Sonntag, 29. Juli 2018

[Rezension] Lucy Christopher - Ich wünschte, ich könnte dich hassen

Einen wunderschönen Sonntagmorgen, ihr Lieben!

Ich habe gerade eben ein wahnsinnig aufwühlendes Buch beendet, weswegen ich mich sofort an meinen Laptop setzten und meine Gedanken dazu aufschreiben musste. Ich wüsste sonst gerade echt nicht, wohin mit meinen Gefühlen!

Außerdem: Mein 24-Stunden-Readathon beginnt am nächsten Samstag, den 5. August, um Punkt 0 Uhr! Falls ihr mitmachen wollt, verlinkt mich doch einfach in euren Beiträgen oder eurer Instagram-Story, damit wir zusammen lesen können! 



Titel: Ich wünschte, ich könnte dich hassen
Originaltitel: Stolen: A Letter to my Captor
Autor/in: Lucy Christopher
Genre: Young Adult
Reihe: /
Seiten: 365 Seiten
Verlag: Chicken House
Preis: 14,95€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Die 16-jährige Gemma wird am Flughafen von Bangkok entführt und in das australische Outback verschleppt. Ihr Entführer, der acht Jahre ältere Ty, hat sie bereits einige Jahre beobachtet und alles sogfältig geplant. Als Gemma wieder zu sich kommt, merkt sie, dass sie in einem Haus mitten im Nichts ist. Keine Spur von Zivilisation in der Nähe. Nur sie und Ty. Nach einigen gescheiterten Fluchtversuchen merkt sie, dass sie auf diese Art nicht freikommen wird und versucht, sich vorübergehend mit der Situation zu arrangieren. Dabei erfährt sie Tys Geschichte und erkennt, dass er nicht das Monster ist, für das sie ihn gehalten hat. Die beiden kommen sich näher, als ihr lieb ist und Gemma muss sich eingestehen, dass sie beginnt, Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch hat sie sich wirklich in ihren Entführer verliebt? Oder leidet sie nur am Stockholm-Syndrom?

Meine Meinung (spoilerfrei):
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Dieses Buch hat ich so durcheinandergebracht. Es war einfach unglaublich gut und am liebsten würde ich es gleich nochmal lesen.
Das Buch ist als Brief vom Gemma an Ty geschrieben, was das Ganze sehr persönlich macht. Man fiebert die ganze Zeit mit und kann sich sehr gut in Gemmas Lage hineinversetzen. Anfangs habe ich Ty gehasst, so wie Gemma. Ich konnte echt nicht nachvollziehen, was er sich bei dieser Aktion gedacht hat. Und dann auch noch seine krassen Stimmungsschwankungen in der ersten Zeit, da konnte er einem richtig Angst machen. Doch als ich ihn dann im Verlauf des Buches besser kennengelernt hab und seine traurige Geschichte gehört habe, fing ich irgendwann an, ihn zu verstehen. Und die liebevolle Art, die er Gemma gegenüber an den Tag legte, machte es unglaublich schwer, ihn weiterhin zu hassen. Zusammen mit Gemma fing ich an, mich in dem Haus in der Wüste einzuleben und etwas tröstliches in dem Leben dort zu finden. Ich verliebte mich mit ihr in Ty. Und ich habe die kompletten letzten 50 Seiten durchgeheult.
Ich weiß, dass das, was Ty gemacht hat, nicht richtig war und auch Gemma weiß das. Dennoch kann ich ihre widersprüchlichen Gefühle und ihre Sehnsucht nach Ty unglaublich gut nachvollziehen. Ich weiß wirklich nicht, wann mich das letzte Mal ein Buch dermaßen mitgenommen hat, dass ich danach an nichts anderes mehr denken konnte.

Diskussion (Spoiler!!):
Ich wünschte gerade wirklich so sehr, dass ich jemanden hätte, mit dem ich so richtig über dieses Buch reden könnte. Mit jemandem, der es auch gerade erst gelesen hat. Denn es hat mich einfach so sehr mitgenommen, dass ich dringend ein Ventil gebrauchen könnte. Aber dafür seid ihr ja da!
Meine Meinung zu Gemma ist, dass sie ein unglaublich starkes und tolles Mädchen ist. Sobald sie gemerkt hat, dass sie in der Mitte einer Wüste feststeckt, wo niemand sie finden kann, hat sie versucht, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Sie hat versucht, zu fliehen, sie hat versucht, ihn anzugreifen und sie hat auch versucht, sich mit der Situation zu arrangieren. Und obwohl sie sich irgendwann in Ty verliebt weiß sie immer noch ganz genau, dass das, was er getan hat, falsch ist. Sie entschuldigt sein Verhalten nicht mit den schlimmen Dingen, die ihm als Kind widerfahren sind. Sie vergibt ihm nicht einfach, was er ihr angetan hat. Sie hat mir als Charakter unglaublich gut gefallen und wenn ich jemals in einer ähnlichen Situation wäre, dann wünsche ich mir, dass ich ihre Willensstärke hätte.
Und ich liebe das Kamel, das muss ich hier mal kurz in den Raum werfen!
Ty ist ein Charakter, für den ich sehr widersprüchliche Gefühle hege. Einerseits habe ich ihn am Anfang wirklich gehasst. Gar nicht mal so sehr für die Entführung an sich, sondern eher für seine Stimmungsschwankungen und seine Wutausbrüche. Die haben sich zwar im Verlauf des Buches gelegt, dennoch waren sie meiner Meinung nach nicht zu entschuldigen, wenn auch irgendwo durch seinen Frust verständlich. Seine Geschichte ist unglaublich traurig. Dass seine Mutter ihn direkt nach der Geburt verlassen hat und er bei seinem Vater im Outback aufwuchs, den er irgendwann an den Alkohol verlor, fand ich schon schrecklich. Noch schlimmer fand ich es, dass sie ihn aus seiner gewohnten Umgebung gerissen und in Heime und Pflegefamilien gesteckt haben, bis er eines Tages einen Brief von seiner Mutter erhält, dass sie ihn wiedersehen will. Ty ist überglücklich und reist nach London, um sie zu besuchen, nur um herauszufinden, dass sie nicht mehr dort ist. Er endet also auf der Straße, wo er auch Gemma zum ersten Mal trifft, als sie gerade mal zehn Jahre alt ist. Aber sie hat ihn wieder zum Leben erweckt, woraufhin er sich wieder hochgekämpft hat. Was er getan hat, war falsch, keine Frage. Aber die liebevolle Art mit der er sich um Gemma kümmert und diese tiefe verzweifelte Sehnsucht in ihm, dass Gemma dieses Leben irgendwann genauso liebt, wie er selbst, haben mir fast das Herz gebrochen. Er muss sie wirklich lieben, denn sonst hätte er sie nach dem Schlangenbiss nicht in ein Krankenhaus gebracht und sogar noch begleitet, obwohl er wusste, dass die beiden dann getrennt und er ins Gefängnis kommen würde. Und genau diese Trennung, unter der beide schrecklich leiden, hat mich so fertiggemacht!
Ich wünschte so sehr, dass Lucy Christopher eine Fortsetzung zu diesem Buch schreiben würde, denn ich habe so viele offene Fragen: Wie lange wird Ty ins Gefängnis gehen? Was wird Gemma aussagen? Wird sie sich für ihn einsetzen? Wie wird es, wenn die beiden sich vor Gericht wiedersehen? Liebt Gemma ihn wirklich oder leidet sie doch am Stockholm-Syndrom? Wie geht ihr Leben weiter? Werden sie sich immer noch lieben, wenn Ty irgendwann aus dem Gefängnis entlassen wird? Werden sie in Kontakt bleiben? Was wird aus dem Haus im Outback? Kann er eines Tages wieder dorthin zurückkehren? Vielleicht sogar beide zusammen? Was wird aus den Hühnern und dem Kamel? Fragen über Fragen, die ich so dringend beantwortet kriegen möchte!

Fazit:
Dieses Buch hat mich unglaublich mitgenommen und ich glaube, dass ich noch einige Zeit daran zu knabbern haben werde. Ich lege es wirklich jedem ans Herz, es zu lesen, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendjemandem nicht gefallen könnte!


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Samstag, 28. Juli 2018

[Rezension] Julie Kagawa - Plötzlich Fee: Winternacht

Hallo zusammen,

gestern habe ich endlich den zweiten Band der "Plötzlich Fee"-Reihe von Julie Kagawa beendet und ich weiß wirklich nicht, warum ich so lange dafür gebraucht habe, diese Reihe fortzusetzen. Das erste Buch hatte ich vor über einem Jahr gelesen und war absolut begeistert, aber irgendwie waren dann doch immer andere Bücher in meinem Regal interessanter. Wirklich dumm von mir, denn das zweite Buch war mindestens genau so gut!
Falls ihr den ersten Band noch nicht gelesen haben solltet, würde ich euch empfehlen, diese Rezension nicht zu lesen, denn sie könnte Spoiler für euch enthalten!


Titel: Plötzlich Fee: Herbstnacht
Originaltitel: The Iron Daughter
Autor/in: Julie Kagawa
Genre: Fantasy
Reihe: Plötzlich Fee
Seiten: 495 Seiten
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Heyne fliegt 
Preis: 8,99€
Meine Bewertung: 5/5 ☆


Inhalt:
Nachdem Ash seine Seite des Vertrages erfüllt hat, ist es nun an Meghan, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Zusammen mit Ash reist sie zum Winterhof der Königin Mab, wo sie von nun an festgehalten wird und nur ihre Liebe zum Winterprinzen sie vor dem Durchdrehen zu bewahren scheint. Doch dieser wendet sich von ihr ab, sobald sie den Hof betreten. Als dann auch noch das Jahreszeitenzepter gestohlen wird und Krieg zwischen dem Sommer- und dem Winterhof auszubrechen droht, muss Meghan ganz allein losziehen, um den wahren Dieb des Zepters zu finden, bevor das Nimmernie für immer untergeht.

Meine Meinung:
Dieser Band hat mir mindestens genauso gut gefallen, wie der erste. Ich habe mich so gefreut, endlich wieder in die fantastische Welt des Nimmernies einzutauchen und all die Charaktere, die ich schon letztes Jahr so geliebt hatte, wieder zu treffen.
Die ersten 80 Seiten haben sich leider etwas gezogen, da nicht wirklich etwas passierte, aber danach war ging es richtig rund und war bis zur allerletzten Seite spannend. Auf ihrer Suche nach den Eisernen Feen, die das Zepter gestohlen haben, geraten die Freunde ständig in Kämpfe und brenzlige Situationen und ich habe jedes Mal so mitgefiebert. In diesem Buch schienen wirklich alle gegen sie zu sein.
Vor allem der Aspekt, dass Eisenpferd zu ihrem Verbündeten wurde, hat mir besonders gut gefallen, denn irgendwie mochte ich ihn schon im ersten Buch. Und auch mein geliebter Grimalkin war wieder dabei, mit dem es einfach immer witzig ist! Ein weiterer interessanter Charakter war Leanansidhe, die Königin der Exilanten. Man konnte sie nie so wirklich einschätzen, dennoch war sie mir irgendwie sympathisch.
Und dieses Ende! Ich weiß gar nicht, wie ich es aushalten soll zu warten, bis ich das nächste Buch in die Finger kriege, ohne vor Neugier durchzudrehen!

Fazit:
Nach diesem Buch kann ich ganz sicher sagen: Lest die "Plötzlich Fee"-Reihe, es lohnt sich wirklich!

Donnerstag, 26. Juli 2018

My August TBR + Readathon

Hallo ihr Lieben,


ich zeige euch heute die Bücher, die ich mir für den August zu lesen vorgenommen habe. Wahrscheinlich werde ich nicht alle Bücher so lesen, wie ich sie euch jetzt vorstellen werde, denn ich bin ein absoluter Stimmungsleser, aber im Großen und Ganzen sind das die Bücher, die ich in nächster Zeit lesen möchte. Vielleicht ist ja auch das eine oder andere Buch dabei, das euch interessieren könnte.



S. Luhtanen & M. Oikkonen - Nymphs: Verführerischer Vollmond
Das ist das erste Buch in der "Nymphs"-Reihe, welche übrigens auch verfilmt wurde. Ich wollte diese Bücher schon seit längerer Zeit lesen, war dann aber doch immer zu geizig, um sie mir zu kaufen oder sie wurden einfach von anderen Büchern im Buchladen ausgestochen. Da ich aber die ersten beiden Bände für je 2€ als Mängelexemplare im Urlaub ergattert habe, ist es jetzt wirklich an der Zeit, sie zu lesen!
Es handelt von der 16-jährigen Didi, die eines Nachts auf grausame Weise herausfindet, dass sie eine Nymphe ist und von nun an für den Rest ihres Lebens in einer Vollmondnacht mit einem Mann schlafen muss, damit zu überleben kann. Für den Mann bedeutet es jedoch den sicheren Tod...
Ich finde, dass sich das einfach super interessant anhört und irgendwie mal ein ganz anderes Thema ist, als in den anderen Fantasybüchern. Ich bin super gespannt und werde definitiv berichten!



Jenny Han - Always and forever, Lara Jean
Okay, ich schiebe es wirklich schon sehr lange vor mir her, dieses Buch zu lesen, denn ich will einfach nicht, dass diese Trilogie zu Ende geht. Aber mir ist auch klar, dass ich es irgendwann lesen muss bzw. ja auch will und dass es besser ist, es jetzt zu tun, damit zeitlich nicht allzu viel Abstand zwischen den Büchern ist. Also werde ich es im August endlich lesen und mich damit trösten, dass ich sie ja jederzeit wieder lesen kann.
"Always and forever, Lara Jean" ist der dritte Band der "To all the Boys I've loved before"-Reihe und wie ich euch ja bereits in meiner Rezension des ersten Buches verraten hatte, liebe ich diese Bücher von ganzem Herzen! Ich konnte mich einfach so gut mit Lara Jean identifizieren und die gemütliche Atmosphäre dieses Buches hatte es mir ganz besonders angetan. Dazu noch eine Tasse Kakao und ein paar Kekse = perfekt.



Kimberly Derting - The Body Finder
Dieses Buch habe ich letztes Jahr zu Weihnachten bekommen, nachdem es schon einige Zeit auf meiner Wunschliste stand. Aber wie das dann so ist, wenn man das Buch erst einmal besitzt und in sein eh überquellendes Bücherregal stellt - man vergisst, dass es existiert (weswegen ich übrigens auch überlege, mir ein TBR-Regal zuzulegen, um den Überblick zu behalten). Aber jetzt ist es mir glücklicherweise wieder in die Hände gefallen und ich freue mich so sehr darauf, es endlich zu lesen!
In dem Buch geht es um die 16-jährige Violet (16 scheint wirklich ein beliebtes Alter in Büchern zu sein, fällt mir gerade mal so auf), die seit Geburt an eine besondere Gabe hat: Sie kann die Körper ermordeter Tiere und Menschen erspüren. Als dann ein Serienmörder beginnt, ihre Heimatstadt zu terrorisieren, erkennt Violet, dass sie vielleicht die einzige ist, die ihn stoppen kann. Doch dadurch wird sie selbst zur Zielscheibe des Mörders...
Ich finde, das klingt einfach nur wahnsinnig spannend und ich kann es kaum erwarten, endlich los zu lesen!



Ava Reed - Mondprinzessin
Dieses Buch steht bestimmt schon seit einem Jahr in meinem Regal und ich habe wirklich nicht die leiseste Ahnung, warum ich es bis jetzt noch immer nicht gelesen habe. Denn meiner Meinung nach ist an diesem Buch alles perfekt: es hat das schönste Cover überhaupt, die Gestaltung im Buch ist auch wunderschön, der Klappentext super spannend und die Autorin sehr sympathisch. Also werde ich es im August endlich lesen und freue mich schon sehr!
Es geht um Lynn, die an ihrem Geburtstag merkt, dass sich auf der Haut ihres Unterarmes ein leuchtendes Sternenbild abzeichnet. Sie versucht verzweifelt, es zu verstecken, doch als sie eines Tages komplett zu leuchten beginnt, ist nichts mehr so wie zuvor, denn sie findet heraus. Sie trifft Juri, der ihr erzählt, dass sie eine Prinzessin ist und kein Waisenkind, wie sie ihr ganzes Leben gedacht hatte. Doch sie wird von dunklen Schatten verfolgt, bis sie beschließt, sich ihnen zu stellen.
Hört sich super aufregend an und ich bin schon sehr gespannt!



Frank Kodiak - Nummer 25
Dieses Buch hat mir der Freund meiner Schwester ausgeliehen und ich muss es ihm so langsam dringend mal zurückgeben - aber natürlich nicht, ohne es gelesen zu haben! Und da er so davon geschwärmt hat, kann es eigentlich nur gut sein!
Das Buch handelt von dem Schriftsteller Andreas Jordan, der ein absoluter Thriller-Bestseller-Autor ist, vor allem gefeiert wegen seiner ausgeschmückten Gewaltszenen. Diese gelingen ihm besonders gut, da er sich selbst für einen Psychopathen hält, der ohne Kontakt zur Außenwelt in einer Hütte im Wald lebt und denkt, dass er in der Wirklichkeit töten müsste, wenn er es nicht in seinen Büchern ausleben könnte. Doch als er eines Morgens die grausam entstellte Leiche eines jungen Mädchens in seinem Garten findet und sich auf ein Duell mit dem Mörder einlässt, stellt er fest, dass dessen Grausamkeit die seine bei weitem übersteigt.
Klingt nach einem grausigen Thriller, genau nach meinem Geschmack!



Stephen King - Todesmarsch
Das letzte Buch auf meinem TBR für den Monat August habe ich mir von meiner Schwester ausgeliehen, da ich endlich mehr Bücher von Stephen King lesen wollte. Auch auf dieses Buch bin ich unglaublich gespannt, denn der Klappentext ist so vielversprechend!
Jedes Jahr am 1. Mai müssen 100 17-jähriger Amerikaner zum sogenannten "Todesmarsch" aufbrechen, bei dem sie so lange laufen müssen, bis sie sterben. Der letzte Überlebende wird dagegen als Sieger gefeiert und bekommt alles, was er sich nur wünschen kann...
Ich finde die Idee so genial und hoffe, dass die Umsetzung dem in Nichts nachsteht!

Das waren die 6 Bücher, die ich mir (erstmal) für den nächsten Monat vorgenommen habe. Ich hoffe natürlich, dass ich vielleicht sogar mehr schaffe, aber man soll sich ja bekanntlich realistische Ziele setzen. Da ich aber, wie schon im Titel angekündigt, einen 24-Hour-Readathon für den nächsten Monat plane, sollte das eigentlich kein Problem sein. Die Idee dazu habe ich bei einer meiner liebsten Booktuberinnen, Zoe, gefunden und dabei handelt es sich um einen Tag, dem man nur dem Lesen widmet. 24 Stunden nur zum Lesen! Ein absoluter Traum, den ich mir vor Beginn des Studiums auf jeden Fall noch erfüllen will. Das ganze werde ich bei Instagram in der Story dokumentieren und eventuell sogar als Video veröffentlichen - aber da verspreche ich jetzt lieber mal nicht zu viel! Ich freue mich schon so sehr darauf und halte euch auf dem Laufenden!

Habt noch einen tollen Tag und trinkt eine Menge Wasser bei diesen heißen Temperaturen!

Kiki 
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Montag, 23. Juli 2018

[Rezension] Jenny Blackhurst - Das Böse in deinen Augen

Hallo ihr Lieben,

nach zwei für mich eher ungewöhnlichen Posts kommt jetzt endlich wieder einer zum Thema "Buch".  Ich habe in letzter Zeit etwas mehr Fachliteratur gelesen, als sonst und die finde ich immer etwas schwieriger zu rezensieren, deswegen habe ich es lieber gelassen. Letzte Woche habe ich aber dann mal wieder einen Thriller zur Hand genommen, den mir mein Papa geschenkt hat und dieses Buch hat sich als absoluter Volltreffer entpuppt.


Titel: Das Böse in deinen Augen
Originaltitel: The Foster Child
Autor/in: Jenny Blackhurst
Genre: Psychothriller
Reihe: /
Seiten: 431 Seiten
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 11,00€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Als die Kinderpsychologin Imogen Reid den Fall der elfjährigen Ellie übernimmt ist sie überrascht: die Kinder und sogar die erwachsenen in ihrem Umfeld scheinen sich vor ihr zu fürchten und bezeichnen sie sogar als Hexe. Imogen ist entsetzt und möchte dem vereinsamten Kind so gut es geht helfen. Doch irgendwas an Ellie scheint wirklich merkwürdig zu sein. So weiß sie zum Beispiel manchmal Dinge, die sie gar nicht wissen könnte und auch ihre Sprache ist nicht die eines Kindes. Und als sich dann in ihrem Umfeld ein mysteriöser Todesfall ereignet, bekommt auch Imogen erste Zweifel daran, ob es so gut war, Ellie so nah an sich und ihre Familie heranzulassen...

Meine Meinung:
Dieses Buch war absolut nervenaufreibend, von der allerersten bis zur allerletzten Seite. Teilweise wurde es so gruselig, dass ich es abends weglegen musste, wenn ich noch beruhigt schlafen wollte. Die Charaktere waren allesamt einzigartig und interessant, vor allem natürlich die beiden Protagonistinnen Imogen und Ellie. Das Buch ist hauptsächlich aus Imogens Sicht geschrieben, wechselt aber manchmal auch zu Ellies Perspektive. Doch obwohl man immer wieder mal einen Einblick in Ellies Seelenleben bekommt, kann man sie doch nie so ganz durchschauen. Im ersten Moment wirkt sie wie das verängstigte Kind, dessen Familie bei einem Brand ums Leben gekommen ist und im nächsten ist da so eine abgrundtiefe Dunkelheit, dass es einen wirklich erschaudern lässt. 
Als ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe, musste ich sofort an den Horrorfilm "Orphan" denken, aber die Geschichten haben nicht viel gemeinsam. Einzig und allein der Aspekt des gruseligen Pflegekinds verbindet die beiden miteinander. Ansonsten ist "Das Böse in deinen Augen" wirklich einzigartig.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, da mich die Geschichte so voll und ganz in ihren Bann gezogen hat. Nur das Ende fand ich leider ein klein wenig unbefriedigend, wenn auch trotzdem gelungen. 

Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Psychothriller- und Horrorbuch-Fans!


Ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche - macht was draus!

Kiki 

Sonntag, 22. Juli 2018

Woher kommt eigentlich unsere Milch?

Hallo ihr Lieben,

in dem heutigen Beitrag möchte ich euch erklären, warum die Milchindustrie nicht so rosarot ist, wie in der Werbung dargestellt und euch dazu ermutigen, häufiger mal zur pflanzlichen Alternative zu greifen. Viele Menschen denken, dass es ausreichend ist, sich vegetarisch zu ernähren, wenn man nicht mehr für den Tod oder das Leid anderer Tiere verantwortlich sein möchte. Ich möchte gleich zu Anfang sagen, dass ich finde, dass es bereits ein großer und wichtiger Schritt ist, wenn jemand sich dazu entschließt, vegetarisch zu leben und dass man auch damit bereits etwas bewirkt. Dennoch wissen viele einfach nicht, dass auch für die Milchindustrie täglich unvorstellbar viele Tiere leiden oder sterben müssen.



Um euch zu zeigen, warum das so ist, hier erstmal ein paar Stichpunkte zur "Produktion" von Milch:

  • Damit eine Kuh Milch geben kann, muss sie - genau wie wir Menschen - schwanger werden und ein Kind gebären. Allein dieser Fakt ist erschreckend vielen Menschen nicht bewusst.
  • Damit diese Kuh nun schwanger wird, wird sie künstlich befruchtet. Es wird natürlich zunächst der Samen von einem Bullen benötigt. Dafür gibt es sogenannte "Besamungsstationen", in denen der Bulle aber bestimmt keine richtige Kuh zu Gesicht bekommt, sondern Gummivaginas und andere widerwärtige Dinge, damit man den Samen konservieren kann (Nehmt euch vielleicht kurz Zeit, um diese Fotostrecke der Zeit anzuschauen.). Dann wird dieser Samen von Menschenhand mithilfe einer sogenannten "Besamungsspritze" in die Kuh eingeführt. Dabei steckt dieser Mensch dann quasi bis zur Achsel im After der Kuh. Wenn ihr mir das nicht glaubt: Bei Wikihow gibt es ein ganzes Tutorial für diese Prozedur. Kurz und knapp: Die Kuh wird also vergewaltigt.
  • Übrigens ist eine Kuh im Durchschnitt 12 Monate alt, wenn sie das erste Mal "besamt" wird.
  • Ist sie dann einmal schwanger, trägt sie ihr Baby - wieder genau wie wir Menschen - neun Monate lang in ihrem Bauch. Und dabei steht sie keineswegs glücklich auf einer Weide, wie euch die Werbung vielleicht weismachen möchte, sondern in 99% der Fälle in einer engen Box in einer riesigen Stallanlage, in der sie sich nicht einmal um die eigene Achse drehen kann. 
  • Kommt das Baby nun nach 9 Monaten zur Welt, hat die Mutter gerade noch genug Zeit, ihr Kind sauber zu lecken (wenn überhaupt), bevor es ihr bereits entrissen wird. Dabei schreien beide gleichermaßen vor Schmerz und es gibt unzählige Videobeweise dafür, wie die Mütter versuchen, ihren Kindern nachzulaufen, die auf einem Karren davongetragen werden, da sie ja noch nicht einmal laufen können! Und wieso das Ganze? Richtig, weil wir als Mensch die Muttermilch dieser Kuh für uns beanspruchen, obwohl sie von der Natur eigentlich für das Kalb gedacht war. Wir trinken ja auch schließlich nicht die Milch unserer schwangeren Katze, denn die ist ja schließlich für ihre Babies, richtig? Oder trinkt ihr als Erwachsene noch die Muttermilch anderer Frauen? Nein, denn das wäre ja eklig, nicht wahr? Wieso dann also das Muttersekret einer Kuh?!
  • Das Kalb wird nun in einer winzigen Box eingesperrt, meist ganz allein. Es ist gerade einmal ein paar Minuten auf dieser Welt, ohne Mutter und ohne jegliche Geborgenheit. Ist es männlich, wird es nach durchschnittlich 7 Monaten getötet und zu Kalbfleisch verarbeitet. Ist es weiblich, ereilt es wahrscheinlich genau dasselbe Schicksal wie bereits zuvor seine Mutter - es wird zur Milchmaschine.
  • Kühe tragen, wie ich oben bereits erwähnte, wie wir ihr Baby für 9 Monate in ihrem Bauch. Dementsprechend formt sich auch bei ihnen ein emotionales Band zu ihrem Kind. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Kühe oftmals noch viele Tage lang nach ihrem Kind schreien, das sie nie mehr wiedersehen werden. 
  • Diese Prozedur wird immer und immer wieder wiederholt. Die Kuh ist also wirklich konstant schwanger. Dass das unglaublich anstrengend ist, kann sich glaube ich jeder ausmalen, oder? Es führt dazu, dass die Kuh vorzeitig altert und durch und durch erschöpft ist. Außerdem kommt es durch das ständige Melken in den meisten Fällen zu einer Mastitis, also einer sehr schmerzhaften Entzündung der Brustdrüsen, die auch wir Menschen (als Frau) bekommen können. Dadurch sammeln sich Eiter und Blut am Euter, die mit in die Milch gelangen. Der Großteil davon wird zwar rausgefiltert, aber nicht alles. Wusstet ihr, dass es in Deutschland sogar Gesetze gibt, die regeln, wie viele Erreger in der Milch enthalten sein dürfen?! (Mehr dazu hier!)
  • Nach durchschnittlich 4 bis 5 Jahren ist die Kuh meist so geschwächt, dass sie einfach zusammenbricht. (Zur Info: Die natürliche Lebensspanne eine Kuh beträgt 20-25 Jahre!) Dann ist sie für die Milchindustrie nicht mehr von Nutzen und wird daher zum Schlachter gesandt, wo ihr die Kehle aufgeschlitzt und sie zu Rindfleisch verarbeitet wird.
Es gibt so viele pflanzliche Alternativen (z.B. Sojamilch, Hafermilch, Kokosmilch, Reismilch, Mandelmilch, Cashewmilch, um nur ein paar zu nennen), warum probiert ihr sie nicht einfach mal aus? Schokolade, Nutella, Käse, Joghurt etc., all das gibt es auch in pflanzlicher Form, schmeckt mindestens genau so gut und es musste kein Tier dafür leiden. Ich kann immer noch jeden Morgen mein heißgeliebtes Müsli oder mein Toast mit Frischkäse und Gurke essen. Auf Pizza oder Aufläufe kommt einfach die vegane Streukäse-Variante. Und wenn mich der Heißhunger auf Eis packt, dann gibt es in Deutschland sogar mittlerweile veganes Ben & Jerry's zu kaufen! 
Ihr könnt jeden Tag aufs neue entscheiden, wofür ihr bezahlen wollt. Es ist so einfach, sich für die gewaltfreie Variante zu entscheiden, ihr findet beides quasi direkt nebeneinander im Regal in eurem Supermarkt! (Bei Lidl gibt es übrigens wahnsinnig leckere vegane Tiefkühlpizza!)

Wie gesagt: jeder noch so kleine Schritt zählt und vielleicht versucht ihr es ja morgen einfach mal mit Hafermilch in eurem Kaffee oder Sojajoghurt in eurem Müsli?

Ich wünsche euch einen schönen und bequemen Sonntagabend,

Kiki 
 

Mittwoch, 18. Juli 2018

13 Fakten zum weltweiten Fleischkonsum

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal mit einem ganz anderen Thema, als ihr es sonst wahrscheinlich von mir gewohnt seid. Dennoch liegt es mir so unglaublich am Herzen, dass ich es falsch fände, nicht darüber zu schreiben.



Als ich dieses Jahr am ersten Tag meines Sommerurlaubs in Österreich an einer der grasenden Kühe auf einer Bergwiese vorbeikam und diese sofort neugierig auf mich zuging, um mir dann liebevoll die Hand abzuschlecken, ist mir zum ersten Mal so richtig bewusst geworden, was da für ein Tier vor mir steht. Ich bin bestimmt nicht doof und mir war auch schon vorher bewusst, dass für meinen Fleischkonsum Tiere sterben müssen, jedoch war das ganze so abstrakt, da man ja immer gemütlich das fertig verpackte Produkt auf den Tisch bekam, das eigentlich nicht mehr an das ursprüngliche Lebewesen dahinter erinnerte. Und außerdem musste ich es ja auch nicht eigenhändig töten, denn das übernahmen ja andere für mich. Als diese Kuh vor mir stand und sich genüsslich von mir hinter den Ohren kraulen ließ, sind mir ihre Augen aufgefallen. Sie haben mich genau so treu angeblickt wie die meiner Katze und genau wie diese genoss auch die Kuh meine Zuwendung. Und dann habe ich mich gefragt, ob ich jemals meine Katze essen würde und die Antwort war ganz klar: Nein! Und ich denke, dass es den meisten von euch genau so geht. Ihr würdet wahrscheinlich niemals eure Katze oder euren Hund oder euren Hamster oder euren Wellensittich oder was auch immer in der Pfanne braten (das vorherige Töten wurde natürlich von jemand anderem übernommen, ihr würdet es fertig verpackt geliefert bekommen). Ihr würdet auch nicht den Hund eines vorbeilaufenden Fremden essen wollen. Wieso also essen wir dann beispielsweise Schweine oder Kühe oder Hühner oder Gänse oder Schafe? Wenn ihr eine Kuh auf einer Weide seht, denkt ihr dann "Lecker!"? Wahrscheinlich eher nicht. Ich schätze, ihr wisst so langsam, worauf ich hinaus will.



Eigentlich soll es in diesem Post auch gar nicht um meine Beweggründe für den Verzicht auf Fleisch gehen, sondern ich möchte euch einfach ein paar Fakten bezüglich des Fleischkonsums schildern, die euch bis jetzt vielleicht gar nicht so bewusst waren. (Die Quellen habe ich hinter dem jeweiligen Fakt verlinkt.)


  • Wusstet ihr, dass 2016 alleine in Deutschland 8,25 Millionen Tonnen Fleisch produziert wurden? (x)
  • Pro Jahr werden weltweit über 300 Millionen Tonnen Fleisch produziert. (x)
  • 2012 wurden in Deutschland rund 750.000.000 Tiere geschlachtet. Das sind 24 Tiere pro Sekunde. (x)
  • 2017 wurden in Deutschland ca. 57,9 Millionen Schweine, 3,5 Millionen Rinder, 600 Millionen Masthühner, 16,3 Millionen Enten, 35,1 Millionen Puten, 575.000 Gänse, 31,3 Millionen "Suppenhühner" und 2 Millionen Schafe, Lämmer, Ziegen und Pferde geschlachtet. Fische, Kaninchen und Wirbellose werden gar nicht erst in den Statistiken erfasst. (x)
  • Über 70% des weltweiten Fischbestandes sind heute bereits abgefischt. (x)
  • Über 50 Millionen Tiere werden jährlich für die Pelzproduktion getötet. (x)
  • Für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch werden 15.500 Liter Wasser benötigt. (x)
  • Die Massentierhaltung verursacht mehr CO2-Austoß, als alle Fahrzeuge dieser Welt zusammen. (x)
  • 80% der in den USA verkauften Antibiotika werden für die Massentierhaltung verbraucht. (x)
  • Viehwirtschaft ist die führende Ursache für das Artensterben, "Ocean Dead Zones", Wasserverschmutzung und die Zerstörung natürlicher Lebensräume. (x)
  • Auf jedes gefangene Pfund Fisch kommen 5 Pfund "Beifang". (x)
  • Die Viehwirtschaft ist schuld an 91% der Regenwaldzerstörung. (x)
  • Wusstet ihr, dass die Kälber, deren Schicksal es ist, zu Kalbfleisch (beispielsweise im Döner oder im Wiener Schnitzel) verarbeitet zu werden, niemals älter werden als sieben bis acht Monate? (x)

Ich hoffe, dass ich euch vielleicht mit dem eine oder anderen Punkt ein bisschen zum Nachdenken bringen konnte. Niemand muss sofort vegetarisch oder vegan leben, ein erster Schritt ist es schon, sich bewusster mit seinem Konsum auseinander zu setzen und vielleicht auch mal die pflanzlichen Alternativen zu testen.

Ich wünsche euch noch einen schönen Mittwochabend,

Kiki 

Dienstag, 17. Juli 2018

[Rezension] Annie Darling - Sommer in Bloomsbury

Hallo ihr Lieben,

passend zu diesem sonnigen Tag habe ich heute auch ein sommerliches Buch für euch, welches mir vom Pinguin Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt wurde. Vielen Dank nochmal dafür! 


Titel: Sommer in Bloomsbury
Originaltitel: True Love at the Lonely Hearts Bookshop
Autor/in: Annie Darling
Genre: Roman
Reihe: Bloomsbury-Reihe
Seiten: 413 Seiten
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Penguin Verlag
Preis: 10,00€
Meine Bewertung: 3/5 ☆
Inhalt:
Verity Love ist voll und ganz zufrieden mit ihrem Leben, so wie es ist. Sie lebt zusammen mit ihrer Kollegin über der kleinen, auf Liebesromane spezialisierten Buchhandlung in London und ist glücklich, wenn sie sich abends in ihren Lesesessel zurückziehen und dabei ihre Katze streicheln kann. Ein Mann würde da nur stören. Schade nur, dass ihre Freundinnen das nicht so sehen und sie bei jeder Gelegenheit über ihr Liebesleben ausfragen oder mit wildfremden Menschen verkuppeln wollen. Also erfindet sie gemeinsam mit ihrer Schwester den Ozeanographen Peter Hardy, einen unglaublich attraktiven und charmanten Mann, der von nun an ihr Scheinfreund ist. Doch als ihre Freundinnen ihr eines Abends auf die Schliche zu kommen drohen und Verity in Panik einen gutaussehenden Fremden als ihren Freund ausgeben muss, ahnt sie nicht, was sie damit alles lostritt...

Meine Meinung:
Ich möchte gleich vorweg sagen, dass meine eher mittelmäßige Bewertung vor allem daran liegt, dass ich wohl einfach nicht so der Typ für Liebesromane bin. Ich fand die Idee des Buches an sich super und auch das ganze Set-up war wirklich süß. Leider ging mir Verity schon nach ein paar Seiten ziemlich auf die Nerven. Ich bin zwar auch ein Mensch, der viel Zeit für sich braucht und auch gerne mal alleine ist, aber sie übertreibt es meiner Meinung nach schon ziemlich. Das klingt für mich schon eher nach einem schweren Fall von Social Anxiety. Außerdem ist sie Ende zwanzig und benimmt sich teilweise verklemmter als meine Oma. Bei mir ist das leider immer ein relativ großes Problem, wenn ich mit der Protagonistin nicht so klar komme. Ich konnte mich nicht so gut in sie hineinversetzen (obwohl ich anhand des Klappentextes gedacht hatte, dass sie mir sehr ähnlich sei) und fand es daher eher anstrengend, ein komplettes Buch aus ihrer Perspektive zu lesen. Und auch Johnny, ihr neuer Scheinfreund, war einfach nicht so mein Fall. 
Das ganz Buch war eher vorhersehbar und auch, wenn ich das als bekennender Romcom-Fan bereits erwartet hatte, fand ich es doch etwas sehr platt.
Gut fand ich an diesem Buch jedoch Annie Darlings Schreibstil. Sie schreibt sehr lebhaft und detailliert und vermag es meiner Meinung nach unglaublich gut, Stimmungen rüberzubringen. Auch ihr Humor war genau nach meinem Geschmack und hat mich des öfteren zum Lachen gebracht. 

Fazit:
Alles in Allem eine süße Sommerlektüre für zwischendurch!


Freitag, 13. Juli 2018

[Rezension] Patrick Bolk - Vegan Guide

Happy Friday ihr Lieben!

Es ist endlich Wochenende und Wochenende bedeutet? Richtig: Viel Zeit zum Lesen! Die habe ich mir in den letzten Tagen auch schon genommen und habe daher heute schon wieder eine neue Rezension für euch. Es handelt sich dabei nochmal um ein Lifestyle-Buch (jaja, ich weiß, die haben im Moment irgendwie ein wenig die Oberhand gekriegt; das wird sich versprochen aber bald ändern!), welches mir vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zugeschickt wurde. Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal dafür! 

Kurze Nebeninfo: Ich persönlich versuche, auf tierische Produkte in jeder Hinsicht zu verzichten, da ich ein absoluter Tierliebhaber bin. 


Titel: Vegan Guide: Die wichtigsten Fakten & Tipps zum veganen Leben
Originaltitel: Vegan Guide
Autor/in: Patrick Bolk
Genre: Lifestyle
Reihe: /
Seiten: 127 Seiten
Erscheinungsjahr: 2016
Verlag: Südwest
Preis: 9,99€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Der "Vegan Guide" ist eine kompakte Einführung in die Welt der veganen Ernährung und des veganen Lifestyles. Patrick Bolk zeigt in diesem Buch nicht nur gute Gründe dafür auf, tierische Produkte in seinem Leben stark zu reduzieren oder ganz zu streichen, er gibt auch wertvolle Tipps, damit sich dieses Vorhaben auch gut in Tat umsetzen lässt. Das Ganze wird unterstützt durch erklärende Grafiken, Tabellen, Einstiegsrezepte und Listen mit veganen Produkten/Stolperfallen/Restaurants etc.

Meine Meinung:
Wenn man beginnt, seinen Konsum von tierischen Produkten in jeder Hinsicht zu reduzieren, dann kann das ganz schön verwirrend sein. Was "kann" man denn jetzt noch essen? Was "kann" man noch konsumieren? Isst man wirklich nur noch Salat und macht den ganzen Tag Yoga und wird ein spiritueller Hippie?
Patrick Bolk nimmt einem mit seinem Buch ein bisschen die Angst und schafft einen kompakten Überblick. Er zeigt nicht nur Gründe auf, weswegen man seinen Konsum vielleicht überdenken sollte (sowohl moralische als auch ökologische und gesundheitliche), sondern liefert auch gleich Alternativen mit. In diesem Buch findet ihr Listen mit versteckten tierischen Inhaltsstoffen und Blogs, die euch helfen können, Rezepte, Dokumentationen, die sehenswert sind und noch so viel mehr. Ich habe das Buch in zwei Stunden gelesen, dabei wie wild markiert und mit Klebezetteln hantiert. Eine so übersichtliche erste Zusammenfassung habe ich bis jetzt nirgendwo im Internet gefunden. Natürlich kommt man nicht umhin, sich auch weiterführend im Internet mit dem Thema auseinanderzusetzen, aber das benötigt meist sehr viel Zeit, die nicht jeder unbedingt immer zur Verfügung hat. Wenn man sich aber ein bis zwei Stündchen für dieses Buch nimmt, dann wird man danach bestimmt etwas ändern wollen und weiß auch gleich schon, wie man das anstellen kann.
Besonders gut haben mir als größter Listen-Freak auf Erden die vielen Listen gefallen. Darin findet man super gut gebündelt alles, was man wissen sollte. Ein weiterer Pluspunkt war die gesamte Gestaltung des Buches mit erklärenden Grafiken und Statistiken. Auch Patrick Bolks Schreibstil war sehr locker und überhaupt nicht belehrend, sogar eher humorvoll (er schließt das Buch sogar mit einer Liste von Witzen über Veganer ab). Das finde ich super, da die meisten Menschen von dieser Idee sofort abgeschreckt sind, wenn jemand einen auf Oberlehrer macht und sein Gegenüber gleich verurteilt. 

Fazit:
Perfekt für jeden, der sich über das Thema Veganismus informieren möchte und vielleicht ein wenig Starthilfe braucht!

Donnerstag, 12. Juli 2018

Gesunder veganer Kokos-Kaiserschmarrn

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal zur Abwechslung nicht mit einem Beitrag zum Thema Buch, sondern das erste Mal seit langem wieder mit einem Rezept. Da ich meine Ernährung in letzter Zeit etwas umgestellt habe, probiere ich im Moment unglaublich viele neue Rezepte aus oder experimentiere einfach etwas in der Küche herum. Heute ist dabei etwas so leckeres herausgekommen, dass ich es unbedingt mit euch teilen wollte: veganer Kokos-Kaiserschmarrn! Und wenn ihr am Ende nicht (so wie ich) mit dem Puderzucker eskaliert, dann ist das ganze auch noch ziemlich gesund.



Zutaten für 2 Portionen:

  • 100g Dinkelmehl
  • 50g Kokosmehl 
  • 20g Kokosraspeln
  • 250ml Mandelmilch
  • 1/2 Päckchen Backpulver 
  • 1 EL Rohrzucker


Zubereitung:

  1. Vermischt zuerst das Dinkelmehl mit dem Kokosmehl und dem Backpulver und hebt dann die Kokosraspeln und den Rohrzucker unter.
  2. Nun die Mandelmilch hinzufügen und alles zu einem (einigermaßen) glatten Teig verrühren.
  3. Jetzt müsst ihr nur noch eine Pfanne auf niedriger Hitze erwärmen und den Teig hineingeben. Ich habe das Ganze erst wie einen Pfannkuchen gebacken und es nach dem Wenden zerkleinert.
  4. Zum Schluss könnt ihr das Ganze beliebig toppen: Wie wäre es zum Beispiel mit etwas Kokosjoghurt oder Früchten oder Ahornsirup?

Falls ihr das Rezept auch mal ausprobieren solltet, dann lasst mich doch wissen, wie es euch geschmeckt hat! :)
Ich werde mich jetzt in meinen Sessel verziehen und einen gemütlichen Lesenachmittag veranstalten, bis ich heute Abend mit meinem Freund ins Kino sehe, um den neuen Teil von "The Purge" zu schauen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag,

Kiki  


Mittwoch, 11. Juli 2018

[Rezension] Cathy Hummels & Flora Fink - Stark mit Yoga

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit Freitag wieder aus Österreich zurück, doch da wir spontan über das Wochenende noch mit Freunden nach Holland gefahren sind und ich dann sofort wieder arbeiten musste, kam ich auch hier nicht wirklich zum Lesen. Doch für ein Buch habe ich mir die Zeit genommen, denn auf das hatte ich schon so sehnsüchtig gewartet und als ich am Freitag wiederkam, lag es schon auf dem Tisch! Ich spreche von "Stark mit Yoga" von Cathy Hummels, das mir freundlicherweise vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zugeschickt wurde. Vielen Dank nochmal dafür!



Titel: Stark mit Yoga
Originaltitel: Stark mit Yoga
Autor/in: Cathy Hummels, Flora Fink
Genre: Lifestyle
Reihe: /
Seiten: 237 Seiten
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Südwest
Preis: 20,00€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Cathy Hummels und Flora Fink erklären in diesem Buch nicht nur alles rund um das Thema Yoga - Geschichte, Gebote, Übungen, Flows -, sondern erzählen auch von ihren ganz persönlichen Erfahrungen damit und wie es ihnen geholfen hat, mit Ängsten, Belastungen und Energielosigkeit umzugehen. Das Buch ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert, sodass man das soeben Gelernte auch sofort in die Tat umsetzen kann und sich selbst eine Meinung dazu bilden kann.

Meine Meinung:
Ich mache bereits seit 2015 regelmäßig Yoga und ich liebe es. Bisher habe ich meistens mit einer App trainiert, die jedoch leider in letzter Zeit deutlich an Qualität eingebüßt hat und obwohl ich bereits sehr viele Übungen und auch Flows kenne, brauche ich doch immer wieder neue Impulse und Inspirationen. Denn Yoga bedeutet stetiges Lernen. Das erklären die beiden Autorinnen auch im theoretischen Teil ihres Buches. Wenn man sich wie ich bereits mit dem Thema Yoga auseinandergesetzt hat oder vielleicht auch schon ein anderes Buch darüber gelesen hat, dann erwarten einen in diesem Teil nicht allzu viele Überraschungen. Für jeden Anfänger ist es aber eine perfekte, auf das Wesentliche reduzierte Einführung in die Thematik.
Dennoch fand ich es interessant, Cathys Geschichte zu lesen, die wunderschön gestaltet die Ränder jeder Seite ziert. Ich habe sie schon immer sehr bewundert, da ich sie für eine wunderschöne und starke Person halte und es hat mich sehr überrascht und irgendwo auch beruhigt, dass auch sie mit dem ganzen Druck der heutzutage herrscht zu kämpfen hat und erst lernen musste, einen gesunden Umgang damit zu finden und dass ihr Yoga dabei geholfen hat.
Was ich ebenfalls sehr angenehm an diesem Buch fand, war, dass an keiner Stelle gesagt wurde: "Du musst das so und so machen." oder "Es gibt nur diesen einen Weg.", sondern vielmehr, dass man beim Yoga lernt, auf seinen Körper und sich selbst zu hören und zwar in allen Lebensbereichen: Sport, Ernährung, Beruf etc. Es gibt heutzutage schon so viele Bücher, die einem sagen, was man zu tun und zu lassen hat, um erfolgreich/schön/schlank/glücklich oder was auch immer zu werden, sodass man schon vollkommen durcheinander kommt und von Anfang an eigentlich keine Lust mehr hat. Cathy und Flora ermutigen einen immer wieder, seinen eigenen Weg zu finden und ihn dann auch zu gehen, egal, was andere Leute vielleicht sagen könnten. Außerdem betonen sie immer wieder, dass es beim Yoga nicht darum geht perfekt zu sein oder eine Haltung perfekt zu beherrschen, sondern dass es um das Üben an sich geht. Der Weg ist also das Ziel.
Auch den Praxisteil finde ich absolut super. Alle Übungen sind super ausführlich erklärt und mit tollen Bildern ergänzt, sodass eigentlich nichts mehr schief gehen kann.

Fazit: 
Ein liebevoll gestaltetes Buch, das nicht nur für Yoga-Anfänger zu empfehlen ist!


Ich wünsche euch noch einen tollen Mittwoch und denkt immer daran: in zwei Tagen ist schon Wochenende!

Kiki