Montag, 29. April 2019

[Rezension] Antje Babendererde - Die verborgene Seite des Mondes

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend bin ich (für meine Verhältnisse) echt lange aufgeblieben - bis kurz vor 12! - und habe "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde beendet. Und da jetzt noch alle Eindrücke ganz frisch und unverfälscht sind, möchte ich es euch natürlich gleich mal vorstellen.


Titel: Die verborgene Seite des Mondes
Autor/in: Antje Babendererde
Genre: Young Adult
Reihe: /
Seiten: 311 Seiten
Verlag: Arena
Preis: 6,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Der Tod ihres Vaters trifft die 15-jährige Julia völlig unvorbereitet. Sie kann es nicht fassen, dass ihr bester Freund plötzlich nicht mehr da sein soll. Zusammen mit ihrer Mutter Hanna reist sie in die Wüste Nevadas, wo ihre Großeltern noch immer auf einer alten Ranch leben, um dort der Abschiedszeremonie für ihren Vater beizuwohnen. Hier trifft sie nicht nur auf ein völlig anderes Leben mitten in der Wildnis, das sich so sehr von ihrem Leben in Deutschland unterscheidet, und auf ihre Familie, sondern sie lernt auch den stillen Simon kennen, der sie von Beginn an fasziniert. Als die beiden Gefühle füreinander entwickeln, müssen sie feststellen, dass ihre Liebe eine große Gefahr darstellt. Werden sie einen Weg finden, um doch miteinander glücklich zu werden?

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren hatte ich bereits zwei andere Bücher von Antje Babendererde gelesen, unter anderem "Libellensommer", welches seitdem zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Deswegen hatte ich vor einiger Zeit eine Menge ihrer Bücher gekauft, die dann leider doch in meinem riesigen SUB untergegangen sind. Als ich dann letztens so vor meinem Regal stand und überlegt habe, welches Buch perfekt wäre, um aus meiner Leseflaute wieder herauszukommen, da fiel mir die Bestellung wieder ein. Und da draußen alles zur Zeit so schön grün wird, dachte ich mir, dass eines ihrer so naturbezogenen Bücher einfach perfekt sei.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich muss zwar gleich zu Beginn sagen, dass dieses Buch zwar nicht an "Libellensommer" heran kommt, aber dennoch fand ich es einfach nur toll. Ich liebe Antje Babendererdes Schreibstil, der so unglaublich lebendig und einfühlsam ist. Sie schafft es mit ihren Beschreibungen immer wieder, die Natur in ihren Bücher von meinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Ich bin ein Mensch, der unglaublich gerne in der Natur ist und sich dort am wohlsten fühlt, daher finde ich die Thematik ihrer Bücher - Natur und Indianer - wirklich faszinierend. In ihren Büchern herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Für mich fühlen sich ihre Bücher an, wie der Himmel vor einem Gewitter - einfach wunderbar!
Besonders gut gefallen hat mir Simon. Seine ruhige und bedachte Art fand ich wirklich sympathisch und ich konnte gut verstehen, warum Julia sich in ihn verliebt.  Meine Beziehung zu Julia hingegen war etwas problematisch. Irgendwie konnte ich in den ersten drei Vierteln des Buches keine richtige Bindung zu ihre aufbauen. Erst zum Schluss hin hatte ich das Gefühl, dass sie mir etwas wichtiger wurde. Sie war mir manchmal einfach etwas zu egoistisch und vor allem zu urteilend gegenüber anderen Menschen. So regt sie sich zum Beispiel über ihre Großmutter auf, weil diese ihre Wäsche in einem Trockner trocknet und das ja so umweltbelastend wäre, isst dann aber selbst drei Seiten später bei Mc Donald's und verstaut ihre Einkäufe in Plastiktüten. Klingt für mich ehrlich gesagt etwas nach Doppelmoral. 
Das Buch wird abwechselnd aus Julias und aus Simons Perspektive erzählt, was ich persönlich immer sehr schön finde. So bekommt man einen guten Einblick in die Entwicklung ihrer Gefühle und kann das Ganze viel besser nachvollziehen. Und obwohl ich Simon als Person lieber mochte, haben mir die Erzählungen aus Julias Sicht irgendwie besser gefallen. Wahrscheinlich, weil sie die Wüste Nevadas zum ersten Mal gesehen hat und somit in ihren Passagen deutlich mehr beschrieben wurde, während das alles für Simon schon ganz verständlich war. 

Fazit:
Der Grund dafür, dass ich für dieses Buch "nur" 4 von 5 Sternen vergeben habe, ist ganz einfach, dass es "Libellensommer" nicht das Wasser reichen konnte. Dennoch war es eine wunderschöne Geschichte über die Familie, die Natur, die Liebe und Neuanfänge und ich würde es jedem von euch empfehlen!

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet und hattet keinen allzu "montägigen" Montag, so wie ich, als mir heute mitten in der Vorlesung auffiel, dass ich die ganze Zeit einen Aufkleber im Gesicht kleben hatte! :D

Habt noch einen schönen Tag,

Kiki

Sonntag, 28. April 2019

Mai-Projekt: SUB-Abbau!

Hallo ihr Lieben,

es ist fast schon wieder Mai. Ich finde es wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vorbeizieht. Mir kommt es vor, als wäre Weihnachten erst ein paar wenige Wochen her und jetzt sitzen wir schon wieder im T-Shirt auf dem Balkon. Aber es nützt ja nichts, sich darüber zu beschweren, lieber sollte man jeden Tag, jede Sekunde seines Lebens in vollen Zügen genießen.
In letzter Zeit habe ich mir selbst sehr viel Stress in allen möglichen Bereichen meines Lebens gemacht, da ich ein unglaublich perfektionistischer Mensch bin. Leider kann das zeitweise bei mir echt die Oberhand gewinnen, sodass ich alles andere, vor allem die Dinge, die ich liebe und die mir gut tun, total schleifen lasse. Das möchte ich im kommenden Monat ändern und habe mir daher vor allem vorgenommen, mir wieder mehr Zeit zum Lesen zu nehmen. Denn das gehört eindeutig zu den Dingen im Leben, die mich absolut glücklich machen!

Und da kommen wir auch schon zu dem eigentlichen Thema meines heutigen Posts. Obwohl ich in letzter Zeit unglaublich wenig gelesen habe, hat mich das nicht davon abgehalten, fleißig Bücher anzuhäufen. Ich kann einfach nicht an Buchläden vorbeilaufen, ohne einmal "hineinzuschauen". Und dann (3 Stunden später) laufe ich mit einer riesigen Tasche voller Bücher wieder raus, die ich mir eigentlich nicht mal leisten kann. Mittlerweile beträgt mein SUB (für die wenigen, die diesen Begriff nicht kennen: er bedeutet "Stapel ungelesener Bücher", oder im Englischen auch "TBR") unglaubliche 139 Bücher. Ich schäme mich wirklich selbst dafür. Keine Ahnung, wie ich es so weit kommen lassen konnte, aber eines ist sicher: Ich muss diesen Stapel dringend abbauen! Also habe ich mir für den Mai vorgenommen, so viele dieser Bücher zu lesen, wie ich kann. Ich werde auch keine neuen Bücher mehr kaufen (es sei denn, es handelt sich um Fortsetzungen von Reihen, denn man sollte nie zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden verstreichen lassen, das wissen wir ja alle!). Mein SUB ist wirklich außer Kontrolle geraten und es wird höchste Zeit, das wieder zu ändern.

Ich werde euch den ganzen Mai über hier und auch auf Instagram auf dem Laufenden halten und hoffentlich auch jedes einzelne Buch für euch rezensieren. Wie viele Bücher habt ihr denn so auf eurem SUB?



Habt noch einen tollen Sonntagabend,

Kiki

Freitag, 26. April 2019

[Rezension] Klaus Oberbeil - Die Super-Vegan-Diät

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Buch über Ernährung für euch. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nicht mehr so viele Bücher über dieses Thema zu lesen, da sie sich alle meistens widersprechen und mich dann verwirren, aber bei diesem Rezensionsexemplar, das mir vom Südwest-Verlag zur Verfügung gestellt wurde (Danke!!), konnte ich dann doch nicht widerstehen.



Titel: Die Super-Vegan-Diät
Autor/in: Klaus Oberbeil
Genre: Ernährungsratgeber
Reihe: /
Seiten: 145 Seiten
Verlag: Südwest
Preis: 11,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Meine Meinung:
Zu allererst möchte ich gleich mal sagen, dass ich nicht vorhabe, Gewicht zu verlieren. Ich bin lediglich immer auf der Suche nach neuen (veganen und gesunden) Rezepten.
Ich muss leider sagen, dass sich dieses Buch nicht großartig von all den anderen Ernährungsratgebern unterschieden hat, die ich bis jetzt gelesen habe. Allein schon von dem Versprechen auf der Titelseite, "in einer Woche 4 Kilo zu verlieren", halte ich überhaupt nichts. Man kann erstens niemals so pauschal sagen, wie ein Körper auf eine "Diät" reagiert, da schließlich alle Körper unterschiedlich sind und zweitens sind 4 Kilo in einer Woche auch nicht gerade gesund. Auch das Wort "Diät" stört mich doch extrem, da ich keine sehr hohe Meinung von Diäten habe und der Ansicht bin, das niemand jemals eine machen sollte, sondern lieber lernen sollte, auf seinen Körper zu hören. Zu Oberbeils Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass er am Ende des Buches mit dem Diätenwahnsinn abrechnet und scheinbar dieselbe Meinung vertritt, wie ich auch. Der Titel ist einfach etwas unglücklich gewählt.
Klaus Oberbeil erklärt zu Beginn einige interessante Fakten über unseren Fettstoffwechsel und darüber, wie toll sich eine pflanzenbasierte Ernährungsweise auf unseren Körper auswirkt. Dem kann ich nur zustimmten und ich fand seine Erklärungen sehr detailliert und leicht nachvollziehbar. Er gibt einige sehr wertvolle Tipps für eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, die ich definitiv für mich so übernehmen werde.
Außerdem stellt er einige Lebensmittel vor und erklärt ihre gesundheitlichen Vorzüge, was ich persönlich immer unheimlich interessant finde. Es ist eine tolle Vorstellung, wenn man sich ausmalt, wie diese Lebensmittel unseren Körper bei seiner täglichen Arbeit unterstützt. 
Die Rezepte fand ich dann im "7-Tage-Programm". Dort wird euch eine komplette Woche mit 3 Mahlzeiten am Tag vorgegeben, die ihr als eine Art "Kickstart" nutzen könnt, wenn ihr abnehmen oder einfach gesünder oder vegan(er) leben wollt. Was ich hierbei wirklich gut fand, war, dass er nicht mit Kalorienangaben arbeitet. Er konzentriert sich voll und ganz auf die gesundheitlichen Vorzügen der Mahlzeiten und das finde ich eine willkommene Abwechslung zu all den anderen Diät-Büchern.
Im Anschluss gibt er noch ein paar wertvolle Tipps, wie man einen "schlanken" Lebensstil beibehalten kann. Da waren ein paar wirklich gute Ideen bei, die absolut machbar sind und keine körperliche Schwerstarbeit darstellen.
Am Ende erklärt er nochmal ganz detailliert, was die Vorzüge einer veganen Ernährung sind und von diesem Kapitel war ich besonders begeistert. Pflanzliche Lebensmittel sind Medizin für den Körper und man sollte wirklich so viele pflanzliche und so wenig tierische Lebensmittel wie möglich in seine tägliche Ernährung integrieren!

Fazit:
Dieses Buch eignet sich perfekt für alle, die ein paar Kilo abnehmen, gesünder leben oder die vegan Ernährung "testen" wollen. Alles ist leicht verständlich erklärt und super einfach im Alltag umzusetzen!


Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in das Wochenende,

Kiki

Donnerstag, 25. April 2019

[Rezensions-Interview] Jeffrey Archer - Triumph und Fall

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal mit tatkräftiger Unterstützung meiner Mama, die genau so ein Bücherwurm ist wie ich. Um hier ein bisschen mehr Abwechslung in meine Rezensionen zu bringen, dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre, wenn sie euch hin und wieder von den Büchern berichtet, die sie so gelesen hat. Sie liebt historische Romane, die ich für euch leider nicht rezensieren kann, da ich davon einfach keine Ahnung habe.
Also habe ich sie mir geschnappt und mit ihr ein Interview zu dem Buch "Triumph und Fall" von Jeffrey Archer durchgeführt, welches uns freundlicherweise vom Heyne-Verlag zugeschickt wurde. An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank von uns beiden!



Titel: Triumph & Fall
Originaltitel: As the Crow flies
Autor/in: Jeffrey Archer
Genre: historischer Roman
Reihe: /
Seiten: 892 Seiten
Verlag: Heyne
Preis: 10,99€ 
Mamas Bewertung: 3/5 ☆


Klappentext:
"Im Londoner East End verkauft der junge Charlie Trumper Obst und Gemüse auf der Straße. In sehr ärmlichen Verhältnissen lebend, träumt er davon, einmal das größte Kaufhaus der Welt zu besitzen. Aber die Zeiten sind hart, und der Erste Weltkrieg reißt Charlie zunächst aus seinen Träumen. Doch auch die schlimmsten Feinde und Widerstände, selbst eine große tragische Liebe können ihn nicht aufhalten … In seinem großen Epos schildert Jeffrey Archer den Weg seines Helden über mehrere Jahrzehnte, aus den finsteren Gassen Whitechapels in die Welt der Reichen und Mächtigen - und seinen Kampf, sich hier zu behaupten und gleichzeitig aufrecht zu bleiben."

Wie hat dir der Schreibstil von Jeffrey Archer gefallen?
Ich habe ja bereits mehrere Bücher von ihm gelesen und sein Schreibstil hat mir immer sehr gut gefallen. Er schreibt sehr lebendig und flüssig, sodass man durch die Geschichten nur so fliegt. 

Welche Charaktere mochtest du besonders gerne?
Ehrlich gesagt sind mir die Charaktere in diesem Buch alle nicht sonderlich ans Herz gewachsen,  da sie ein wenig zu "glatt" waren. Ihnen ging immer alles so von der Hand und Schicksalsschläge wurden zwar kurz angeschnitten, waren dann aber zwei Seiten später gefühlt wieder vergessen. Außerdem vergingen die Jahre in dieser Geschichte sehr schnell, sodass man nie so richtig die Chance bekam, wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Alles war irgendwie ein wenig zu oberflächlich angeschnitten.

Was hat dir an dem Buch besonders gut gefallen?
"Triumph und Fall" und auch all seine anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe, sind alle unglaublich spannend zu lesen, da sie sehr schnelllebig sind. Es wird also nie langweilig. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass jede Person mal in der Ich-Perspektive zu Wort kommt, sodass man mehrere Seiten der Geschichte kennen lernen kann. Und man lernt auch immer noch etwas über die Zeiten, in denen seine Bücher spielen, dazu und bekommt wirklich gute Einblicke in das damalige Leben.

Was hat dir eher weniger gut gefallen?
Ich habe so langsam das Gefühl, dass sich all seine Bücher sehr ähneln. Sie sind alle nach dem selben Schema aufgebaut. Die "guten" Hauptcharaktere sind auch immer wirklich gut und vor allem sind sie immer eine Art "Übermensch". Ihnen scheint alles nur so zuzufliegen im Leben und sie legen eine Ausnahmekarriere nach der anderen hin. Teilweise ist das schon sehr unrealistisch. Der Hauptcharakter macht zum Beispiel mal eben heimlich nebenher seinen Bachelor, was einfach unglaubwürdig erscheint. Außerdem sind die "Bösen" hier auch immer einfach nur böse, da gibt es keine zweite Seite der Medaille.
Die Schnelllebigkeit seiner Bücher, die ich auf der einen Seite so mag, hat natürlich auf der anderen Seite auch ihre Nachteile. Viele Dinge werden nur sehr oberflächlich angeschnitten, was dem ganzen Buch die Tiefe nimmt. Schicksalsschläge werden überhaupt nicht "nachhaltig" dargestellt. Wenn dort zum Beispiel eine Frau ihr Kind verliert, dann trauern alle zwei Seiten lang und dann wird es nie wieder erwähnt. Das finde ich sehr schade, da es den Effekt natürlich deutlich mindert und man so auch nicht wirklich mitfühlen kann.

Wie würdest du das "Triumph und Fall" im Vergleich zu Jeffrey Archers anderen Büchern bewerten?
Wenn es das erste Buch gewesen wäre, das ich von ihm lese, dann hätte es mir wahrscheinlich deutlich besser gefallen. Doch da ich vorher bereits sieben seiner anderen Bücher gelesen hatte und sich doch alle wirklich sehr ähneln, hat es diesmal nicht ganz so gut abgeschnitten.

Würdest du das Buch weiterempfehlen?
Ja. Wer einen flüssig geschriebenen und spannenden historischen Roman lesen möchte, der ist hier auf jeden Fall richtig!


Ich hoffe, diese Art der Rezension hat euch gefallen. Vielleicht könnt ihr mir ja einen Kommentar oder eine Nachricht da lassen und mir eure Meinung dazu mitteilen.
Ich werde mich jetzt noch ein bisschen an den Schreibtisch setzen und etwas für die Uni tun, bevor ich den Rest des Nachmittags mit einem Buch und Eis auf dem Balkon verbringen werden.

Habt einen tollen Tag,

Kiki

Freitag, 12. April 2019

[Rezension] Stacy Kravetz - She's so boss + Ankündigung

Hallo ihr Lieben,

wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr bestimmt bereits mitbekommen, dass ich meinen Blog von nun an etwas kleiner halten möchte. Ich war nie wirklich der Typ dafür, Followern hinterher zu jagen und stundenlang möglichst "perfekte" Fotos zu arrangieren, um damit möglichst viele Likes zu bekommen. Ich finde es wirklich toll und bewundernswert, was andere Bookstagrammer da auf die Beine stellen und ich sehe es mir unglaublich gerne an, doch ich selbst bin im Moment einfach so sehr mit meinem Studium beschäftigt, das mir dafür schlichtweg die Zeit fehlt.
Dennoch ist meine Liebe zu Büchern natürlich ungebrochen und daher werde ich hier auch weiterhin Bücher für euch rezensieren. Nur eben ganz ohne den Druck, den ich mir vorher immer gemacht habe.
Ich hoffe, ihr könnt verstehen, worum es mir geht und schaut trotzdem weiterhin mal hier vorbei.

Jetzt kommen wir aber endlich zu dem Buch, das ich euch heute vorstellen möchte. Es wurde mir vom Ariston-Verlag zugeschickt (vielen lieben Dank dafür!) und ich kann euch jetzt schon verraten, dass ich es wirklich toll fand!


Titel: She's so Boss: Der Businessguide für deinen großen Traum
Originaltitel: She's so Boss
Autor/in: Stacy Kravetz
Genre: Ratgeber
Reihe: /
Seiten: 236 Seiten
Verlag: Ariston
Preis: 18,00€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Die Journalistin Stacy Kravetz zeigt in diesem Buch, was man alles braucht, um sein eigenes Business zu gründen. Egal, ob man schon eine Idee hat oder einfach nur den Traum, irgendwann einmal ein eigenes Business zu führen - Stacy kennt die Tipps & Tricks, die einem den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern. Hier findet ihre alle Fakten von der Idee, über Marketing bis hin zur Finanzierung, super einfach erklärt.

Meine Meinung:
Ich habe zwar (zumindest in nächster Zeit) nicht vor, mein eigenes Business zu gründen, doch da ich zur Zeit im zweiten Semester Wirtschaftspsychologie studiere und später gerne in der Marketingbranche arbeiten würde, war dieses Buch trotzdem von unheimlich großem Wert für mich. 
In super verständlichen Worten führt Stacy Kravetz einen in die Welt der Start-up-Unternehmen ein. In diesem Buch findet ihr nicht nur alle möglichen Informationen zu den Vorgängen, die unumgänglich sind, wenn ihr ein Unternehmen gründen wollt, sondern obendrauf auch noch riesige Mengen an Inspirationen von starken Frauen. Ich liebe Bücher, die von solchen Frauen erzählen und bin immer auf der Suche nach neuen Inspirationen und Vorbildern und Anreizen, die mich jeden Tag ein wenig besser werden lassen, als den Tag davor. Und in dieser Hinsicht wurde ich in diesem Buch so gar nicht enttäuscht. Die Frauen, von denen Stacy hier berichtet, waren allesamt riesige Vorbilder und ich konnte gar nicht genug davon bekommen, von ihren Geschichten zu hören. 
Jedes Kapitel startet mit einem inspirierenden Zitat, die allesamt in meine "Quotes"-Sammlung gewandert sind. Allein dafür hat sich dieses Buch schon gelohnt. Außerdem habe ich so viel über Marketing und Finanzierung gelernt, was mir definitiv in meinem Studium noch zugute kommen wird. 
Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Listen, die zu jedem Thema ein paar Seiten schmücken. Ich bin ja bekanntlich ein riesiger Listen-Fan, also kann man mich damit immer überzeugen. Es gibt doch nichts besseres, als die wichtigsten Informationen kurz & knapp zusammengefasst in einer Liste.
Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, war der bestärkende Tonfall. Ich finde es toll, ein Buch zu lesen, das Mädchen klarmacht, dass sie alles erreichen können. Denn das können sie und das sollte man ihnen auch von Anfang an zeigen!

Fazit:
Wenn ihr vorhabt, euch selbstständig zu machen oder etwas in diese Richtung studiert (oder studieren wollt) oder euch einfach für Start-up-Unternehmen und Marketing oder Geschichten von starken Frauen interessiert, dann ist dieses Buch genau das richtige für euch!


Für mich geht es heute Nacht in den Skiurlaub und ich sitze hier schon auf gepackten Koffern und warte darauf, dass es endlich losgeht. Ich wünsche euch noch einen tollen Freitag-Abend und ein wunderschönes Wochenende! 

Kiki