonst wirklich nicht, wohin mit all meinen Gefühlen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Limes-Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt - ich bin euch unglaublich dankbar dafür!


Titel: All die verdammt perfekten Tage
Originaltitel: All the Bright Places
Autor/in: Jennifer Niven
Seiten: 391
Verlag: Limes
Preis: 14,99€ (broschiert)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Violet und Finch treibt die Frage, ob heute ein guter Tag zum Sterben ist, auf den Glockenturm ihrer Schule. Violet, die den Unfalltod ihrer Schwester nicht verkraften kann und Finch, der gegen die Dunkelheit in seinem Inneren kämpft.  Ab dem Moment, wo die beiden sich hoch über ihrer Schule treffen, beginnt für sie eine gemeinsame Reise, die sowohl wundervoll, als auch schmerzlich ist. Finch zeigt Violet, wie sie die Welt wieder aus anderen Augen sehen kann und Violet zeigt Finch, dass er es wert ist, geliebt zu werden. Doch während Violet Stück für Stück ins Leben zurückfindet, scheint Finchs Dunkelheit ihn doch wieder einzuholen...

Meine Meinung:
Ich habe meine Inhaltsangabe ganz bewusst so knapp gehalten, denn ich möchte, dass ihr unvoreingenommen an dieses Buch herangeht. Und ich möchte, dass ihr es lest. Denn dieses Buch ist so unglaublich wundervoll, dass es jeder Mensch einmal gelesen haben sollte.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs eine etwas leichtere Lektüre erwartet habe. Ich dachte, die Geschichte würde von zwei Teenagern handeln, die sich an einem dunklen Punkt in ihrem Leben treffen und einander wieder zurück ins Leben helfen. Doch ganz so leicht war es dann im Endeffekt doch nicht wirklich. Und es fällt mir unglaublich schwer, über dieses Buch zu sprechen, ohne euch mit Spoilern zu überhäufen.
Die beiden Protagonisten sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mich unglaublich gut mit Violet identifizieren, denn genau wie sie gab es auch bei mir Phasen, in denen mein Zimmer meine ganze Welt war, mein sicherer Ort. Vielleicht hatten wir andere Gründe dafür, doch ich konnte sehr gut nachvollziehen, was sie meint. Und Finch.. oh man, der Junge hat mich wirklich fertig gemacht. Es hat mir so unglaublich wehgetan, seine dunklen Gedanken zu lesen. Ich fand es unvorstellbar schrecklich, dass diese Gedanken sein ganzes Leben beherrschen, sogar dann noch, als er Violet traf und in ihr seine große Liebe fand. Aber ich fand ihn gleichzeitig einfach nur toll. Ein wahnsinnig schön geschriebener, lebendiger Charakter, in den man sich wirklich nur verlieben kann. 
Auch die Geschichte an sich war einfach wunderbar. Jennifer Nivens Schreibstil ist wunderschön, sehr lebendig, fließend und mitreißend. Dieses Buch hat mich fast wahnsinnig gemacht, da ich es einerseits am liebsten in einer Sitzung durchgelesen hätte und andererseits wollte, dass es niemals endet. So sehr hat mich schon lange keine Geschichte mehr berührt und ich habe wirklich noch niemals so sehr bei einem Buch geweint (Harry Potter jetzt mal außen vor gelassen) und allein das ist für mich Grund genug, diesem Buch die volle Punktzahl zu geben. Aber was mich wirklich dazu gebracht hat, es mit 5 Sternen zu bewerten, sind die Protagonisten. Denn ich bin mir absolut sicher, dass sie für immer einen Platz in meinem Herzen haben werden. 
Dennoch gibt es auch ein paar Dinge, die ich zu "bemängeln" habe. Da das Buch sehr offen und hart mit den Themen Depressionen (und weiteren psychischen Erkrankungen) und Suizid(gedanken) umgeht, denke ich, dass eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches angebracht wäre. Ich finde es sehr gut, dass über diese Themen endlich mehr gesprochen wird und man den Betroffenen damit zeigen kann, dass sie nicht alleine sind und dass es Hilfe gibt und dass sie ernst genommen werden. Aber der Inhalt kann meiner Meinung nach auf den einen oder anderen unglaublich triggernd wirken und da wäre eine Warnung einfach angebracht.
Und ab hier sind jetzt ein paar Spoiler zu finden, weswegen ich euch bitte, nicht weiterzulesen, wenn ihr das Buch noch nicht kennt!

[Der andere Punkt, an dem ich etwas auszusetzen habe, ist das Ende. Nicht mal wegen des Suizides an sich (obwohl ich mir natürlich ein ganz anderes Ende gewünscht hätte), denn das Leben kann so grausam sein und es ist wichtig, auch auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Was ich jedoch kritisch fand, war die Darstellung der Krankheiten und was sie aus den Charakteren gemacht haben. Ich weiß natürlich, dass Finchs Depressionen bzw. seine bipolare Störung (eine genau Diagnose wurde schließlich niemals gemacht und ich bin keine Psychologin) weit fortgeschritten waren und es eine romantische Vorstellung gewesen wäre, wenn Violet ihn da mal so einfach eben hätte raus retten können. Dennoch fand ich es schade, dass sein Fall so hoffnungslos dargestellt wurde. Okay, die Autorin wollte zum einen zeigen, was passiert, wenn Menschen mit einer psychischen Erkrankung nicht ausreichend geholfen wird. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie dem Leser einen (möglichen) Weg gezeigt hätte, wie man trotz dieser furchtbaren Krankheit leben kann. Wenn sie gezeigt hätte, dass es eben doch noch Hoffnung gibt. Zwar hat sie mit dem Ende angezeigt, dass es ein Leben nach dem Suizid eines geliebten Menschen gibt (was auch ein unglaublich wichtiges Thema ist), aber ich persönlich hätte doch auf ein etwas anderes Ende gehofft. Andererseits ist es auch unglaublich schwierig, mit solch sensiblen Themen "richtig" umzugehen und ich bin der Meinung, dass Jennifer Niven das schon sehr gut gemacht hat.

Spoiler Ende

Auch, wenn ich diese kleinen kritischen Anmerkungen machen musste, bin ich dennoch hin und weg von diesem Buch und werde wohl noch eine lange Zeit darüber nachgrübeln (Hallo, Book-Hangover!).

Fazit:
Trotz ein paar (winziger) Kritikpunkte ist dieses "All die verdammt perfekten Tage" eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe und ich bin mir sicher, dass die Geschichte mit ihren Charakteren für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.


Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende,

Kiki 

Mittwoch, 18. September 2019

Gedankenkarussell: Liest du noch oder überfliegst du schon?

Hallo ihr Lieben,

ich möchte heute mal über ein Thema sprechen, das mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt hat und dass ich bereits auf Instagram schon einmal angesprochen habe.



Wie viele von uns in der Bookstagram-Community bin ich natürlich bei Goodreads angemeldet und absolviere auch seit einigen Jahren immer die "Reading Challenge". Bei der geht es darum, eine vorher von einem selbst festgelegte Anzahl von Büchern in dem jeweiligen Jahr zu lesen. Eigentlich eine wirklich schöne Idee und auch eine schöne Spielerei, denn es macht schon Spaß, Jahr für Jahr nachhalten zu können, was man so gelesen hat. Genau so ist es mit den Bullet Journal-Listen, in denen ich Monat für Monat die Bücher festhalte, die ich gelesen habe. Das ist alles an sich eine gute Sache und kann unglaublich viel Spaß machen. Ist man jedoch so perfektionistisch veranlagt, wie ich es bin, kann man leider ganz schnell damit beginnen, sich wirklich unter Druck zu setzen. Vor allem wenn man anfängt, sich mit anderen Leuten auf Bookstagram zu vergleichen.
Ich sehe so viele Leute in dieser Community, die gefühlte 10 Bücher in 5 Tagen lesen. Und ich habe mich immer öfter dabei erwischt, dass ich mir gewünscht habe, ebenfalls so viel zu lesen. Also habe ich begonnen, mich über "Speed Reading" zu informieren und habe deutlich schneller gelesen, als ich es "früher" immer getan habe. Das Resultat war auch für's Erste ganz befriedigend: ich konnte am Ende des Monats tolle Lesemonate auf Instagram oder hier auf meinem Blog präsentieren, die gut und gerne mal um die 18 Bücher umfasst haben. Eigentlich ein ziemlich gutes Gefühl und ich war auch immer recht stolz auf mich.
Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass mich kein Buch mehr so richtig berührt. Anfangs dachte ich noch, das würde einfach daran liegen, dass ich einfach eine ziemlich lange Pechsträhne in meiner Bücherwahl hatte. Doch mittlerweile ist mir klar gewordenen, dass das Problem nicht bei den Büchern liegt, sondern bei mir. Dadurch, dass ich so darauf fixiert war, möglichst viel zu lesen und so unglaublich schnell gelesen habe (obwohl ich normalerweise eher ein durchschnittlich schneller Lese bin), konnte ich mich einfach nicht mehr richtig in die Geschichten hineinfühlen. Ich erinnere mich daran, wie ich "früher", bevor ich 2014 das erste Mal mit meinem damaligen Account bei Bookstagram aktiv wurde, gelesen habe. Ich konnte richtig in Büchern versinken und das für Stunden. Da ist es bei besonders spannenden Büchern natürlich auch mal vorgenommen, dass ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte.
Versteht mich nicht falsch, ich finde nicht, dass etwas schlimmes dabei ist, wenn man schnell liest. Wie gesagt, bei richtig spannenden Büchern lese ich automatisch auch viel schneller, weil ich einfach so von der Geschichte gefesselt bin und unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Und es gibt natürlich auch einfach Menschen, die von Natur aus unglaublich schnell lesen. Eine andere Ausnahme sind Readathons. Die liebe ich auch über alles und ich finde, es gibt doch nichts besseres, als einen kompletten Tag dem Lesen zu widmen. Aber ich habe für mich einfach festgestellt, dass ich mich von dem eigentlichen Sinn des Lesens ein wenig entfernt habe. Früher habe ich gelesen, weil ich es geliebt habe. Heute liebe ich es natürlich immer noch, doch ich habe so oft das Gefühl, dass Lesen für mich zu einer Pflicht geworden ist. Ich denke so oft, während ich irgendwas anderes tue, dass ich gerade eigentlich besser lesen sollte. Um mehr Bücher "zu schaffen". Ganz ehrlich, wie doof ist das eigentlich? Und wofür überhaupt? Nur, um am Ende einen beeindruckenden Stapel Bücher in die Kamera zu halten?
Vielleicht denkt ihr euch jetzt: "Was ist denn mit der verkehrt?" - Tja, Perfektionismus macht einem das Leben echt nicht gerade einfacher. Aber nachdem ich das jetzt für mich erkannt habe, weiß ich, was mein Ziel ist: Ich will wieder richtig lesen. Und ich werde mir so viel Zeit für die jeweilige Geschichte nehmen, wie sie es eben verdient hat. Schließlich geht es hierbei immer noch um den Spaßfaktor und ich bin mehr als bereit dazu, mich neu in das Lesen zu verlieben. ❤️

Habt noch einen wunderschönen Abend,

Kiki

Donnerstag, 5. September 2019

Birthday Book Haul

Hallo ihr Lieben,

wie vielleicht einige von ich mitbekommen habe, bin ich gestern 25 geworden und das habe ich natürlich auch gebührend gefeiert. Ich hatte einen wirklich schönen Tag mit (fast allen) meinen liebsten Menschen, einer Menge gutem Essen und viel guter Laune. Ich hätte mir keinen schöneren Tag vorstellen können. :)


Natürlich habe ich auch ein paar Geschenke bekommen, die meisten davon (neben Süßigkeiten) waren Bücher und die kann und will ich euch nicht vorenthalten. Und deswegen kommt jetzt mal endlich wieder ein etwas anderer Post von mir, als immer nur Rezensionen, nämlich ein Book Haul. :)


Rick Riordan - Heroes of Olympus
Da ich ein riesiger Fan der "Percy Jackson"-Reihe bin, muss ich natürlich auch alle anderen Bücher von Rick Riordan lesen. Deswegen habe ich von meinen Eltern die beiden ersten Bücher der Spin-off-Serie "Heroes of Olympus" bekommen: The Lost Hero und The Son of Neptune.
In "The Lost Hero" geht es um Jason, Leo und Piper, die allem Anschein nach zu den sieben Halbgöttern gehören, die den Olymp vor dem Untergang retten und den verschwundenen Halbgott Percy Jackson finden sollen und auf dem Weg dorthin natürlich erstmal einige Abenteuer bestehen müssen.
Ich finde, dass sich das einfach richtig spannend anhört und ich freue mich so sehr auf ein Wiedersehen mit der Welt aus den Percy Jackson Büchern!

J.K. Rowling - Die Märchen von Beedle dem Barden
Dieses Buch hat mir ein Freund geschenkt und ich hatte es auch vorher bereits schon gelesen, jedoch habe ich es nicht in dieser wunderschönen Ausgabe besessen. Dementsprechend habe ich mich natürlich riesig darüber gefreut und kann es gar nicht erwarten, die Märchen bald noch einmal zu lesen. Außerdem ist es ein absolutes Schmuckstück für mein Harry Potter-Regal.



Nicola Moon - The Sun is also a Star
Alles, was ich über dieses Buch weiß, ist dass es von Natasha und Daniel handelt, die sich in New York über den Weg laufen und sich ineinander verlieben. Jedoch soll Natashas Familie nach Jamaica abgeschoben werden und auch Daniel hat sein eigenes Päckchen zu tragen - hat ihre Liebe da überhaupt eine Chance?
Was ich besonders ansprechend an diesem Buch finde, ist, dass es an einem einzigen Tag spielt. Ich habe schon ein paar Bücher in dieser Art gelesen und bis jetzt haben sie mir einfach immer gut gefallen, deswegen habe ich wirklich große Hoffnungen, dass es hierbei genau so ist!

Rory Power - Wilder Girls
Dieses Buch ist ja zur Zeit überall zu sehen - egal ob auf Bookstagram, Booktube oder auf verschiedenen Bücherblogs - und die Meinungen waren durchweg sehr positiv. Da bin ich natürlich auch neugierig geworden und habe mich so sehr gefreut, dass meine Eltern es mir gestern geschenkt haben.
Das Buch handelt von Hetty, deren komplette Schule unter Quarantäne gestellt wurde, nachdem eine merkwürdige Seuche zunächst ihre Lehrer dahingerafft und danach die infizierten Schüler mutiert hat. Da die Seuche vor den Türen ihrer Schule wütet kämpfen die verbleibenden Schüler dort um ihr Leben und hoffen auf Hilfe, doch als eines Tages ihre Freundin verschwindet, bleibt Hetty nichts anderes übrig, als die Sicherheit ihrer Schule hinter sich zu lassen und auf eigene Faust nach ihr zu suchen..
Ich finde, die Geschichte hört sich einfach wahnsinnig spannend an und nachdem eine meiner liebsten Booktuberinnen so davon geschwärmt hat, kann ich es jetzt gar nicht mehr erwarten, es endlich zu lesen. Dieses Buch kommt auf jeden Fall mit in den Urlaub!

Nina MacKay - Black Forest High
Ich habe von Nina MacKay bereits zwei Bücher gelesen, "Plötzlich Banshee" und "Teenie Voodoo Queen", und auch wenn die Titel ihrer Bücher vielleicht nicht die allerbesten sind, so sind es ihre Geschichten auf jeden Fall! Sie hat einen unglaublich tollen Humor und ich habe selten so viel und laut gelacht, wie bei ihren Büchern. Außerdem ist ihr Schreibstil einfach genial und ihre Geschichte sowohl spannend als auch witzig. Ich möchte definitiv jedes ihrer Bücher lesen und freue mich sehr auf "Back Forest High".
In diesem Buch geht es um eine Schule für Geistermedien, Exorzisten und Geisterjäger, die auch Seven besucht. Als nach und nach ehemalige Schüler verschwinden und die Poltergeister es sehr auf Seven abgesehen zu haben scheinen, beginnt sie, einige Nachforschungen anzustellen..
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie viel Spaß ich beim Lesen haben werde und werde dieses Buch daher auch mit in den Urlaub nehmen.



J.K. Rowling - Harry Potter and the Half-Blood Prince
Dieses Buch habe ich natürlich bereits gelesen und es steht auch schon in zweifacher Ausführung in meinem Regal, aber eben nicht in dieser wunderschönen Ausgabe, daher hat mein Freund es mir (zusammen mit dem "Fahrenden Ritter" von Lego Harry Potter) gestern geschenkt und ich könnte dieses Cover einfach stundenlang anstarren!

Maureen Johnson - Truly Devious
Dieses Buch handelt von Stevie Bell, die an der Ellingham Academy, einer Privatschule in Vermont, die vor allem wegen der mysteriösen Vermisstenfälle bekannt wurde, ihr erstes Jahr beginnt und mehr als entschlossen ist, diesen alten Fall zu lösen. Doch das Schicksal scheint sich zu wiederholen und schon bald ist Stevie in großer Gefahr..
Ich habe dieses Buch bei so vielen Bloggern, auf deren Meinung ich sehr viel Wert lege, gesehen und sie waren alle so unglaublich begeistert, dass ich es einfach haben musste!

Erin Morgenstern - The Night Circus
Alles, was ich über dieses Buch weiß, ist, dass es von einem Zirkus handelt, der einfach an verschiedenen Orten auftaucht und dass es um Magie geht. Und dass es das Lieblingsbuch einer Menge Leute ist und ein wunderschönes Cover hat und dann bin ich schwach geworden und habe es auf meine Wunschliste gesetzt und bin jetzt super gespannt, ob ich es genau so gut finde. :)


Das waren alle Bücher, die ich zum Geburtstag bekommen habe, aber höchstwahrscheinlich werden von meinem Geburtstagsgeld noch ein paar dazukommen. Vielleicht waren ja für euch ein paar interessante Bücher dabei! :)
Ich muss jetzt mal weiter meinen Koffer packen, denn heute Abend geht es für meinen Freund und mich an den Gardasee.

Habt einen wunderschönen Tag,

Kiki 💕

Montag, 2. September 2019

[Rezension] Anna Meriano - Love, Sugar, Magic: Hilfe, die Geister sind los!

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute ein wundervolles Kinderbuch beendet, welches mir freundlicherweise vom cbj-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, und möchte es euch gleich mal vorstellen!


Titel: Love, Sugar, Magic: Hilfe, die Geister sind los!
Originaltitel: Love, Sugar, Magic - A Sprinkle of Spirits
Autor/in: Anna Meriano
Seiten: 329
Verlag: cbj
Preis: 14,00€ (Hardcover)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Klappentext:"Leo ist eine Bruja – eine Back-Hexe in Ausbildung. Fleißig übt sie neue Zauberrezepte und magische Sprüche, oft mit der Hilfe ihrer besten Freundin Caroline. Doch genau das wollen ihr Mama Logrono und Tía Paloma jetzt verbieten. Leo sieht aber gar nicht ein, wieso sie sich zwischen ihrer Familie und ihrer Freundin entscheiden soll, und zaubert deswegen heimlich mit Caroline weiter. Doch als eines Morgens plötzlich der Geist von Leos Großmutter im Zimmer steht, ist klar: Da ist wohl etwas gründlich schiefgelaufen. Denn in der Stadt tauchen immer mehr Geister auf und richten ein heilloses Chaos an. Wie soll Leo das nur wieder geradebiegen?"

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich wohl anmerken, wie unglaublich schön dieses Cover ist. Ich glaube, es ist wirklich eines der schönsten Cover, die ich jemals gesehen habe. Ich kam beim Lesen gar nicht drum herum, es mir immer wieder anzusehen, weil ich so unglaublich fasziniert war. Alleine für die Cover-Gestaltung würde ich schon 5 Sterne vergeben. Dass die Geschichte dann auch noch wunderschön war, hat das Ganze für mich perfekt gemacht.
Das Buch ist von vorne bis hinten mit so viel Liebe gestaltet. Am Anfang und Ende befinden sich Zeichnungen von Leos Familie, die ich beim Lesen auch immer im Kopf hatte, was, wie ich fand, wirklich schön war. Und auch die Kapitelanfänge waren so wunderschön gestaltet, dass ich mich jedes Mal gefreut habe, wenn ich bei einem neuen Kapitel ankam. 
Leo ist eine tolle Protagonistin. Sie ist nicht perfekt, aber sie ist authentisch - und ein tolles Vorbild für junge Mädchen, wie ich finde. Sie lernt im Verlauf dieses Buches nicht nur mehr über die ihr angeborene Magie, sondern auch darüber, was Freundschaft wirklich ausmacht und wie wichtig die Familie ist. Sie lernt viel darüber, ehrlich zu sein und Fehler zuzugeben, aber genau so, dass sie sich durchsetzen und für sich selbst einstehen muss. Und sie lernt, dass manche Abschiede unvermeidbar sind, und dass das auch in Ordnung so ist. Ich habe sie während des Lesens so sehr in mein Herz geschlossen, genau so wie all die anderen Charaktere. 
Dieses Buch ist einfach perfekt zum Wohlfühlen. Die Atmosphäre ist so besonders und so schön, dass ich sie kaum in Worte fassen kann. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit Leo in der Bäckerei ihrer Familie oder auf den Straße von Rose Hill auf der Suche nach den Geistern gewesen. Und ich kenne jetzt ein paar neue spanische Begriffe, kann ja auch nie schaden. 
Am Ende des Buches gab es sogar noch ein paar Rezepte, die ich als Back-Liebhaber wohl unbedingt mal ausprobieren muss. Mir lief schon während des Lesen immer wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn von den Leckereien in der Bäckerei berichtet wurde.
Leider habe ich erst zu spät gemerkt, dass es sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe handelt, was aber nicht weiter schlimm war. Die Autorin hat die Bücher so geschrieben, dass man theoretisch auch mittendrin einsteigen kann. Aber natürlich möchte ich jetzt auch unbedingt den ersten Band lesen und auch alle anderen, die hoffentlich noch in dieser Reihe erscheinen werden!

Fazit:
Dieses wundervolle Buch eignet sich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die einfach mal ein paar Stunden voller Magie verbringen wollen!