Dienstag, 26. Dezember 2017

[Rezension] Maggie Stiefvater - Nach dem Sommer

Frohe Weihnachten ihr Lieben!

Weihnachten ist zwar fast schon wieder vorüber (was mich sehr traurig macht!), aber ich wollte den letzten Abend, den ich gemütlich mit meinem Freund auf dem Sofa verbringe, trotzdem dafür nutzen, eine Rezension für euch zu schreiben & euch ein paar Bilder von meinem Weihnachten zu zeigen! :)







Und nun zum eigentlichen Thema dieses Posts:


 Titel: Nach dem Sommer
Originaltitel: Shiver
Autor/in: Maggie Stiefvater
Genre: Young Adult Fantasy
Reihe: Shiver
Seiten: 421
Erscheinungsjahr: 2014
Preis: 9,95€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Seit einer Begegnung mit den Wölfen von Mercy Falls, die für Grace fast tödlich ausging, wartet sie jeden Winter auf ihre Rückkehr. Vor allem auf die Rückkehr ihres Wolfes mit den gelben Augen - Sam. Was sie nicht weiß - auch Sam wartet auf sie und beobachtet sie aus der Ferne. Doch Grace ist für ihn unerreichbar, denn er ist dazu verdammt, sich jeden Winter auf's Neue in einen Wolf zu verwandeln. 
Als die beiden sich das erste Mal als Mensch gegenüberstehen und sich ineinander verlieben ist es bereits September. Und Sam ahnt, dass dies sein letztes Jahr ist, bevor er sich für immer in einen Wolf verwandelt...

Meine Meinung:
Ich war absolut begeistert von diesem Buch. Ich wusste ja schon, dass ich Maggie Stiefvaters Schreibstil liebe, das war schließlich nicht mein erstes Buch von ihr. Aber diese Geschichte hat mich ebenfalls von Anfang an in ihren Bann gezogen. Ich liebe Bücher, die aus beiden Perspektiven geschrieben werden, weil man so unglaublich gut nachvollziehen kann, wie sich eine Liebe zwischen zwei Personen entwickelt. Grace ist eine unglaublich tolle Protagonistin, die nicht nur sehr sympathisch, sondern auch sehr mutig und intelligent ist. Und Sam ist einfach nur ein Junge zum Verlieben! 
Ich mochte die Atmosphäre in dem Buch und Mercy Falls. Ich mochte die lustigen Dialoge zwischen Grace und Sam und ihre leidenschaftliche Liebe zueinander. Ich mochte die Spannung, die das ganze Buch über angedauert hat und die vielen unterschiedlichen Charaktere. Und ich mochte Olivia und Rachel, Grace' beste Freundinnen. 
Ich mochte einfach alles an diesem Buch und ganz es jedem Young Adult Fantasy-Fan nur ans Herz legen. Und ich werde definitiv die Tage einen Buchladen aufsuchen, um mir gegen den Willen meines Portemonnaies die Fortsetzung zu kaufen, denn abwarten kann ich nach diesem Ende nun wirklich nicht mehr! 


Donnerstag, 21. Dezember 2017

[Rezension] Rachel Cohn & David Levithan - Dash & Lilys Winterwunder

Hallo ihr Lieben,

da ich gerade so im Lesefluss bin & mir ja auch fest vorgenommen hatte, möglichst jedes Buch, das ich lese zu rezensieren, melde ich mich heute schon wieder bei euch.
Ich liebe es, Bücher zu lesen, die zu der entsprechenden Jahreszeit passen. Vor allem in der Winter- bzw. Weihnachtszeit, denn da gibt es wirklich eine große Auswahl an tollen Büchern. Eines dieser Bücher ist "Dash & Lilys Winterwunder", welches ich mir zwar schon letztes Jahr gekauft hatte, dann aber doch nicht mehr geschafft hatte zu lesen. & da ich es mit Weihnachten sehr genau nehme, fand ich, dass es nach Weihnachten irgendwie etwas fehl am Platz gewesen wäre. Also stand es dieses Jahr ganz oben auf meiner Weihnachtsbücherliste & ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben!



Titel: Dash & Lilys Winterwunder
Originaltitel: Dash & Lily's Book of Dares
Autor/in: Rachel Cohn, David Levithan
Genre: Young Adult
Reihe: Dash & Lily
Seiten: 319
Erscheinungsjahr: 2010
Preis: 7,99€
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Als der 16-jährige Dash kurz vor Weihnachten in seiner Lieblingsbuchhandlung im Regal mit seinen liebsten Autoren ein rotes Notizbuch findet, in dem eine gewisse Lily ihn dazu auffordert ihren Rätseln zu folgen, wenn er sie wirklich kennenlernen will, ist Dash hin & weg. Er geht darauf ein & ein gegenseitiges Rätselspiel mithilfe des roten Notizbuches beginnt. Die beiden lernen sich dabei immer besser kennen, sodass eigentlich nur noch ein wahres Date fehlen würde, um das Glück zu vervollständigen. Aber was ist, wenn die andere Person gar nicht so ist, wie es auf dem Papier rüberkommt?

Meine Meinung
Was mich an diesem Buch sofort so begeistert hat, war, dass ich direkt zu Beginn ein paar Mal laut lachen musste. Nicht nur schmunzeln - es war so witzig, dass ich wirklich lachen musste. Das ist für mich schon immer ein riesiger Pluspunkt. Außerdem sind beide Charaktere so unglaublich sympathisch & in Lilys Fall für mich auch sehr inspirierend, da sie einfach sie selbst ist & es ihr dabei wirklich vollkommen egal ist was andere von ihr denken, dass ich mich sofort in sie verlieben musste! Die Idee mit dem roten Notizbuch hat mir unglaublich gut gefallen - das wäre etwas, an dem ich auch Spaß hätte. Beide Protagonisten sind sehr tiefe Persönlichkeiten, die unglaublich viel zu erzählen haben & ihr selbstironischer Humor dabei ist einfach nur toll.
Seit Büchern wie "Kiss me in New York" oder Weihnachtsfilmen wie "Buddy der Elf" träume ich von Weihnachten in New York. Also noch ein Pluspunkt, den dieses Buch verbuchen konnte, denn es spielt im verschneiten, vorweihnachtlichen Manhattan. (Neue Punkte auf meiner Bucket List: Mich durch das Chaos in Macy's vor Weihnachten kämpfen & die Buchhandlung "Strand" besuchen!)
Lilys riesige Familie schließt man auch sofort ins Herz. Denn obwohl alles sehr eigenwillige, schrullige Charaktere sind, so passen sie doch alle aufeinander & vor allem auf Lily, das Nesthäkchen, auf. Da ich ein absoluter Familienmensch bin hat mir dieser Teil der Geschichte sehr gut gefallen.
Der eine Stern Abzug gilt dem Ende. Denn auch, wenn es durchaus zufriedenstellend ist, so hat es mich doch nicht so ganz überzeugt. Aber es gibt ja noch eine Fortsetzung (die ich mir zu Weihnachten gewünscht habe) & mal schauen, ob die beiden Autoren es damit ausbügeln können.
Alles in allem ein wundervolles, witziges Weihnachtsmärchen, das ich bestimmt nicht das letzte Mal gelesen habe!

Mittwoch, 20. Dezember 2017

[Rezension] Steinar Bragi - Hochland

Hallo ihr Lieben,

ich melde sich seit sehr langer Zeit das erste Mal wieder zurück & möchte ab heute schon damit beginnen, einen meiner guten Vorsätze für das neue Jahr in die Tat umzusetzen: mehr Bücherrezensionen schreiben. Da ich aber vor lauter Lernstress in der Uni in letzter Zeit so gut wie gar nicht mehr zum Lesen gekommen bin oder mir besser gesagt die Zeit dafür nicht mehr genommen habe, bin ich auch dieses Problem gleich angegangen, als es mir bewusst wurde und habe mir eines der Bücher aus meinem oder besser gesagt dem Regal meiner Schwester gegriffen und einfach wieder angefangen zu lesen. Da ich ein relativ schneller Leser bin hat es nur zwei Tage gedauert, bis ich dieses Buch durch hatte und meine Meinung dazu könnt ihr jetzt unten lesen. :)



Titel: Hochland
Originaltitel: Hálendið
Autor/in: Steinar Bragi
Genre: Thriller
Reihe: /
Seiten: 304
Erscheinungsjahr: 2011
Preis: 14,99€
Meine Bewertung: 1/5 ☆

Inhalt:
Zwei befreundete Pärchen (von denen drei für uns Deutsche unaussprechliche Namen haben) machen sich auf zu einem Trip durch das isländische Hochland. Es kommt zu einem schrecklichen Unfall und die vier müssen notgedrungen bei einem alten Ehepaar mitten im Nirgendwo unterkommen. Doch schnell merken sie, dass mit den beiden etwas nicht stimmt. Wieso verschließen sie das Haus nachts so gewissenhaft, als ob auch wirklich niemand von außen eindringen dürfte, obwohl sie sich mitten in der Wildnis befinden? Was hat es mit dein zwei Füchsen & den vielen Tierkadavern auf sich? Schon bald merken sie, dass sich der vermeintliche Zufluchtsort als eine schreckliche Falle entpuppt.


Meine Meinung:
Okay, ganz ehrlich? Ich habe mich dafür geschämt, dieses Buch damals meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt zu haben. Der Klappentext hörte sich so unglaublich vielversprechend an und hat mich ein kleines bisschen an den Horrorfilm "The Visit" erinnert, in dem zwei Kinder ein paar Nächte bei ihren Großeltern zu Besuch sind und feststellen müssen, dass die beiden ziemlich durch & außerdem auch ziemlich gefährlich sind. Also war ich damals der Meinung, diese 14,99€ wären gut investiertes Geld. Tja, so sehr kann man sich täuschen. Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen, was aber nicht daran lag, dass es so unglaublich spannend gewesen wäre, sondern eher daran, dass ich es hinter mich bringen wollte. Von Anfang an merkt man, dass diese Geschichte nicht so wirklich in die Tiefe geht & wenn, dann an den falschen Stellen (elendig lange Vergangenheitsgeschichten der Protagonisten). Keiner der vier Hauptcharaktere war in irgendeiner Form sympathisch oder hatte irgendetwas an sich, mit dem man sich identifizieren konnte. Alle sind unglaublich kaputte, deprimierende Personen aus unglaublich kaputten, deprimierenden Familien, die sich jetzt nur noch in Selbstmitleid suhlen oder ihren Selbsthass auf die jeweiligen anderen Drei projiziert. Unglaublich nervig! & das schlimmste an dem ganzen Buch war, dass eigentlich nie wirklich etwas passiert ist. Ich habe mich kein einziges Mal gegruselt, denn nichts wirklich gruseliges ist geschehen. Es gab zwei Stellen, an denen sehr brutale & rohe Gewalt beschrieben wurde, vollkommen aus dem Nichts & ohne erkennbaren Sinn für die Geschichte. 
Ich habe noch nie, wirklich nie eine dermaßen unbefriedigende, bescheuerte Geschichte gelesen & ich muss sagen, ich war wirklich geladen, als ich dieses Buch geschlossen habe. Am liebsten wollte ich sofort mit jemandem darüber reden & mal so richtig Dampf über so viel Stupidität ablassen, aber leider war ich gerade alleine zu Hause, was echt ärgerlich war. :D 
Abschließend kann ich euch wirklich nur sagen: Investiert diese knapp 15€ in ein anderes Buch. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen!

*Spoiler Alarm*
Selbst am Ende weiß man noch nicht, was die Vier da draußen eigentlich verfolgt hat oder was überhaupt Sache ist. Man weiß auch nicht, was mit ihnen geschehen ist. Man weiß eigentlich gar nichts.