Dienstag, 12. Februar 2019

[Rezension] Rhena Weiss - Der Kreis des Bösen

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade eben mein drittes Buch in diesem Monat beendet und möchte es euch gleich mal vorstellen, so lange die Eindrücke ganz frisch sind! Es handelt sich dabei um "Der Kreis des Bösen" von Rhena Weiss, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zugeschickt wurde. Danke nochmal dafür!


Titel: Der Kreis des Bösen
Originaltitel: Der Kreis des Bösen
Autor/in: Rhena Weiss
Genre: Psychothriller
Reihe: Michaela Baltzer
Seiten: 443 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Als die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer zu einem neuen Fall gerufen wird, ist sie ratlos: Die beiden Morde scheinen überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben. Eine Prostituierte und eine Medizinstudentin - zwei Frauen aus Kreisen, wie sie kaum verschiedener sein könnten.  Erst als weitere Morde geschehen, wird Michaela und ihrem Team klar, dass es sich um zwei verschiedene Täter handeln muss, die in irgendeiner Verbindung zueinander stehen. Und eins ist klar: wenn sie sie nicht bald fassen, kann das Ganze ungeahnte Ausmaße annehmen. Denn die beiden Täter scheinen in einem Art Wettstreit zu stehen, in dem sie sich immer weiter gegenseitig anstacheln...

Meine Meinung:
Ich hatte letztes Jahr bereits das erste Buch in dieser Reihe, "Das Böse in uns", gelesen und war hellauf begeistert. Rhena Weiss' Schreibstil ist einfach einmalig und so flüssig, dass man nur so durch ihre Geschichten fliegt. Die stete Spannung, die in ihren Büchern herrscht und einen einfach nicht loslassen will, trägt natürlich ebenfalls dazu bei. Schon bei dem ersten Band war ich ganz begeistert von den Charakteren. Ich liebe Michaela als Protagonistin, da sie mir durch und durch sympathisch ist, und nicht, wie oftmals in Thrillern leider der Fall, als eine absolut harte Ermittlern dargestellt wird, sondern durchaus als ein Mensch mit Ängsten und Fehlern. Ihre Kollegen, vor allem Vincent und Doris, hatte ich auch schon im ersten Band sofort in mein Herz geschlossen, ebenso wie ihre Nichte Valerie und ihren Freund Bernd.
Auch dieser Fall war wieder absolut ausgeklügelt. Der Wettstreit zwischen den beiden Mördern hat das Ganze nochmal einen Ticken spannender gemacht und dafür gesorgt, dass diese Geschichte sich von der breiten Masse der Thriller abhebt.
Einen Punkt Abzug habe ich dieses Mal in der Bewertung dennoch gegeben, da ich relativ früh eine Vermutung hatte, wer einer der Mörder sein könnte, die sich dann später auch bestätigt hat. Ich war mir zwar nie zu 100 Prozent sicher, dennoch mag ich einfach am liebsten Enden, von denen man durch und durch überrascht wird. Aber wer weiß, vielleicht geht es anderen Lesern nicht so und ich finde auch nicht, dass es der Spannung einen Abbruch getan hat.

Fazit:
Unglaublich toller Schreibstil, wahnsinnig spannende Geschichte und tolle Charaktere! Meiner Meinung nach ein Muss für alle Psychothriller-Fans!



Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,

Kiki 🌻

Sonntag, 10. Februar 2019

[Rezension] Caroline Kepnes - YOU. Du wirst mich lieben

Hallo ihr Lieben,

die Klausurenphase ist seit Mittwochnachmittag tatsächlich geschafft und ich könnte nicht glücklicher sein! Natürlich habe ich das Semesterende gebührend bei einem Mädelsabend voller Pizza und Süßigkeiten mit meinen besten Freundinnen gefeiert und mich danach sofort ins Lesen gestürzt.
Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, wird ja gerade dank der Netflix-Verfilmung mit Penn Badgley auf der ganzen Welt gehyped. Ich habe das Buch tatsächlich schon seit zwei Jahren im Regal stehen gehabt, nachdem ich es mal auf einem Wühltisch mit Mängelexemplaren entdeckt hatte. Da ich jetzt natürlich auch die Serie schauen wollte, über die alle gerade reden, musste ich erstmal dringend das Buch lesen - denn seien wir mal ganz ehrlich: So rum ist es einfach besser!
Den Hype kann ich (zumindest, wenn es um das Buch geht) nur teilweise nachvollziehen und in meiner Rezension erfahrt ihr auch, wieso.


Titel: YOU - Du wirst mich lieben
Originaltitel: YOU
Autor/in: Caroline Kepnes
Genre: Thriller
Reihe: Joe Goldberg
Seiten: 507 Seiten
Verlag: Ink Egmont
Preis: 14,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Von dem Moment an, als die junge Schriftstellerin Beck das erste Mal die Buchhandlung von Joe betritt, ist er von ihr fasziniert. Oder welcher Begriff eigentlich eher zutreffen würde: besessen. Da sie mit Kreditkarte bezahlt, ist es ein leichtes für Joe, sie im Internet ausfindig zu machen. Und da Beck dort ihr ganzes Leben veröffentlicht, ist auch nicht weniger schwer, sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Joe ist sich sicher: die beiden gehören zusammen. Für immer. Und dafür wird er alles tun. Egal, was oder wer sich ihm in den Weg stellt, er wird jedes Hindernis beseitigen, um endlich den Platz an der Seite seiner großen Lieben einzunehmen. 

Meine Meinung:
Dieses Buch war unglaublich intensiv und hat mich durchgängig beschäftigt, auch wenn ich gerade nicht am Lesen war. Es ist aus der Sicht von Joe geschrieben, und das ganze Buch über spricht er Beck mit "Du" an, was das Ganze meiner Meinung nach noch einmal mehr intensiviert. Joe ist ein zutiefst verstörender Charakter. Er stalkt Beck mit solch einer extremen Präzision, er bringt Leute um, die seiner Meinung nach zwischen den beiden stehen und kann absolut kaltblütig sein. Gleichzeit ist er jedoch dazu in der Lage, Mitleid mit einem einsamen alten Mann zu empfinden, weil er seine Einladung auf eine Tasse Kaffee nicht annimmt. Ich fand es teilweise unglaublich schwierig, nicht doch ein wenig Mitgefühl mit Joe zu entwickeln, was sehr für den unglaublichen Schreibstil der Autorin spricht. 
Ganz anders ging es mir bei Beck. Obwohl sie das "Opfer" in diesem Buch ist, ist sie mir von Anfang bis Ende unglaublich unsympathisch gewesen. Diese Frau ist so voller Gier nach Aufmerksamkeit und kann es nur schwer ertragen, wenn es sich mal nicht um sie dreht. Außerdem ist sie eine absolut notorische Lügnerin. Ihre exzessive Selbstdarstellung im Internet ging mir so unglaublich auf die Nerven, dass ich manchmal wirklich kurz dachte, dass sie es irgendwie ein wenig darauf anlegt, gestalkt zu werden. Natürlich ist das nicht ihre Schuld, dennoch hat sie es Joe damit unglaublich erleichtert.
Insgesamt war mir in diesem Buch niemand so wirklich sympathisch. Erstaunlicherweise hatte ich tatsächlich am ehesten Mitgefühl für Becks Freundin Peach, da sie so verzweifelt war aufgrund ihrer aussichtslosen Liebe, dass ich ihr besitzergreifendes Verhalten sogar ein wenig nachvollziehen konnte. 
Trotz der durchgängigen Spannung und dem Gefühl von Bedrohung, das einen niemals losgelassen hat, fand ich das Buch an einigen vereinzelten Stellen ein bisschen zu langatmig. Klar, Joe ist von Beck besessen und denkt von morgens bis abends an sie, aber muss man das wirklich immer absolut ausführlich beschreiben? Langweilig wurde das Buch dennoch nie und ich konnte die ganze Zeit über nicht abwarten zu erfahren, wie die ganze Geschichte ausgeht.

Fazit:
Ein wahnsinnig origineller und spannender Thriller, der euch von der ersten Seite an fesseln wird!



Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntagnachmittag und morgen einen guten Start in die neue Woche,

Kiki 🌷


Dienstag, 5. Februar 2019

[Rezension] Julia Heaberlin - Paper Ghosts

Hallo ihr Lieben,

ich habe es tatsächlich geschafft: Ich habe mein erstes Buch in diesem Jahr gelesen und das trotz Klausurenphase. Ich bin ja schon ein bisschen stolz auf mich.
Bei dem Buch handelt es sich um "Paper Ghosts" von Julia Heaberlin, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zugeschickt wurde, & das ich euch heute vorstellen möchte.


Titel: Paper Ghosts
Originaltitel: Paper Ghosts
Autor/in: Julia Heaberlin
Genre: Roman
Reihe: /
Seiten: 480 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 2/5 ☆

Inhalt:
Seit dem Verschwinden ihrer Schwester hat Grace darauf hingearbeitet, die Wahrheit herauszufinden. Sie hat sich ihren Ängsten gestellt, sie hat trainiert und sie hat grünlich recherchiert - nun ist sie sich sicher, dass der alte Mann auf ihrem Beifahrersitz, Carl Feldman,  der Mörder ihrer Schwester ist. Jedoch ist Carl sich da nicht so sicher. Er kann sich sowieso kaum noch an sein Leben erinnern. Gemeinsam mit ihm möchte Grace nun endlich herausfinden, was mit ihrer Schwester geschah. Doch kann sie Carl überhaupt trauen? Ist er wirklich der dezente alte Mann, für den er sich ausgibt, oder ist er doch ein psychopathischer Serienmörder?

Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext, das Cover und insgesamt die ganze Aufmachung der Buches total vielversprechend. Immer wieder finden sich auf den Seiten gruselige Fotografien und Listen aus Graces Überlebensnotizbuch, mit dem sich sie ihren Ängsten gestellt hat. Und ich bin auch nach wie vor davon überzeugt, dass diese Geschichte viel Potential gehabt hätte. Nur leider wurde dieses gar nicht ausgeschöpft. 
Ich musste mich erst durch knapp 450 Seiten (von 480 wohlgemerkt!) voller ereignisloser Roadtrips und Motelaufenthalte von einer unsympathischen, wenig tief gehenden Protagonistin, einem verwirrten alten Fotografen & seinen unsichtbaren Geister, sowie einem angeschossenen Hund quälen, bevor es endlich mal ansatzweise spannend wurde. Ich fand es schon merkwürdig, dass mir Carl deutlich sympathischer war als Grace, da er ja schließlich unter dringendem Verdacht stand, ihre Schwester ermordet zu haben. Doch bei Grace hat mir einfach die Persönlichkeit gefehlt. Es ging nie so richtig in die Tiefe bei ihr und auch, wenn sie alles nur Erdenkliche tut, um den Mörder ihrer Schwester zu finden, so finde ich doch nicht, dass die Beziehung zwischen den beiden Schwestern in dem Buch als innig dargestellt wird. Ich hatte eher das Gefühl, dass Grace selbst ein kleiner Stalker war, der sich an jedes winzige Detail von jeder winzigen Handlung ihrer Schwester mit geradezu krankhafter Präzision erinnern konnte, aber liebevolle Gefühle konnte ich da nie so wirklich entdecken.
Das komplette Buch über wurde ich mit ihr nicht so richtig warm & ich finde es einfach unglaublich wichtig, beim Lesen irgendeine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen zu können.
Die Auflösung war in der Tat überraschend, aber dennoch lange nicht zufriedenstellend. Das ganze Rätsel wurde auf drei Seiten am Schluss aufgeklärt und hat meiner nach wirklich gar keine Befriedigung dargestellt. 

Fazit:
Eine Geschichte, die unendlich viel Potential gehabt hätte, welches nur leider nicht ausgeschöpft wurde. 

Für mich geht es jetzt noch einen letzten Nachmittag an den Schreibtisch zum Lernen, bevor ich morgen endlich nach der letzten Klausur erlöst sein werde!
Habt noch einen tollen Tag,

Kiki ❤️

Mittwoch, 30. Januar 2019

[Rezension] "Bullet Planner" von Jasmin Arensmeier

Hallo ihr Lieben,

mein letzter Post hier liegt schon eine ganze Weile zurück. Das lag dieses Mal jedoch nicht an fehlender Motivation, wie das sonst bei mir schon mal der Fall war, sondern schlichtweg an der Klausurenphase. Die hat mich wirklich kalt erwischt & seit vier Wochen besteht jeder Tag bei mir nur aus Lernen, Uni, ein bisschen Arbeiten und Unmengen an Essen, um mich bei Laune zu halten. Drei von vier Klausuren habe ich mittlerweile hinter mir, eine BWL-Klausur steht mir noch bevor. Außerdem muss die Forschungsarbeit auch noch fertiggestellt werden. Schlaf kenne ich so gut wie gar nicht mehr, aber wozu gibt es Energydrinks? :D



Doch inmitten dieser stressigen Zeit kam das Bullet Journal von Jasmin Arensmeier, das mir freundlicherweise vom Bloggerportal zugesandt wurde, genau richtig. Dabei handelt es sich quasi um eine Vorlage für euer ganz persönliches Bullet Journal, was perfekt ist für alle Leute, die genau so wenig künstlerisch begabt sind wie ich, jedoch auf ein ästhetisch anmutendes Bullet Journal nicht verzichten möchten. Es sind keine festen Tage oder Monate oder gar Jahre vorgegeben, das könnt ihr alles so eintragen, wie ihr wollt. Ihr könnt es also jederzeit kaufen & sofort loslegen. Oder wenn ihr zwischendurch mal keine Lust habt, das Journal zu benutzen, dann könnt ihr aber jederzeit bei Rückkehr eurer Motivation wieder damit anfangen.



Ich habe mich noch am Tag der Ankunft darauf gestürzt und gleich mal meine Lernpläne für die kommenden Wochen eingetragen. Das Design ist genau nach meinem Geschmack: hell, relativ schlicht & vermittelt sofort gute Laune. Für jeden Monat gibt es eine Monatsübersicht mit einem sogenannten "Habit Tracker", mit dem ihr eure Gewohnheiten festhalten könnt, gefolgt von vier unterschiedlich gestalteten Wochenübersichten. Dort ist genug Platz, um Termine zu vermerken, To Do-Listen zu schreiben oder Essenspläne zu erstellen.
Das Journal verfügt außerdem über ein Dashboard, auf dem ihr eure Einkaufsliste, Wichtiges & Notizen eintragen könnt. Ich persönlich klebe an den vorgegebenen Stellen immer Post-its ein, damit ich sie immer wieder neu benutzen kann.
Auf der "Wort des Jahres"- & der "Zielspielplatz"-Seite habe ich mein persönliches Mantra für dieses Jahr eingetragen - Be a Gilmore Girl! Daneben ist genug Platz, um sich (realistische & träumerische) Ziele zu setzen & wann immer man einen Blick in sein Journal wirft, wird man wieder daran erinnert.
Dabei kann einem auch die "Quartalsziele"-Seite helfen, die zusammen mit einer Tabelle kommt, in der man seine Ziele & die dazugehörigen Aufgaben eintragen kann.
Eine Doppelseite zu der "Level 10 Life"-Methode dient ebenfalls der Strukturierung eurer ganz persönlichen Ziele. Wie man diese am besten benutzt, wird am Anfang des Journals erklärt.
Weiter hinten im Buch finden sich außerdem jeweils eine Seite für eure ganz persönliche Morgen- & Abendroutine, die ich gleich mal ausgefüllt habe & die mir wirklich dabei geholfen haben, diese besonders wichtigen Zeiten möglichst effektiv & entspannt zu gestalten.
Es gibt außerdem noch eine Seite, wo ihr die Dinge eintragen könnt, die euch glücklich machen & eine Seite, auf der ihr all die Sachen vermerken könnte, die ihr besser nicht tun solltet. Das fand ich unglaublich hilfreich, da ich mir vorgenommen habe, dieses Jahr wirklich mal ein paar meiner schlechten Gewohnheiten, die ich über Jahre gepflegt habe, zu ändern & mich stattdessen auf die schönen Dinge im Leben zu konzentrieren.
Vier Seiten rund um das Thema Finanzen & Sparen können euch dabei helfen, eure Bücherkaufsucht in den Griff zu kriegen (das erhoffe ich mir zumindest! :D).
Außerdem ist genug Platz, um Bücher, Filme & Serien zu vermerken, die noch auf euer "To read" oder "To watch"-Liste stehen, Wunschzettel zu schreiben & eure Reisen zu planen.
& das ist noch immer nicht alles, was dieses Journal zu bieten hat, aber den Rest könnt ihr dann ja selbst herausfinden!

Ich kann dieses tolle Buch wirklich nur weiterempfehlen! Damit macht Planen so richtig Spaß & ich fühle mich wirklich schon ein ganzes Stück organisierter, seitdem ich es besitze.

So, nun geht es für mich aber wieder zurück an den Schreibtisch zu meinen BWL-Unterlagen & heute Abend gönnen mein Freund & ich uns dann eine Auszeit beim All you can Beat-Buffet.

Habt noch einen tollen Tag,

Kiki

Donnerstag, 6. Dezember 2018

[Rezension] Nina Kunzendorf & Benno Fürmann erzählen Weihnachtsmärchen

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es für euch mal eine Rezension der etwas anderen Art. Da ich in letzter Zeit eigentlich 24/7 mit Uni und Arbeiten beschäftigt bin, bleibt nicht wirklich Zeit zum Lesen. Daher habe ich öfter mal zu Hörbüchern gegriffen, um überhaupt noch irgendwie abschalten zu können. Das Exemplar, das ich euch heute vorstellen werde, wurde mir freundlicherweise vom cbj-Verlag zugeschickt!


Meine Meinung:
Zu erst einmal zu der Geschichte gelesen von Nina Kunzendorf, "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen. Ich mochte die Geschichte an sich noch nie allzu sehr, da ich sie nicht wirklich weihnachtlich finde und sie auch ein kleines bisschen deprimierend ist - zumindest in meinem Alter. Als Kind habe ich noch nicht so viel darüber nachgedacht und eher einfach mitgefiebert. Doch dafür war ich so begeistert von Nina Kunzendorfs super angenehmer Stimme und ihrer Art vorzulesen. Sie hat die ganze Geschichte wirklich zum Leben erweckt und es hat dann doch Spaß gemacht, sie zu hören. Außerdem kann ich diese Geschichte super als Begleitgeräusch zum Einschlafen empfehlen, denn ihre Stimme ist so sanft, dass man im Nu eingeschlafen ist.
Die "Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens ist den meisten Kindern ja bereits ein Begriff und wurde auch schon auf viele Arten aufbereitet, doch so, wie sie hier erzählt wird, habt ihr sie bestimmt noch nicht gehört. Ich liebe Benno Fürmann als Schauspieler und seine Stimme ist sehr markant, sodass man sie unter Tausenden wieder erkennen würde. Hier liest er die Geschichte nicht einfach nur vor, sondern erzählt sie im witzigen Dialog mit dem Geist von Marley, dem verstorbenen Geschäftspartner von Scrooge, der ihn in dieser Geschichte heimsucht. Diesen spricht er mit verstellter Stimme, sodass es für Kinder einfach ist, nachzuvollziehen, wer gerade redet. Die Art und Weise, wie die Geschichte hier erzählt wird, hat mir wirklich gut gefallen und ich fand sie wieder spannend, obwohl ich sie bereits so oft gelesen, gehört und gesehen habe!
Außerdem gibt es dazu einen Ausmal-Adventskalender mit 24 kleinen Kärtchen, die beim Hören mit Farben gefüllt werden können, was ich genau so gemacht habe. Dadurch wird es auch zur Entspannung für jeden Erwachsenen!

Fazit:
Beide Geschichten haben mir sehr gut gefallen und sind die perfekte "Winterlektüre" für Kinder. Jedoch hat mir "Eine Weihnachtsgeschichte" von Benno Fürmann noch ein klein wenig besser gefallen.