Donnerstag, 6. Dezember 2018

[Rezension] Nina Kunzendorf & Benno Fürmann erzählen Weihnachtsmärchen

Hallo ihr Lieben,

heute gibt es für euch mal eine Rezension der etwas anderen Art. Da ich in letzter Zeit eigentlich 24/7 mit Uni und Arbeiten beschäftigt bin, bleibt nicht wirklich Zeit zum Lesen. Daher habe ich öfter mal zu Hörbüchern gegriffen, um überhaupt noch irgendwie abschalten zu können. Das Exemplar, das ich euch heute vorstellen werde, wurde mir freundlicherweise vom cbj-Verlag zugeschickt!


Meine Meinung:
Zu erst einmal zu der Geschichte gelesen von Nina Kunzendorf, "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen. Ich mochte die Geschichte an sich noch nie allzu sehr, da ich sie nicht wirklich weihnachtlich finde und sie auch ein kleines bisschen deprimierend ist - zumindest in meinem Alter. Als Kind habe ich noch nicht so viel darüber nachgedacht und eher einfach mitgefiebert. Doch dafür war ich so begeistert von Nina Kunzendorfs super angenehmer Stimme und ihrer Art vorzulesen. Sie hat die ganze Geschichte wirklich zum Leben erweckt und es hat dann doch Spaß gemacht, sie zu hören. Außerdem kann ich diese Geschichte super als Begleitgeräusch zum Einschlafen empfehlen, denn ihre Stimme ist so sanft, dass man im Nu eingeschlafen ist.
Die "Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens ist den meisten Kindern ja bereits ein Begriff und wurde auch schon auf viele Arten aufbereitet, doch so, wie sie hier erzählt wird, habt ihr sie bestimmt noch nicht gehört. Ich liebe Benno Fürmann als Schauspieler und seine Stimme ist sehr markant, sodass man sie unter Tausenden wieder erkennen würde. Hier liest er die Geschichte nicht einfach nur vor, sondern erzählt sie im witzigen Dialog mit dem Geist von Marley, dem verstorbenen Geschäftspartner von Scrooge, der ihn in dieser Geschichte heimsucht. Diesen spricht er mit verstellter Stimme, sodass es für Kinder einfach ist, nachzuvollziehen, wer gerade redet. Die Art und Weise, wie die Geschichte hier erzählt wird, hat mir wirklich gut gefallen und ich fand sie wieder spannend, obwohl ich sie bereits so oft gelesen, gehört und gesehen habe!
Außerdem gibt es dazu einen Ausmal-Adventskalender mit 24 kleinen Kärtchen, die beim Hören mit Farben gefüllt werden können, was ich genau so gemacht habe. Dadurch wird es auch zur Entspannung für jeden Erwachsenen!

Fazit:
Beide Geschichten haben mir sehr gut gefallen und sind die perfekte "Winterlektüre" für Kinder. Jedoch hat mir "Eine Weihnachtsgeschichte" von Benno Fürmann noch ein klein wenig besser gefallen.

Dienstag, 27. November 2018

[Rezension] Emma Curtis - Dein perfektes Leben

Hallo ihr Lieben,

so langsam zieht das Tempo in der Uni doch enorm an und neben all den Vorlesungen, Seminaren, Tutorien, den vielen Stunden der Vor- und Nachbereitung, den Präsentationen und Hausarbeiten, muss ich ja auch hin- und wieder noch arbeiten. Wundert euch deswegen bitte nicht, wenn die Abstände zwischen meinen Rezensionen etwas länger werden als gewohnt, denn mir fehlt schlichtweg die Zeit, um so viel zu lesen, wie zuvor. 
Dennoch habe ich es in den letzten Tagen geschafft, ein Buch zu lesen, das mir freundlicherweise vom DIANA-Verlag zugesandt wurde, und genau das möchte ich euch heute vorstellen.



Titel: Dein perfektes Leben
Originaltitel: One Little Mistake
Autor/in: Emma Curtis
Genre: Psychothriller
Reihe: /
Seiten: 478 Seiten
Verlag: Diana
Preis: 9,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆
Inhalt:
Nur zwanzig Minuten - so lange lässt Vicky ihr Baby alleine, um ein Haus zu besichtigen. Als sie zurückkehrt ist das Unglück bereits geschehen. Voller Verzweiflung wendet sie sich an ihre beste Freundin Amber, die sie deckt und der Polizei gegenüber behauptet, dass die beiden Frauen die ganze Zeit über bei dem Kind gewesen seien. Doch dann passieren immer mehr schreckliche Vorfälle und Vicky beginnt sich zu fragen, wer ein Interesse daran hätte, ihr Leben zu zerstören. Und sie ist sich sicher, dass es nur jemand aus ihrem engsten Kreis sein kann... 

Meine Meinung:
Anfangs konnte ich dem Buch nicht so viel abgewinnen. Auf den ersten 150 Seiten ist nicht wirklich viel passiert und irgendwie war mir keine einzige Person in dieser Geschichte so wirklich sympathisch.  Trotzdem hatte das Buch etwas an sich, das mich dazu gebracht hat, immerzu über die Geschichte nachzugrübeln, also musste ich einfach weiterlesen. Und ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe, denn die Geschichte wurde immer besser und spannender.
Anfangs war Vicky eine Person, die mir unglaublich auf den Geist ging. Sie war sehr egozentrisch und hat eine Menge Fehler gemacht, bei denen ich mir nur mit der flachen Hand vor die Stirn schlagen konnte. Doch nach und nach wurde klar, dass sie ihre Familie über alles liebt und alles geben würde, um ihren Mann und ihre Kinder zu schützen. 
Es wurde auch sehr schnell klar, wer die Person war, die ihr Leben sabotiert. Es gab zwei Geschichtsstränge: die Gegenwart (also das Jahr 2010), hauptsächlich erzählt aus Vickys Perspektive und hin und wieder auch aus Ambers, und die Vergangenheit eines kleinen Waisenkindes im Jahre 1992. Man konnte sich schnell zusammenreimen, um wen es sich dabei handelt und es wurde auch nicht wirklich ein Geheimnis um die Identität des Saboteurs gemacht. Dennoch war das Buch einfach super spannend. Ich habe mich beim Lesen genau so hilflos und unfair behandelt gefühlt, wie Vicky und konnte mich zum Schluss so gut in sie hineinversetzen. 
Auf den letzten 200 Seiten wurde es dann so spannend, dass ich sie innerhalb von zwei Stunden verschlungen habe. Ich konnte nicht schlafen gehen, bevor ich wusste, wie die Geschichte ausgeht (und ich habe es wirklich versucht, das Licht war schon ausgeschaltet und dann habe ich doch wieder zum Buch gegriffen). Am Ende haben sich die Ereignisse einfach so überschlagen und ich war so schockiert über das gesamte Ausmaß der ganzen Geschichte, dass ich natürlich selbst danach nicht wirklich schlafen konnte, weil mein Kopf vor lauter Grübeln so geraucht hat. Eine einzige Frage wurde meiner Meinung nach nämlich am Schluss nicht zufriedenstellend geklärt und beschäftigt mich auch heute Morgen noch. Aber sowas macht einen guten Psychothriller wahrscheinlich auch aus.

Fazit:
Ein wirklich spannendes Buch über Familie, Freundschaft, Verrat und grenzenlose Eifersucht. 

Freitag, 16. November 2018

[Rezension] Stephanie Kate Strohm - Für immer dein Prinz

Happy Friday ihr Lieben!

Ich weiß, ich weiß, es geht heute schon wieder um eine Weihnachtsromanze. Aber ich schwöre euch, dass das nächste Buch, das ich für euch rezensiere, mal wieder ein anderes Genre sein wird!
Dennoch kann ich euch schon jetzt verraten, dass dieses Buch, welches mir freundlicherweise vom cbm-Verlag zugeschickt wurde (vielen Dank!!), sein Geld wirklich wert ist. :)


Titel: Für immer dein Prinz
Originaltitel: Prince in Disguise
Autor/in: Stephanie Kate Strohm
Genre: Young Adult
Reihe: /
Seiten: 368 Seiten
Verlag: cbj
Preis: 13,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Die 16-jährige Dylan ist entsetzt: Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass dank ihrer Schwester, der Schönheitskönigin Dusty, nun ihr ganzes Leben in der Reality-Show "Heimlich dein Prinz" breitgetreten wird - jetzt wird sie auch noch heiraten. An Heiligabend. In Schottland!
Doch als sie mit denkbar schlechter Laune und halb erfroren an einem Bahnhof auf den Trauzeugen Jamie trifft und die beiden sich gemeinsam gegen die Kameras verschwören, erscheint ihr die ganze Sache nur noch halb so schlimm. Und als Dylan dann auch noch auffällt, wie unglaublich gut Jamie aussieht und wie liebevoll er mit ihr umgeht, beginnt sie zu glauben, dass dies sogar ihr schönstes Weihnachten werden könnte.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich nicht erwartet hätte, dass mir dieses Buch so gut gefallen würde. 
Mich hatten zuerst vor allem das süße Cover und das weihnachtliche Thema angesprochen und ich hatte mir einfach eine süße Winterromanze erhofft. 
Meine Erwartungen wurde erfüllt, wenn nicht sogar ein wenig übertroffen. Das Buch war so unglaublich witzig, dass ich ständig laut loslachen musste. Teilweise war der Humor zwar etwas albern (weswegen er mir wahrscheinlich so gut gefallen hat) und hat die Glaubwürdigkeit der Geschichte ein kleines wenig leiden lassen, aber was weiß ich schon, wie sich die Menschen benehmen, wenn 24/7 Kameras um sie herumtänzeln?! 
Die Romanze zwischen Dylan und Jamie fand ich total süß. Es war schön zu sehen, wie beide immer mehr aus sich herausgekommen sind und die Dinge hinter sich gelassen haben, die sie zuvor immer zurückgehalten haben. Auch Dustys und Ronans Beziehung fand ich wirklich schön, da sie so ziemlich das einzig Echte in all diesem Fernsehdrama war und ich bin richtig emotional geworden bei ihrer Hochzeit. Dylans beste Freundin Heaven und Ronans Trauzeuge Kit Kirby waren zwar meiner Meinung nach leicht übertrieben dargestellt - beide kamen mir oftmals vor wie Flummis auf LSD - haben dafür aber immer für Lacher gesorgt und daher schätze ich, dass man darüber gut hinwegsehen kann.
Der Grund, warum ich keine fünf Sterne vergeben habe, ist, dass mir bei allen Charakteren in dieser Geschichte die Tiefe gefehlt hat. Ich mochte jeden Einzelnen, aber viel tiefer gingen die Gefühle dann auch nicht. Meiner Meinung nach gehört es zu einem wirklich gelungenen Buch, dass man auf irgendeine Art und Weise eine Bindung zu den Figuren aufbaut und richtig mit ihnen fühlt, und das war in diesem Buch bei mir leider einfach nicht der Fall. Oh, und ich hätte es schön gefunden, wenn man ein klein wenig von Schottland "gesehen" hätte, wenn das Buch doch schon dort stattfindet, aber die Protagonisten schaffen es nie über das Schlossgelände hinaus.

Fazit:
Eine süße Weihnachts-Romanze, die euch zum Lachen bringen wird!


Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende,

Kiki 

Montag, 12. November 2018

[Rezension] Becky Cochrane - Zimtsterne mit Zuckerkuss

Hallo ihr Lieben,

da die gemütliche Winter- und Weihnachtszeit für mich die perfekte Zeit für kitschige Romanzen (vor allem mit Winter- oder Weihnachtsthema) ist, werdet ihr hier wohl in nächster Zeit einige Rezensionen solcher Bücher finden. Erst letztens habe ich bei Medimops ein paar tolle Weihnachtsbücher ersteigert und natürlich noch sofort am selben Abend mit dem Lesen angefangen.


Titel: Zimtsterne mit Zuckerkuss
Originaltitel: A Coventry Christmas
Autor/in: Becky Cochrane
Genre: Roman
Reihe: /
Seiten: 351 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 8,20€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Die 28-jährige Keelie ist dieses Jahr nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung. Seitdem Rodney ihr neuer Chef im Buchladen ist, macht ihr der zuvor so geliebte Job nicht mal mehr annähernd Spaß, ihre Familie lebt so weit weg, dass sie sie nicht mal eben so besuchen kann und ein Mann ist außerdem auch nicht in Sicht. Doch als ihre beste Freundin Ivy sie und ihren besten Freund Evan über die Feiertage in das Haus ihrer Großmutter in dem kleinen Örtchen Coventry einlädt, stellen sich selbst bei ihr ein paar festliche Gefühle ein. Und es soll ein Weihnachten werden, das ihrer aller Leben verändern wird...


Meine Meinung:
Das Wichtigste zuerst: dieses Buch hat mir wirklich, wirklich gut gefallen.
Ich war überrascht von der Charaktertiefe in diesem Roman, das muss ich wirklich zugeben. Oftmals sind die Charaktere in diesen "Weihnachtsromanzen" etwas oberflächlich, aber das war hier wirklich gar nicht der Fall. Die Schrift war sehr klein und somit waren alle Seiten von oben bis unten mit Wörtern gefüllt und die Figuren sind richtig zum Leben erwacht. Man hat nicht nur Keelie ins Herz geschlossen, sondern genau so ihre Freunde und ihre Familie. Man hat bei ihren Geschichten genau so mitgefiebert, wie bei Keelies. 
Die gemütliche Stimmung der Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und ich hatte genau das wohlige Gefühl beim Lesen, das ich mir erhofft hatte. 
Alle Charaktere in diesem Buch machen eine unglaubliche Entwicklung während der Zeitspanne der Geschichte durch und das hat mich unglaublich inspiriert. Es ging um gescheiterte Beziehungen und Jobs, mit denen man einfach nicht glücklich ist und Neuanfänge und die Liebe und die Freundschaft und das sind alles Themen, die jeden beschäftigen! Und hier wurde wunderbar gezeigt, dass es nie zu spät ist, neu zu beginnen und wirklich seinen Traum zu leben. Und dass es okay ist, wenn Träume sich ändern!
Ich war ganz verliebt in das kleine Städtchen Coventry mit seinen Bewohnern und hatte ein ganz klares Bild davon vor Augen beim Lesen. Die Autorin hat sich unfassbar viel Mühe mit jeder Figur gegeben und jeder von ihnen somit Leben eingehaucht und genau das ist ihr auch mit dem Städtchen gelungen.
Der Grund, warum ich dem Buch trotz all meiner Schwärmereien "nur" 4 von 5 Sternen gegeben habe, ist der folgende: so begeistert ich von der Charaktertiefe von allen anderen war, bei einem (meiner Meinung nach sehr wichtigen) Charakter hat das total gefehlt - nämlich bei Keelies "großer Liebe auf den ersten Blick" Dr. Boone. Das Buch hat über 350 Seiten voll mit lebhaften Figuren und wahnsinnigen Charakterentwicklungen, aber die tatsächliche Liebesgeschichte zwischen Keelie und Michael wird auf ein paar Seiten total platt abgehandelt.  *SPOILER ALERT* Da arbeitet sie die komplette Geschichte über daran, endlich so richtig für sich selbst einstehen zu können und ihren Traum zu leben, dann kommt dieser Mann ohne wirklichen Charakter vorbei, der sie natürlich dann sofort ohne jegliche Vorwarnung küsst und sie ist hin und weg und dann Ende der Geschichte. Das Ende hat mich wirklich ein bisschen enttäuscht. Natürlich wollte ich ein Happy End für Keelie und war auch glücklich darüber, dass sie es bekommen hat. Doch es kam mir irgendwie so vor, als ob die Autorin nach der ganzen Mühe, die sie sich vorher gegeben hat, am Schluss einfach keinen Bock mehr hatte und es schnellstmöglich ohne jegliche Komplikationen zu Ende bringen wollte. Daher leider 1 Punkt Abzug.

Fazit:
Alles in allem eine wunderschöne Weihnachtsromanze, die aber noch so viel mehr kann. Wer eine Geschichte lesen möchte, die einem Mut macht, etwas an einer unglücklichen Situation zu ändern, der wird dieses Buch lieben!

Donnerstag, 8. November 2018

[Rezension] Charles Soule - Oracle Year: Tödliche Wahrheit

Hallo ihr Lieben,

nachdem ich gestern endlich die Präsentation in der Uni hinter mich gebracht habe, die mich die letzten paar Tage so vereinnahmt hat, konnte ich heute endlich mal wieder den Tag genießen und lesen. Ich habe mich für einen Thriller entschieden, der mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zugeschickt wurde und möchte ihn euch natürlich auch sofort vorstellen.



Titel: Oracle Year: Tödliche Wahrheit
Originaltitel: The Oracle Year
Autor/in: Charles Soule
Genre: Thriller
Reihe: /
Seiten: 507 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 3/5 ☆

Inhalt:
Eines Morgens wacht Will Dando nach einem sehr intensiven Traum auf und von da an soll nichts mehr so sein, wie es vorher war. Denn diese Träume suchen in von nun an jede Nacht heim - und entpuppen sich als Prophezeiungen, die sich immer bewahrheiten. Will und sein Freund Hamza sehen ihre große Chance, endlich an das große Geld zu kommen. Sie veröffentlichen "die Site" und posten die Prophezeiungen im Internet. Als sich die ersten bewahrheiten, reagieren die Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Doch es gibt auch einige Gegner, deren Stimmen immer lauter werden. Und als es zu Unruhen kommt, wird Will bewusst, was er da eigentlich losgetreten hat. Und dass er der einzige ist, der es vielleicht noch stoppen kann...

Meine Meinung:
Ich habe mir von diesem Buch sehr viel versprochen, da ich die Idee einfach nur genial finde. Ich bin ein riesiger Fan von Apokalypse-Geschichten und habe genau so etwas hier erwartet. 
Leider war das auf den ersten 350 von 500 Seiten nicht wirklich der Fall. Es gab unglaublich viel politisches Geplänkel und eine Menge Fachbegriffe aus der Finanzwelt, von der ich zugegebenermaßen gar keine Ahnung habe. Es war also (für mich) eher relativ langweilig. Auch den Beginn fand ich sehr merkwürdig. Es wird gar nicht erzählt, wie Will zu seinen Fähigkeiten gekommen ist. Am Anfang des Buches besitzt er sie schon und hat bereits mit den Folgen seiner Prophezeiungen zu kämpfen. Das fand ich sehr schade, denn ich hätte unglaublich erfahren, wie es genau dazu gekommen ist und wie die Menschen am Anfang darauf reagieren. Das alles wird aber nur relativ kurz angeschnitten und dadurch baut man auch während des ganzen Buches irgendwie nie so richtig eine Beziehung zu ihm auf. 
Dafür wechseln die Perspektiven recht häufig, was ich manchmal super verwirrend fand. Zu den politischen und finanziellen Themen gesellen sich außerdem noch eine Menge Gerede über IT, mit dem ich ebenfalls nichts anfangen konnte. 
Der Schreibstil und die letzten Seiten, auf denen es richtig spannend wurde, haben mir jedoch wirklich super gut gefallen. Man konnte das Buch sehr flüssig lesen, trotz der zähen ersten 300 Seiten. Ich denke aber, dass das bei mir eher ein persönliches Problem ist. Wer sich wirklich für politische Machtkämpfe und die ganze IT-Sache interessiert, der wird dieses Buch zu 100% lieben. Ich habe davon leider nicht allzu viel Ahnung, da ich mich nie großartig dafür interessiert habe und dadurch wurden natürlich die ersten Seiten für mich eher uninteressant, da ich eh nicht so viel verstanden habe.


Fazit:
Alles in allem ein gutes Buch, das aber erst auf den letzten 200 Seiten so richtig aufblüht. Sehr zu empfehlen für Fans von Geschichten, die von politischen Machtkämpfen handeln. Wer sich außerdem noch für Technik interessiert, sollte bei diesem Buch zu 100% fündig werden!

Sonntag, 4. November 2018

[Rezension] Stephanie Perkins - Lola and the Boy next Door

Hallo ihr Lieben,

gestern Nacht bin ich bis halb 2 wach gewesen (was für mich eher ungewöhnlich ist, da ich sonst eine kleine Oma bin, die schon um 10 Uhr tief und fest schläft), da ich unbedingt dieses wundervolle Buch beenden musste. Ich konnte einfach nicht schlafen, bevor ich wusste, wie die Geschichte von Lola und Cricket endet. Und jetzt, da ich es weiß, gehört "Lola and the Boy next Door" zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!


Titel: Lola and the Boy next Door
Autor/in: Stephanie Perkins
Genre: Young Adult
Reihe: Anna and the French Kiss
Seiten: 338 Seiten
Verlag: Penguin
Preis: 8,99€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Lola Nolans größte Leidenschaft ist die Mode - oder genauer gesagt: das Kostüm. Nicht selten sieht man sie deswegen in extravaganten Outfits abgerundet mit ausgefallenen Perücken. Ihr Leben erscheint ihr ziemlich perfekt: sie lebt bei ihren zwei Dads, ihre beste Freundin lebt in der selben Straße und ihr Freund ist ein umwerfender angehender Rockstar. 
Doch als die Bell-Zwillinge wieder in das Haus nebenan einziehen und sie Cricket Bell das erste Mal seit der Sache von vor zwei Jahren wieder sieht, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt. Und sie ist gezwungen, sich mit den Gefühlen, die sie schon ihr ganzes Leben für den Jungen von nebenan gehegt hat, auseinanderzusetzen.

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren habe ich das erste Buch dieser Reihe (Anna and the French Kiss) gelesen und ich war damals so begeistert von der Geschichte und Stephanie Perkins' Schreibstil, dass ich mir sofort den zweiten Band bestellt habe. Aber wie das dann so ist, wenn man einen SuB von über 100 Büchern hat: Es ist in Vergessenheit geraten. Gestern ist es mir dann wieder in meinem Regal aufgefallen und da ich im Moment total in der Stimmung für Young Adult-Bücher und Romanzen bin, dachte ich mir, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, um es endlich zu lesen. Und dann habe ich es in einem Tag verschlungen, denn die Geschichte war einfach genau so bezaubernd, wie die von Anna & Etienne!
Eine Romanze in einem Buch ist für mich perfekt, wenn man sich zusammen mit den Charakteren verliebt und das war in diesem Fall für mich definitiv so. Cricket ist so ein wundervoller Mensch, in den man sich einfach verlieben muss. Und auch Lola ist mir richtig ans Herz gewachsen mit ihrer quirligen Art. Ihre zwei Dads und ihre beste Freundin Lindsey sind ebenfalls so liebenswürdige Menschen und beim Lesen hatte ich ein richtiges "Wohlfühl-Gefühl".
Natürlich braucht man bei so einem Buch niemals ein überraschendes Ende erwarten, aber das weiß man ja eigentlich. Spannend ist es nur, dabei zuzusehen, wie zwei Menschen über all die Hürden hinweg endlich zueinander finden. 
Was ich an diesem Buch noch so schön fand, war, dass Anna & Etienne, die Protagonisten des ersten Buchs, auch im zweiten Band noch eine Rolle gespielt haben, da sie mit Lola befreundet sind. Es war schön, zu sehen, wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt und ich habe mich riesig gefreut, sie "wiederzusehen".

Fazit:
Dieses Buch ist perfekt für jeden auf der Suche nach einer herzerwärmenden Romanze, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte!



Freitag, 2. November 2018

[Rezension] Susanne Mischke - Winterküsse in New York

Hallo ihr Lieben,

wer mich kennt, der weiß, dass ich ein absoluter Weihnachtsfest-Fanatiker bin. Für mich ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres und ich kann wirklich nicht genug davon bekommen. Da ich diese Zeit so ausführlich und so lange wie möglich zelebrieren möchte, beginnt sie bei mir eigentlich immer schon im November. Wenn Halloween vorbei ist, dann bin ich bereit für Weihnachten! Für die meisten Leute ist das zu früh, für mich genau richtig.
Deswegen habe ich gestern und heute auch wieder ein weihnachtliches bzw. winterliches Buch gelesen, welches ich euch gerne vorstellen möchte!


Titel: Winterküsse in New York
Autor/in: Susanne Mischke
Genre: Young Adult
Reihe: /
Seiten: 138 Seiten
Verlag: dtv
Preis: 6,95€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Die 16-jährige Lexi besucht über die Winterferien ihre Oma, die in Brooklyn ein kleines Hotel führt. Beim Eislaufen im Central Park trifft sie den gut-aussehenden Liam und es ist Liebe auf den ersten Blick. Die beiden vereinbaren, die drei verbleibenden Tage bis zu Lexis Abreise gemeinsam zu verbringen, doch dann verliert Lexi ihr Skizzenbuch, in das Liam seine Handynummer geschrieben hat. Die beiden versuchen verzweifelt, sich irgendwie wiederzufinden. Doch in einer großen Stadt wie New York ist das gar nicht so einfach...

Meine Meinung:
Diese Geschichte war einfach nur unglaublich süß, super kitschig und wahnsinnig gemütlich! Natürlich kann man schon am Cover erahnen, dass das Buch sehr cheesy ist, aber genau danach habe ich ja auch gesucht. Denn manchmal gibt es doch nichts schöneres als eine etwas unrealistische, aber herzerwärmende Schnulze, mit der man für ein paar Stunden der Realität ein wenig entkommen kann. Und genau das ermöglicht einem dieses Buch. 
Wie für viele Menschen ist es mein absoluter Traum, New York einmal im Winter, oder noch besser in der Weihnachtszeit, zu besuchen. Durch dieses Buch habe ich ein bisschen das Gefühl gehabt, die Stadt wirklich zu erkunden. Auf den verhältnismäßig wenigen Seiten bekommt man wirklich eine Menge von New York zu sehen, was ich sehr toll fand!
Die beiden Protagonisten Lexi und Liam muss man einfach gern haben. Lexi, die künstlerisch sehr talentiert ist und sich auch an Kleinigkeiten unglaublich erfreuen kann, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Und auch Liam, der ein Herz für hilfsbedürftige Menschen hat und so verzweifelt nach Lexi sucht, ist ein wirklich toller Charakter. Auch die Leute aus dem The Horse and Jockey waren einfach nur liebenswert, genau so wie Liam Mitbewohnerin Sofia und seine Schwester Tina und ihre Tochter Norah.
Es hat einfach so viel Spaß gemacht, die Stadt mit den beiden zu erkunden und ich fand es schön, dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wurde. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit ein behagliches Gefühl und genau so möchte ich das haben, wenn ich zu so einem Buch greife!

Fazit:
Wer auf der Suche nach einer winterlichen Romanze, die einen für ein paar Stunden vom Alltag entführt, der ist bei "Winterküsse in New York" genau richtig!


Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende,

Kiki 

Donnerstag, 1. November 2018

[Rezension] Sarah Lotz - Angstrausch

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet gestern einen schönen Halloween-Abend. Ich habe ihn gemütlich mit ein paar Freunden, viel Essen und Halloween-Filmen bei mir zu Hause verbracht und hätte mir keinen besseren Abend vorstellen können. Wie habt ihr Halloween verbracht?

Heute habe ich dann ein wenig an meiner Präsentation für die Uni gebastelt, aber die meiste Zeit habe ich zum Entspannen genutzt, denn das war wirklich dringend notwendig. Daher habe ich heute auch "Angstrausch" von Sarah Lotz beendet, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. Und genau dieses Buch möchte ich euch jetzt mal etwas genauer vorstellen.


Titel: Angstrausch
Originaltitel: The White Road
Autor/in: Sarah Lotz
Genre: Thriller
Reihe: /
Seiten: 442 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Simon Newman betreibt zusammen mit seinem Freund Thierry eine Website mit dem klangvollen Namen "Journey to the Dark Side". Darauf stellen sie unter anderem Videos von Simon bei gefährlichen Klettertouren zur Schau. Als er bei einer dieser Expeditionen gerade eben noch mit dem Leben davonkommt und dieses Video Unmengen von Web-Besuchern anlockt, sehen die beiden sich gezwungen, immer gefährlichere und außergewöhnlichere Touren zu unternehmen, um die Follower bei Laune zu halten. Die beiden beschließen, Simon bei einer Expedition zum Gipfel des Mount Everest anzumelden, damit er dort oben ein paar Aufnahmen der Leichen machen kann, die wie grausige Streckenposten den Weg zum Gipfel säumen. Doch dort oben angekommen sieht sich Simon nicht nur mit den schrecklichen Ängsten konfrontiert, unter denen er seit seinem schlimmen Unfall leidet, sondern mit etwas viel größerem und viel erschreckenderem.

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich sofort angesprochen. Das Cover finde ich unheimlich gut gestaltet und als großer Bergliebhaber hat es mich nochmal zusätzlich angesprochen. Ich habe mich schon immer sehr für den Mount Everest und die Geschichten der Menschen, die ihn bestiegen haben oder es zumindest versuchten, interessiert und ich muss sagen: Was das Thema Everest angeht, bekommt dieses Buch von mir eine glatte 1! Man hat so viel über den Berg an sich und über dessen Besteigung gelernt, was einfach nur unglaublich interessant war. Natürlich wusste ich bereits vorher, wie gefährlich und aufwendig es ist, den Gipfel des Mount Everest zu erklimmen, doch das komplette Ausmaß einer solchen Expedition war mir nicht bewusst. 
Die Stimmung in dem Buch - vor allem in den ersten zwei Teilen- hat mir unglaublich gut gefallen. Sarah Lotz' Schreibstil ist wahnsinnig lebendig und ich habe mich mehr als einmal so gefühlt, als ob ich selbst in der schrecklich engen Höhle oder auf dem Everest festsitze. Beim Lesen war ich fast genau so erschöpft, wie Simon und seine Truppe auf ihrer Reise und ich habe die ganze Zeit extrem mitgefiebert. Ich habe ständig das Lesen unterbrochen, um die Orte, an denen sie sich aufhalten, zu googeln und dadurch ein noch besseres Bild zu bekommen.
Der Grund für den einen Stern Abzug ist das Ende bzw. der dritte Teil der Geschichte. Da ich euch natürlich nicht spoilern möchte, kann ich dazu nicht viel sagen, außer: Irgendwie war plötzlich die Tiefe der Geschichte weg, die sie vorher so besonders gemacht hat und das Ende war so knapp und nicht zufriedenstellend, dass ich am liebsten die Autorin angerufen und um eine Erklärung gebeten hätte. Jetzt schwirrt mir nämlich seit Stunden der Kopf und ich frage mich immer wieder, wie ich das Ende interpretieren soll und ob es ein gutes oder ein schlechtes Ende war.

Fazit:
Meiner Meinung nach absolute Pflichtlektüre für jeden, der sich für das Bergsteigen oder den Mount Everest interessiert! Aber auch Leser auf der Suche nach einem super spannenden Buch können mit gutem Gewissen zu "Angstrausch" greifen!

Ich wünsche euch noch einen gemütlichen Abend,

Kiki 

Sonntag, 28. Oktober 2018

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Insasse

Hallo ihr Lieben,

natürlich konnte ich (trotz Ebbe im Portemonnaie) nicht widerstehen, mir den neuen Fitzek zu kaufen. Ich war einfach zu neugierig und die limitierte Edition einfach zu schön. Wie ich das Buch inhaltlich fand, könnt ihr in meiner Rezension erfahren!


Titel: Der Insasse
Originaltitel: Der Insasse
Autor/in: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Reihe: /
Seiten: 365 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 22,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Ein Jahr ist es nun her, dass der sechsjährige Max Berkhoff spurlos verschwand. Seine Leiche wurde niemals gefunden und der einzige Mensch, der die Polizei zu ihr führen kann, sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und sagt kein Wort. Max' Vater Till sieht nur einen einzigen Weg, endlich Gewissheit zu haben: Er muss mit dem Täter sprechen. Und dafür wird er selbst zum Insassen.

Meine Meinung:
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan. Seine Bücher bringen mich regelmäßig an den Rande des Wahnsinns und erst diese Woche war ich gemeinsam mit meinem Papa im Kino in der Verfilmung seines Buches "Abgeschnitten" und habe mir vor Angst fast in die Hose gemacht. Also konnte ich ich einfach nicht anders, als auch dieses Schmuckstück schnellstmöglich in meinen Besitz zu bringen. Ich habe noch am gleichen Abend mit dem Lesen begonnen und danach jede freie Minute genutzt, um weiter zu lesen, denn die Geschichte hat mich wirklich gefesselt.
Grausame, absolut psychopathische Täter sind wir von Fitzek ja bereits gewohnt, aber Tramnitz, der Täter in diesem Buch, ist wirklich von der ganz schrecklichen Sorte. Die Art und Weise, wie er die Kinder foltert und tötet ist unglaublich furchtbar und ich musste mehrmals heftig Schlucken, wenn ich Passagen aus seinem Tagebuch lesen "musste". Mit seiner arroganten, selbstgefälligen Art hat der Sadist mich regelmäßig auf die Palme gebracht, sodass ich am liebsten in das Buch geschlüpft wäre, um ihn eigenhändig zu erschießen. 
Till Berkhoff hat mir als Protagonist sehr gut gefallen. Er hat sein Ziel nie aus den Augen verloren und ist für seinen Sohn durch die Hölle gegangen, was ich unglaublich bewundernswert finde und man konnte sich wirklich gut in ihn hineinversetzen, wenn es um den Hass ging, den er für Tramnitz verspürte. 
Die Geschichte an sich war auch -wie immer- etwas ganz besonderes. Die Idee ist mal wieder absolut genial und man fragt sich wirklich ständig, wem man in dieser Psychiatrie eigentlich trauen kann und wer im Endeffekt hier wirklich der Geisteskranke ist.
Dennoch habe ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen gegeben. Das liegt zum einen daran, dass es für eine Geschichte von Fitzek ein bisschen langsam angefahren ist. Zwar startet er mit einem riesigen Knall, aber danach flacht die Spannung erstmal ein klein wenig ab (zumindest für Fitzek-Verhältnisse, also war die Messlatte echt hoch gelegt!). Und das ist auch der andere Grund: Im Vergleich mit anderen Thrillern könnte ich auch dieses Buch mit 5 von 5 Sternen bewerten. Ich habe es aber bewusst mit den vorherigen Werken von Fitzek verglichen, damit es für andere Fans etwas einfacher ist, das Buch einzuordnen. Es ist eine wahnsinnig gute Geschichte, aber irgendwo konnte ich mir das Ende schon denken. Ich hatte immer wieder die Vermutung, dass es genau in diese Richtung geht. Zwar konnte ich nicht das gesamte Ausmaß vorhersehen, aber wenn man gerne Bücher von Fitzek liest, dann kommen einem beim Lesen ja direkt so ein paar Theorien. Andere seiner Bücher, wie beispielsweise "Der Seelenbrecher" oder "Das Kind", haben mich einfach mehr gepackt. 

Fazit:
Das Buch kann zwar nicht ganz mit früheren Büchern von Fitzek mithalten, ist aber dennoch mal wieder absolut sein Geld wert!


Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche,

Kiki 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

[Rezension] James Patterson - Der 1. Mord

Hallo ihr Lieben,

da ich mir ja vorgenommen hatte, diesen Herbst vor allem spannende Bücher zu lesen (auch, wenn ich dabei ziemlich von meinem eigentlichen Herbst-TBR abgewichen bin), habe ich heute mal wieder eine Thriller-Rezension für euch.


Titel: Der 1. Mord
Originaltitel: 1st to die
Autor/in: James Patterson
Genre: Thriller
Reihe: Women's Murder Club
Seiten: 350 Seiten
Verlag: blanvalet
Preis: 8,95€ 
Meine Bewertung: 3/5 ☆

Inhalt:
Ein grausamer Doppelmord versetzt San Francisco in Angst und Schrecken - ein junges Brautpaar wurde in der Hochzeitsnacht auf bestialische Art und Weise getötet. Detective Lindsay Boxer übernimmt den Fall, doch ihr wird schnell klar, dass sie Unterstützung braucht. Also trommelt sie ihre Freundinnen Claire, die Rechtsmedizinerin, Cindy, die Reporterin und Jill, die Staatsanwältin, zusammen. Gemeinsam gründen sie den "Women's Murder Club", mit dem sie gegen so ziemlich jede Regel verstoßen. Doch sie sind sich sicher: Wenn sie diesen Mörder stoppen wollen, dann müssen sie zusammenarbeiten. Denn er hat gerade erst angefangen...

Meine Meinung:
Ich hatte vor sechs Jahren schonmal ein Buch von James Patterson gelesen und zwar die neunten Band dieser Reihe. Ich war damals auf Sardinien und auf der Suche nach einem neuen Buch und da die Auswahl englischer Bücher dort nicht sehr groß war, entschied ich mich für diesen Thriller. Das Buch hat mir damals unglaublich gut gefallen, deshalb war ich umso überraschter, dass mich der erste Band nicht so ganz überzeugen konnte. 
Jetzt habe ich zwei Theorien, woran das liegen könnte: es könnte zum einen sein, dass die Übersetzung Schuld daran ist, dass die ganze Geschichte und die Charaktere irgendwie absolut oberflächlich sind oder James Patterson ist einfach mit der Zeit besser im Schreiben geworden.
Ich habe das Gefühl, dass die Gefühlswelt der Charaktere - selbst die der Protagonistin Lindsay Boxer- immer nur kurz angeschnitten wurde, also immer in zwei Nebensätzen einfach so abgehandelt wurde. Das hat die ganze Geschichte beim Lesen irgendwie in ziemlich weite Ferne rücken lassen. Lindsay Boxer kämpft in diesem Buch nicht nur gegen einen besonders abartigen Mörder, sondern auch gegen eine tödliche Krankheit, die in ihrem Körper tobt und verliebt sich außerdem noch- meiner Meinung nach also eine Menge Stoff für einen Blick in ihre Gefühlswelt. Aber rübergebracht wird das Ganze allerdings eher so: "Ich wollte diesen Mörder unbedingt finden, aber ich war so schwach durch meine Krankheit und deswegen durfte ich mich übrigens auch nicht in diesen tollen Mann verlieben.". Das hat mich wirklich extrem beim Lesen gestört.
Der Fall an sich war jedoch genau so grausam und spannend, wie ich den neunten Band auch schon in Erinnerung hatte. Ich hatte keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte und obwohl immer mal wieder kurze Sequenzen aus seiner Sicht gezeigt wurden, war es nicht wirklich nicht zu erraten, wer diese Gräueltaten begangen hat.
Da ich die komplette Reihe für ziemlich wenig Geld ergattern konnte, werde ich sie natürlich auch beenden. Schließlich weiß ich ja, dass zumindest der neunte Band sein Geld allemal wert ist und ich habe die Hoffnung, dass es ab dem zweiten Band bergauf geht. Doch diesem Band kann ich wirklich nicht mehr als wohlwollende 3 Sterne geben.

Fazit:
Spannende Geschichte mit einem guten Plot Twist, die nur leider viel zu oberflächlich behandelt wurde. 

Sonntag, 21. Oktober 2018

[Rezension] Catherine Rider - Kiss me in London

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit melde ich mich endlich mal wieder mit einer Rezension bei euch. Wie viele von euch wahrscheinlich wissen habe ich Ende September ein neues Studium begonnen und da ich nebenbei noch arbeite, hat es einige Zeit gedauert, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte. Das Lesen ist dabei leider etwas zu kurz gekommen. So langsam habe ich jedoch das Gefühl, meinen eigenen Weg gefunden zu haben, der es mir trotz des zeitaufwendigen Studiums und dem Nebenjob erlaubt, auch meine Freizeit nicht zu vernachlässigen. Und deswegen konnte ich gestern Abend auch endlich "Kiss me in London" beenden, welches mir freundlicherweise vom cbj-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.


Titel: Kiss me in London
Originaltitel: Kiss me in London
Autor/in: Catherine Rider
Genre: Jugendbuch
Reihe: A winter romance
Seiten: 315 Seiten
Verlag: cbj
Preis: 13,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Die 18-jährige Cassie ist mehr als gefrustet: Sie ist nicht nur von der Uni geflogen, was sie in ein paar Stunden ihrer Mutter beichten muss, sondern hat sich dazu auch noch gerade eben von ihrem Freund getrennt - mit dem sie eigentlich auf dem Weg zum Flughafen war, um von dort aus für ein halbes Jahr nach Ghana zu fliegen. Als sie ein Plakat für ihr Lieblingsstück "Les Misérables" sieht, beschließt sie spontan, sich für ein Ticket anzustellen, um die Begegnung mit ihrer Mutter noch ein wenig hinauszögern zu können.
Die selbe Idee hat auch der 19-jährige Amerikaner Jason Malone. Sein Tag war ebenfalls ein einziger Reinfall: Bei einem Vorsprechen für die hochangesehene "Royal Academy of Dramatic Arts" kann er erst glänzen - bis er sich bei der Aufforderung zu einer kleinen Improvisation ein klein wenig im Ton vergreift und freundlich aber bestimmt von der Bühne gebeten wird. 
Als die beiden in der Vorstellung letztendlich nebeneinander landen, beschließen sie, mit dem Trübsal aufzuhören und stattdessen lieber für ein paar Tage das weihnachtliche London zu erkunden...

Meine Meinung:
Ich hatte ja bereits die beiden Vorreiter "Kiss me in New York" und "Kiss me in Paris" gelesen und beide unglaublich toll gefunden. Doch auch bei diesem Buch muss ich gleich zu Anfang wieder sagen: An den ersten Band "Kiss me in New York" kommt auch der dritte Teil nicht ganz ran. 
Die Charaktere waren wieder einmal wirklich zum Verlieben, wobei mir Cassie zugegebenermaßen manchmal ein wenig überdramatisch war. Das konnte Jason dann aber durch seine etwas unbeholfene, liebenswürdige Art schnell wieder ausbügeln. Und wer weiß - vielleicht wäre ich an Cassie Stelle auch nicht einfacher. 
Die Geschichte ist natürlich nicht von Spannung geprägt, aber das erwartet man bei so einem Buch ja auch nicht. Dennoch war es schön, gemeinsam mit den beiden das weihnachtliche London ein wenig zu erkunden (auch wenn es mir manchmal ein bisschen zu viel um das Thema Theater ging) und zu sehen, wie die beiden sich mehr und mehr ineinander verlieben. Was ich außerdem richtig toll fand, war die Verbindung zum ersten Band dieser Reihe- Jason lebt nämlich für seine Zeit in London bei Charlotte, der Protagonistin des ersten Buchs. 
Leider hat es mir in diesem Buch ein wenig an Weihnachtsstimmung gefehlt, da die beiden mehr in Theatern als wirklich in der Stadt unterwegs waren. Das ist definitiv ein Grund dafür, dass ich für diesen Band nur 4 von 5 Sternen vergeben habe, denen dein beiden Vorgängern war das deutlich besser.

Fazit:
Alles in Allem eine schöne leichte Lektüre für die Winterzeit mit liebenswürdigen Charakteren und einer wirklich süßen Liebesgeschichte!


Und jetzt werde ich noch schnell ein paar Dinge für die Uni erledigen, damit der Rest des Tages nur mir allein gehört - mit Backen, Lesen und alles, was sonst noch zu einem gemütlichen Sonntag dazugehört.

Habt noch einen schönen Tag,

Kiki 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

[Rezension] David McCandless - Das Bilderbuch des nützlichen und unnützen Wissens

Hallo ihr Lieben,

endlich schaffe ich es mal wieder, mich hier zu melden und ein Buch zu rezensieren, das mir freundlicherweise (und zugegebenermaßen auch schon vor einiger Zeit) als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Randomhouse zugeschickt wurde.
Im Moment ist mein Alltag ziemlich vollgestopft. Ich bin durchgängig entweder in der Uni, oder ich muss etwas für die Uni tun oder ich bin arbeiten. Zeit zum Lesen bleibt da im Moment nicht viel. Aber ich will mich nicht beklagen, denn ich bin unglaublich dankbar, meinen Traumstudienplatz bekommen zu haben und freue mich über alles, was ich dort lernen kann.



Titel: Das Bilderbuch des nützlichen und unnützen Wissens
Originaltitel: Information is beautiful
Autor/in: David McCandless
Genre: Sachbuch
Reihe: /
Seiten: 240 Seiten
Verlag: Knaus
Preis: 24,99€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Ich lese unglaublich gerne Bücher, mit denen ich mich weiterbilden kann. Mein Allgemeinwissen weist leider einige (ziemlich große) Lücken auf, die ich Stück für Stück zu füllen versuche. Dieses Buch ist perfekt dafür! Wenn ihr euch weiterbilden oder euer Allgemeinwissen etwas aufbessern wollt oder vielleicht nur auf der Suche nach ein paar schlauen Fakten seid, die ihr hier und da in Gespräche einfließen lassen wollt, um intellektueller zu wirken, dann ist dieses Buch wirklich Gold wert! Folgende Themen werden in diesem Buch behandelt:

- "Hip"
- Internet
- Geist
- Natur
- Wissenschaft
- Gesundheit
- Ernährung
- Macht
- Leben
- Film
- Medien
- Musik

Meiner Meinung nach ist das eine wirklich große Auswahl, mit der viele große Wissensbereiche abgedeckt werden. Das ganze wird mit tollen Illustrationen noch ergänzt, die nicht nur das Verstehen erleichtern, sondern auch das Lesen im Allgemeinen. Denn wenn man schon eine Seite öffnet und sich Zeile an Zeile in einer Schriftgröße, für die man eine Lupe benötigt, reiht, dann hat man meist schon keine Lust mehr. Mit all den bunten Bildern in diesem Buch wird das Lernen jedoch eher zu einer spaßigen Angelegenheit und ist auch für die etwas jüngeren Leser super zu verstehen.

Fazit:
Ein super lehrreiches Buch für Wissbegierige jeder Altersgruppe!

Montag, 24. September 2018

[Rezension] Ella TheBee - Organisella

Hallo ihr Lieben,

wie viele vielleicht schon mitbekommen haben, beginnt heute mein Studium. Ich werde interkulturelle Wirtschaftspsychologie studieren und warte seit Ewigkeiten darauf, dass es endlich losgeht. Jetzt ist es wirklich so weit und so richtig realisiert habe ich das noch gar nicht. Ich bin einfach nur unglaublich nervös, auch, wenn ich mich natürlich riesig freue.
Also habe ich mich gestern Abend dazu entschlossen, noch einmal das Buch "Organisella" von einer meiner absoluten Lieblings-Youtuberinnen zu schauen: Ella TheBee. Falls ihr sie noch nicht kennen solltet, dann schaut dringend mal bei ihr vorbei, dort findet ihr so ziemlich alles! Mir persönlich gefallen ihre Organisationsvideos am allerbesten. :)


Titel: Organisella
Autor/in: Ella TheBee
Genre: Ratgeber
Reihe: /
Seiten: 108 Seiten
Verlag: Niebank Rusch Verlag
Preis: 12,00€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Ella gibt in diesem Buch Tipps rund um das Studium. Egal, ob es um die Vorbereitung auf das Studium geht, um die Organisation, ums Lernen, um Prüfungen, Referate, Hausarbeiten, Freizeit, das Studentenleben, Prokastination und so weiter - Ella hat an wirklich alles gedacht! Zusätzlich dazu gibt es auch noch Printvorlagen und Download-Material.
Ich habe das Buch bereits zum zweiten Mal gelesen und ich fand es immer noch so toll, wie beim ersten Mal. Ella gibt so viele wertvolle Tipps, von denen ich schon viele umgesetzt habe. Wie man auch auf dem Bild sehen kann, fand ich fast jede Seite so hilfreich, dass ich sie mit einem Klebezettel versehen musste und oben nun ein kleiner Blätterwust zu finden ist.
Mit Humor und Verständnis nimmt Ella einem gekonnt die Angst vorm Versagen und sorgt dafür, dass man sich mit dem Gedankengewusel in seinem Kopf nicht so alleine fühlt. Teilweise musste ich wirklich laut lachen, da sie manche Dinge so witzig beschrieben hat, dass ich sie mir bildlich vorstellen musste (und mich irgendwie auch selbst darin wiedererkannt habe).
Das kleine Zusatzheft und die Printvorlagen haben mir als Listenfreak besonders gut gefallen, aber auch die restliche Gestaltung des Buches ist wunderschön und mit wirklich viel Liebe versehen.

Fazit:
Dieses Buch ist nicht nur etwas für Studenten, sondern auch für Schüler oder Azubis. Wenn ihr organisiert und gut strukturiert mit möglichst wenig Panik und Chaos durch diese Lebensabschnitte kommen wollt, dann kann ich euch "Organisella" wirklich nur ans Herz legen!