Montag, 14. Oktober 2019

[Rezension] Katie Scott & Fiona Munro - Die Entstehung des Lebens: Evolution

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch endlich mal wieder mit einer Rezension bei euch. Wie das ja so immer zum Start des neuen Semesters ist, musste ich mich erstmal zurechtfinden zwischen den neuen Modulen, den vielen Vorlesungen und meinem Nebenjob. Dabei bleibt man selbst leider öfter mal auf der Strecke und vernachlässigt die Dinge, die einem gut tun. Aber so langsam habe ich mich eingewöhnt und finde endlich wieder Zeit zum Lesen, und darüber bin ich wirklich unglaublich froh!
Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, wurde mir vom Prestel-Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zugeschickt, vielen Dank nochmal!


Titel: Die Entstehung des Lebens: Evolution
Originaltitel: The Story of Life: Evolution
Autor/in: Katie Scott, Fiona Munro
Seiten: 79
Verlag: Prestel
Preis: 16,00€ (gebunden)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
In diesem Band der "Eintritt frei"-Reihe führen uns Katie Scott und Fiona Munro in ihrem "Taschenmuseum" durch die Geschichte unserer Erde. Mit unglaublich tollen Illustrationen (einen Blick ins Buch erhaltet ihr weiter unten) und kurz gefassten, leicht verständlichen Texten kann hier wirklich jeder zum Erforschen der Evolutionsgeschichte werden.Ich war so begeistert von diesem Buch. Schon als Kind bin ich sehr gerne ins Museum gegangen und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ich finde es toll, wie viel es in unserer Welt zu lernen gibt und versuche, meine Augen und Ohren überall offen zu halten, um immer neues Wissen aufzuschnappen. Da Museumsbesuche aber auf die Dauer sehr teuer sein können, ist die "Eintritt frei"-Reihe eine tolle Alternative für alle Museumsliebhaber. Egal ob Kind oder Erwachsene(r), ich denke, dass jeder von diesem Buch begeistert sein wird.
Anstelle von Kapiteln ist das Buch in "Säle" eingeteilt, wie in einem richtigen Museum. So startet man am Eingang, wo es eine kurze Einführung zu dem Thema "Evolution" gibt. Danach beginnt man seinen Rundgang durch die vier Säle: Präkambrium, Paläozoikum, Mesozoikum und Kanäozoikum. Und ganz zum Schluss gibt es sogar noch eine kleine Bibliothek mit Anregungen zum Weiterlesen. Ich fand diese Einteilung super und hatte wirklich manchmal das Gefühl, durch ein Museum zu schlendern. Ich musste ständig meinen Freund anstupsen und ihm die Bilder zeigen oder ihm interessante Infos vorlesen - ungefähr genau so bin ich, wenn ich ein Museum oder eine Ausstellung erkunde. 
Durch die kurz gehaltenen und leicht verständlich geschriebenen Texte hatte ich das Gefühl, alles wirklich gut nachvollziehen zu können und bin jetzt um einiges Wissen zu diesem Thema reicher (was nicht unbedingt immer der Fall ist, wenn ich einen wissenschaftlichen Text in der Uni lesen muss). Daher denke ich, dass sich dieses Buch für alle Altersgruppen eignet und jeder hier noch etwas lernen kann. 
Und zu guter Letzt muss ich natürlich nochmal die wunderschöne Gestaltung des Buches ansprechen: Es ist wirklich ein absolutes Schmuckstück. Nicht nur von außen, sondern auch von innen ist es mit so viel Mühe und Liebe zum Detail gestaltet, dass man es sich alleine schon der Optik wegen in sein Regal stellen könnte. Hier bekommt ihr noch einen kleinen Einblick in das Buch:




Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in die Woche!

Kiki 💛

Freitag, 20. September 2019

[Rezension] Jennifer Niven - All die verdammt perfekten Tage

Hallo zusammen,

nach zwei Posts der etwas anderen Art möchte ich heute endlich mal wieder ein Buch für euch rezensieren. Ich habe es vor einer halben Stunde erst beendet und muss euch einfach sofort davon berichten, denn ich weiß sonst wirklich nicht, wohin mit all meinen Gefühlen. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Limes-Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt - ich bin euch unglaublich dankbar dafür!


Titel: All die verdammt perfekten Tage
Originaltitel: All the Bright Places
Autor/in: Jennifer Niven
Seiten: 391
Verlag: Limes
Preis: 14,99€ (broschiert)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Violet und Finch treibt die Frage, ob heute ein guter Tag zum Sterben ist, auf den Glockenturm ihrer Schule. Violet, die den Unfalltod ihrer Schwester nicht verkraften kann und Finch, der gegen die Dunkelheit in seinem Inneren kämpft.  Ab dem Moment, wo die beiden sich hoch über ihrer Schule treffen, beginnt für sie eine gemeinsame Reise, die sowohl wundervoll, als auch schmerzlich ist. Finch zeigt Violet, wie sie die Welt wieder aus anderen Augen sehen kann und Violet zeigt Finch, dass er es wert ist, geliebt zu werden. Doch während Violet Stück für Stück ins Leben zurückfindet, scheint Finchs Dunkelheit ihn doch wieder einzuholen...

Meine Meinung:
Ich habe meine Inhaltsangabe ganz bewusst so knapp gehalten, denn ich möchte, dass ihr unvoreingenommen an dieses Buch herangeht. Und ich möchte, dass ihr es lest. Denn dieses Buch ist so unglaublich wundervoll, dass es jeder Mensch einmal gelesen haben sollte.
Ich muss zugeben, dass ich anfangs eine etwas leichtere Lektüre erwartet habe. Ich dachte, die Geschichte würde von zwei Teenagern handeln, die sich an einem dunklen Punkt in ihrem Leben treffen und einander wieder zurück ins Leben helfen. Doch ganz so leicht war es dann im Endeffekt doch nicht wirklich. Und es fällt mir unglaublich schwer, über dieses Buch zu sprechen, ohne euch mit Spoilern zu überhäufen.
Die beiden Protagonisten sind mir während des Lesens sehr ans Herz gewachsen. Ich konnte mich unglaublich gut mit Violet identifizieren, denn genau wie sie gab es auch bei mir Phasen, in denen mein Zimmer meine ganze Welt war, mein sicherer Ort. Vielleicht hatten wir andere Gründe dafür, doch ich konnte sehr gut nachvollziehen, was sie meint. Und Finch.. oh man, der Junge hat mich wirklich fertig gemacht. Es hat mir so unglaublich wehgetan, seine dunklen Gedanken zu lesen. Ich fand es unvorstellbar schrecklich, dass diese Gedanken sein ganzes Leben beherrschen, sogar dann noch, als er Violet traf und in ihr seine große Liebe fand. Aber ich fand ihn gleichzeitig einfach nur toll. Ein wahnsinnig schön geschriebener, lebendiger Charakter, in den man sich wirklich nur verlieben kann. 
Auch die Geschichte an sich war einfach wunderbar. Jennifer Nivens Schreibstil ist wunderschön, sehr lebendig, fließend und mitreißend. Dieses Buch hat mich fast wahnsinnig gemacht, da ich es einerseits am liebsten in einer Sitzung durchgelesen hätte und andererseits wollte, dass es niemals endet. So sehr hat mich schon lange keine Geschichte mehr berührt und ich habe wirklich noch niemals so sehr bei einem Buch geweint (Harry Potter jetzt mal außen vor gelassen) und allein das ist für mich Grund genug, diesem Buch die volle Punktzahl zu geben. Aber was mich wirklich dazu gebracht hat, es mit 5 Sternen zu bewerten, sind die Protagonisten. Denn ich bin mir absolut sicher, dass sie für immer einen Platz in meinem Herzen haben werden. 
Dennoch gibt es auch ein paar Dinge, die ich zu "bemängeln" habe. Da das Buch sehr offen und hart mit den Themen Depressionen (und weiteren psychischen Erkrankungen) und Suizid(gedanken) umgeht, denke ich, dass eine Triggerwarnung zu Beginn des Buches angebracht wäre. Ich finde es sehr gut, dass über diese Themen endlich mehr gesprochen wird und man den Betroffenen damit zeigen kann, dass sie nicht alleine sind und dass es Hilfe gibt und dass sie ernst genommen werden. Aber der Inhalt kann meiner Meinung nach auf den einen oder anderen unglaublich triggernd wirken und da wäre eine Warnung einfach angebracht.
Und ab hier sind jetzt ein paar Spoiler zu finden, weswegen ich euch bitte, nicht weiterzulesen, wenn ihr das Buch noch nicht kennt!

[Der andere Punkt, an dem ich etwas auszusetzen habe, ist das Ende. Nicht mal wegen des Suizides an sich (obwohl ich mir natürlich ein ganz anderes Ende gewünscht hätte), denn das Leben kann so grausam sein und es ist wichtig, auch auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Was ich jedoch kritisch fand, war die Darstellung der Krankheiten und was sie aus den Charakteren gemacht haben. Ich weiß natürlich, dass Finchs Depressionen bzw. seine bipolare Störung (eine genau Diagnose wurde schließlich niemals gemacht und ich bin keine Psychologin) weit fortgeschritten waren und es eine romantische Vorstellung gewesen wäre, wenn Violet ihn da mal so einfach eben hätte raus retten können. Dennoch fand ich es schade, dass sein Fall so hoffnungslos dargestellt wurde. Okay, die Autorin wollte zum einen zeigen, was passiert, wenn Menschen mit einer psychischen Erkrankung nicht ausreichend geholfen wird. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn sie dem Leser einen (möglichen) Weg gezeigt hätte, wie man trotz dieser furchtbaren Krankheit leben kann. Wenn sie gezeigt hätte, dass es eben doch noch Hoffnung gibt. Zwar hat sie mit dem Ende angezeigt, dass es ein Leben nach dem Suizid eines geliebten Menschen gibt (was auch ein unglaublich wichtiges Thema ist), aber ich persönlich hätte doch auf ein etwas anderes Ende gehofft. Andererseits ist es auch unglaublich schwierig, mit solch sensiblen Themen "richtig" umzugehen und ich bin der Meinung, dass Jennifer Niven das schon sehr gut gemacht hat.

Spoiler Ende

Auch, wenn ich diese kleinen kritischen Anmerkungen machen musste, bin ich dennoch hin und weg von diesem Buch und werde wohl noch eine lange Zeit darüber nachgrübeln (Hallo, Book-Hangover!).

Fazit:
Trotz ein paar (winziger) Kritikpunkte ist dieses "All die verdammt perfekten Tage" eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe und ich bin mir sicher, dass die Geschichte mit ihren Charakteren für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird.


Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende,

Kiki 

Mittwoch, 18. September 2019

Gedankenkarussell: Liest du noch oder überfliegst du schon?

Hallo ihr Lieben,

ich möchte heute mal über ein Thema sprechen, das mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt hat und dass ich bereits auf Instagram schon einmal angesprochen habe.



Wie viele von uns in der Bookstagram-Community bin ich natürlich bei Goodreads angemeldet und absolviere auch seit einigen Jahren immer die "Reading Challenge". Bei der geht es darum, eine vorher von einem selbst festgelegte Anzahl von Büchern in dem jeweiligen Jahr zu lesen. Eigentlich eine wirklich schöne Idee und auch eine schöne Spielerei, denn es macht schon Spaß, Jahr für Jahr nachhalten zu können, was man so gelesen hat. Genau so ist es mit den Bullet Journal-Listen, in denen ich Monat für Monat die Bücher festhalte, die ich gelesen habe. Das ist alles an sich eine gute Sache und kann unglaublich viel Spaß machen. Ist man jedoch so perfektionistisch veranlagt, wie ich es bin, kann man leider ganz schnell damit beginnen, sich wirklich unter Druck zu setzen. Vor allem wenn man anfängt, sich mit anderen Leuten auf Bookstagram zu vergleichen.
Ich sehe so viele Leute in dieser Community, die gefühlte 10 Bücher in 5 Tagen lesen. Und ich habe mich immer öfter dabei erwischt, dass ich mir gewünscht habe, ebenfalls so viel zu lesen. Also habe ich begonnen, mich über "Speed Reading" zu informieren und habe deutlich schneller gelesen, als ich es "früher" immer getan habe. Das Resultat war auch für's Erste ganz befriedigend: ich konnte am Ende des Monats tolle Lesemonate auf Instagram oder hier auf meinem Blog präsentieren, die gut und gerne mal um die 18 Bücher umfasst haben. Eigentlich ein ziemlich gutes Gefühl und ich war auch immer recht stolz auf mich.
Aber schon nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass mich kein Buch mehr so richtig berührt. Anfangs dachte ich noch, das würde einfach daran liegen, dass ich einfach eine ziemlich lange Pechsträhne in meiner Bücherwahl hatte. Doch mittlerweile ist mir klar gewordenen, dass das Problem nicht bei den Büchern liegt, sondern bei mir. Dadurch, dass ich so darauf fixiert war, möglichst viel zu lesen und so unglaublich schnell gelesen habe (obwohl ich normalerweise eher ein durchschnittlich schneller Lese bin), konnte ich mich einfach nicht mehr richtig in die Geschichten hineinfühlen. Ich erinnere mich daran, wie ich "früher", bevor ich 2014 das erste Mal mit meinem damaligen Account bei Bookstagram aktiv wurde, gelesen habe. Ich konnte richtig in Büchern versinken und das für Stunden. Da ist es bei besonders spannenden Büchern natürlich auch mal vorgenommen, dass ich es innerhalb weniger Stunden durchgelesen hatte.
Versteht mich nicht falsch, ich finde nicht, dass etwas schlimmes dabei ist, wenn man schnell liest. Wie gesagt, bei richtig spannenden Büchern lese ich automatisch auch viel schneller, weil ich einfach so von der Geschichte gefesselt bin und unbedingt wissen muss, wie es weitergeht. Und es gibt natürlich auch einfach Menschen, die von Natur aus unglaublich schnell lesen. Eine andere Ausnahme sind Readathons. Die liebe ich auch über alles und ich finde, es gibt doch nichts besseres, als einen kompletten Tag dem Lesen zu widmen. Aber ich habe für mich einfach festgestellt, dass ich mich von dem eigentlichen Sinn des Lesens ein wenig entfernt habe. Früher habe ich gelesen, weil ich es geliebt habe. Heute liebe ich es natürlich immer noch, doch ich habe so oft das Gefühl, dass Lesen für mich zu einer Pflicht geworden ist. Ich denke so oft, während ich irgendwas anderes tue, dass ich gerade eigentlich besser lesen sollte. Um mehr Bücher "zu schaffen". Ganz ehrlich, wie doof ist das eigentlich? Und wofür überhaupt? Nur, um am Ende einen beeindruckenden Stapel Bücher in die Kamera zu halten?
Vielleicht denkt ihr euch jetzt: "Was ist denn mit der verkehrt?" - Tja, Perfektionismus macht einem das Leben echt nicht gerade einfacher. Aber nachdem ich das jetzt für mich erkannt habe, weiß ich, was mein Ziel ist: Ich will wieder richtig lesen. Und ich werde mir so viel Zeit für die jeweilige Geschichte nehmen, wie sie es eben verdient hat. Schließlich geht es hierbei immer noch um den Spaßfaktor und ich bin mehr als bereit dazu, mich neu in das Lesen zu verlieben. ❤️

Habt noch einen wunderschönen Abend,

Kiki

Donnerstag, 5. September 2019

Birthday Book Haul

Hallo ihr Lieben,

wie vielleicht einige von ich mitbekommen habe, bin ich gestern 25 geworden und das habe ich natürlich auch gebührend gefeiert. Ich hatte einen wirklich schönen Tag mit (fast allen) meinen liebsten Menschen, einer Menge gutem Essen und viel guter Laune. Ich hätte mir keinen schöneren Tag vorstellen können. :)


Natürlich habe ich auch ein paar Geschenke bekommen, die meisten davon (neben Süßigkeiten) waren Bücher und die kann und will ich euch nicht vorenthalten. Und deswegen kommt jetzt mal endlich wieder ein etwas anderer Post von mir, als immer nur Rezensionen, nämlich ein Book Haul. :)


Rick Riordan - Heroes of Olympus
Da ich ein riesiger Fan der "Percy Jackson"-Reihe bin, muss ich natürlich auch alle anderen Bücher von Rick Riordan lesen. Deswegen habe ich von meinen Eltern die beiden ersten Bücher der Spin-off-Serie "Heroes of Olympus" bekommen: The Lost Hero und The Son of Neptune.
In "The Lost Hero" geht es um Jason, Leo und Piper, die allem Anschein nach zu den sieben Halbgöttern gehören, die den Olymp vor dem Untergang retten und den verschwundenen Halbgott Percy Jackson finden sollen und auf dem Weg dorthin natürlich erstmal einige Abenteuer bestehen müssen.
Ich finde, dass sich das einfach richtig spannend anhört und ich freue mich so sehr auf ein Wiedersehen mit der Welt aus den Percy Jackson Büchern!

J.K. Rowling - Die Märchen von Beedle dem Barden
Dieses Buch hat mir ein Freund geschenkt und ich hatte es auch vorher bereits schon gelesen, jedoch habe ich es nicht in dieser wunderschönen Ausgabe besessen. Dementsprechend habe ich mich natürlich riesig darüber gefreut und kann es gar nicht erwarten, die Märchen bald noch einmal zu lesen. Außerdem ist es ein absolutes Schmuckstück für mein Harry Potter-Regal.



Nicola Moon - The Sun is also a Star
Alles, was ich über dieses Buch weiß, ist dass es von Natasha und Daniel handelt, die sich in New York über den Weg laufen und sich ineinander verlieben. Jedoch soll Natashas Familie nach Jamaica abgeschoben werden und auch Daniel hat sein eigenes Päckchen zu tragen - hat ihre Liebe da überhaupt eine Chance?
Was ich besonders ansprechend an diesem Buch finde, ist, dass es an einem einzigen Tag spielt. Ich habe schon ein paar Bücher in dieser Art gelesen und bis jetzt haben sie mir einfach immer gut gefallen, deswegen habe ich wirklich große Hoffnungen, dass es hierbei genau so ist!

Rory Power - Wilder Girls
Dieses Buch ist ja zur Zeit überall zu sehen - egal ob auf Bookstagram, Booktube oder auf verschiedenen Bücherblogs - und die Meinungen waren durchweg sehr positiv. Da bin ich natürlich auch neugierig geworden und habe mich so sehr gefreut, dass meine Eltern es mir gestern geschenkt haben.
Das Buch handelt von Hetty, deren komplette Schule unter Quarantäne gestellt wurde, nachdem eine merkwürdige Seuche zunächst ihre Lehrer dahingerafft und danach die infizierten Schüler mutiert hat. Da die Seuche vor den Türen ihrer Schule wütet kämpfen die verbleibenden Schüler dort um ihr Leben und hoffen auf Hilfe, doch als eines Tages ihre Freundin verschwindet, bleibt Hetty nichts anderes übrig, als die Sicherheit ihrer Schule hinter sich zu lassen und auf eigene Faust nach ihr zu suchen..
Ich finde, die Geschichte hört sich einfach wahnsinnig spannend an und nachdem eine meiner liebsten Booktuberinnen so davon geschwärmt hat, kann ich es jetzt gar nicht mehr erwarten, es endlich zu lesen. Dieses Buch kommt auf jeden Fall mit in den Urlaub!

Nina MacKay - Black Forest High
Ich habe von Nina MacKay bereits zwei Bücher gelesen, "Plötzlich Banshee" und "Teenie Voodoo Queen", und auch wenn die Titel ihrer Bücher vielleicht nicht die allerbesten sind, so sind es ihre Geschichten auf jeden Fall! Sie hat einen unglaublich tollen Humor und ich habe selten so viel und laut gelacht, wie bei ihren Büchern. Außerdem ist ihr Schreibstil einfach genial und ihre Geschichte sowohl spannend als auch witzig. Ich möchte definitiv jedes ihrer Bücher lesen und freue mich sehr auf "Back Forest High".
In diesem Buch geht es um eine Schule für Geistermedien, Exorzisten und Geisterjäger, die auch Seven besucht. Als nach und nach ehemalige Schüler verschwinden und die Poltergeister es sehr auf Seven abgesehen zu haben scheinen, beginnt sie, einige Nachforschungen anzustellen..
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, wie viel Spaß ich beim Lesen haben werde und werde dieses Buch daher auch mit in den Urlaub nehmen.



J.K. Rowling - Harry Potter and the Half-Blood Prince
Dieses Buch habe ich natürlich bereits gelesen und es steht auch schon in zweifacher Ausführung in meinem Regal, aber eben nicht in dieser wunderschönen Ausgabe, daher hat mein Freund es mir (zusammen mit dem "Fahrenden Ritter" von Lego Harry Potter) gestern geschenkt und ich könnte dieses Cover einfach stundenlang anstarren!

Maureen Johnson - Truly Devious
Dieses Buch handelt von Stevie Bell, die an der Ellingham Academy, einer Privatschule in Vermont, die vor allem wegen der mysteriösen Vermisstenfälle bekannt wurde, ihr erstes Jahr beginnt und mehr als entschlossen ist, diesen alten Fall zu lösen. Doch das Schicksal scheint sich zu wiederholen und schon bald ist Stevie in großer Gefahr..
Ich habe dieses Buch bei so vielen Bloggern, auf deren Meinung ich sehr viel Wert lege, gesehen und sie waren alle so unglaublich begeistert, dass ich es einfach haben musste!

Erin Morgenstern - The Night Circus
Alles, was ich über dieses Buch weiß, ist, dass es von einem Zirkus handelt, der einfach an verschiedenen Orten auftaucht und dass es um Magie geht. Und dass es das Lieblingsbuch einer Menge Leute ist und ein wunderschönes Cover hat und dann bin ich schwach geworden und habe es auf meine Wunschliste gesetzt und bin jetzt super gespannt, ob ich es genau so gut finde. :)


Das waren alle Bücher, die ich zum Geburtstag bekommen habe, aber höchstwahrscheinlich werden von meinem Geburtstagsgeld noch ein paar dazukommen. Vielleicht waren ja für euch ein paar interessante Bücher dabei! :)
Ich muss jetzt mal weiter meinen Koffer packen, denn heute Abend geht es für meinen Freund und mich an den Gardasee.

Habt einen wunderschönen Tag,

Kiki 💕

Montag, 2. September 2019

[Rezension] Anna Meriano - Love, Sugar, Magic: Hilfe, die Geister sind los!

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute ein wundervolles Kinderbuch beendet, welches mir freundlicherweise vom cbj-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, und möchte es euch gleich mal vorstellen!


Titel: Love, Sugar, Magic: Hilfe, die Geister sind los!
Originaltitel: Love, Sugar, Magic - A Sprinkle of Spirits
Autor/in: Anna Meriano
Seiten: 329
Verlag: cbj
Preis: 14,00€ (Hardcover)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Klappentext:"Leo ist eine Bruja – eine Back-Hexe in Ausbildung. Fleißig übt sie neue Zauberrezepte und magische Sprüche, oft mit der Hilfe ihrer besten Freundin Caroline. Doch genau das wollen ihr Mama Logrono und Tía Paloma jetzt verbieten. Leo sieht aber gar nicht ein, wieso sie sich zwischen ihrer Familie und ihrer Freundin entscheiden soll, und zaubert deswegen heimlich mit Caroline weiter. Doch als eines Morgens plötzlich der Geist von Leos Großmutter im Zimmer steht, ist klar: Da ist wohl etwas gründlich schiefgelaufen. Denn in der Stadt tauchen immer mehr Geister auf und richten ein heilloses Chaos an. Wie soll Leo das nur wieder geradebiegen?"

Meine Meinung:
Zuerst einmal muss ich wohl anmerken, wie unglaublich schön dieses Cover ist. Ich glaube, es ist wirklich eines der schönsten Cover, die ich jemals gesehen habe. Ich kam beim Lesen gar nicht drum herum, es mir immer wieder anzusehen, weil ich so unglaublich fasziniert war. Alleine für die Cover-Gestaltung würde ich schon 5 Sterne vergeben. Dass die Geschichte dann auch noch wunderschön war, hat das Ganze für mich perfekt gemacht.
Das Buch ist von vorne bis hinten mit so viel Liebe gestaltet. Am Anfang und Ende befinden sich Zeichnungen von Leos Familie, die ich beim Lesen auch immer im Kopf hatte, was, wie ich fand, wirklich schön war. Und auch die Kapitelanfänge waren so wunderschön gestaltet, dass ich mich jedes Mal gefreut habe, wenn ich bei einem neuen Kapitel ankam. 
Leo ist eine tolle Protagonistin. Sie ist nicht perfekt, aber sie ist authentisch - und ein tolles Vorbild für junge Mädchen, wie ich finde. Sie lernt im Verlauf dieses Buches nicht nur mehr über die ihr angeborene Magie, sondern auch darüber, was Freundschaft wirklich ausmacht und wie wichtig die Familie ist. Sie lernt viel darüber, ehrlich zu sein und Fehler zuzugeben, aber genau so, dass sie sich durchsetzen und für sich selbst einstehen muss. Und sie lernt, dass manche Abschiede unvermeidbar sind, und dass das auch in Ordnung so ist. Ich habe sie während des Lesens so sehr in mein Herz geschlossen, genau so wie all die anderen Charaktere. 
Dieses Buch ist einfach perfekt zum Wohlfühlen. Die Atmosphäre ist so besonders und so schön, dass ich sie kaum in Worte fassen kann. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mit Leo in der Bäckerei ihrer Familie oder auf den Straße von Rose Hill auf der Suche nach den Geistern gewesen. Und ich kenne jetzt ein paar neue spanische Begriffe, kann ja auch nie schaden. 
Am Ende des Buches gab es sogar noch ein paar Rezepte, die ich als Back-Liebhaber wohl unbedingt mal ausprobieren muss. Mir lief schon während des Lesen immer wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn von den Leckereien in der Bäckerei berichtet wurde.
Leider habe ich erst zu spät gemerkt, dass es sich hierbei um den zweiten Band einer Reihe handelt, was aber nicht weiter schlimm war. Die Autorin hat die Bücher so geschrieben, dass man theoretisch auch mittendrin einsteigen kann. Aber natürlich möchte ich jetzt auch unbedingt den ersten Band lesen und auch alle anderen, die hoffentlich noch in dieser Reihe erscheinen werden!

Fazit:
Dieses wundervolle Buch eignet sich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, die einfach mal ein paar Stunden voller Magie verbringen wollen!

Dienstag, 27. August 2019

[Rezension] Andreas Gruber - Todesmal

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade einen unglaublich spannenden Thriller beendet, der mir vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, und da ich so begeistert bin, muss ich euch sofort davon berichten!



Titel: Todesmal
Autor/in: Andreas Gruber
Seiten: 587
Verlag: Goldmann
Preis: 10,99€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Klappentext:
"Eine geheimnisvolle Nonne betritt das BKA-Gebäude in Wiesbaden und kündigt an, in den nächsten 7 Tagen 7 Morde zu begehen. Über alles Weitere will sie nur mit dem Profiler Maarten S. Sneijder sprechen. Doch der hat gerade gekündigt, und so befragt Sneijders Kollegin Sabine Nemez die Nonne. Aber die schweigt beharrlich – und der erste Mord passiert. Jetzt hat sie auch Sneijders Aufmerksamkeit. Und während die Nonne in U-Haft sitzt, werden Sneijder und Nemez Opfer eines raffinierten Plans, der gnadenlos ein Menschleben nach dem anderen fordert und dessen Ursprung in einer grausamen, dunklen Vergangenheit liegt…"

Meine Meinung:
"Todesmal" ist das zweite Buch, das ich von Andreas Gruber gelesen habe und es ist auch das zweite seiner Bücher, das ich mit 5 von 5 Sternen bewertet habe. Dieser Mann ist ein Wahnsinns-Autor! Ich bin bei Thrillern sehr anspruchsvoll und schnell gelangweilt, wenn nicht ständig etwas passiert. Daher hatte ich auch ein wenig Respekt von der Länge dieses Buches - 580 Seiten mit Spannung zu füllen finde ich schon ziemlich schwierig. Doch ich kann euch versichern, dass es auf keiner einzigen Seite jemals zu langatmigen Passagen oder Spannungslöchern kommt. Andreas Gruber hat es wirklich geschafft, von Anfang bis Ende die Spannung aufrecht zu erhalten und sogar immer noch weiter zu steigern. Die schrecklichen Dinge, die sie nach und nach ans Licht befördern, haben mich die ganze Zeit nicht losgelassen und ich habe mich dabei ertappt, wie ich ständig über das Buch nachgedacht habe, auch wenn ich gerade gar nicht am Lesen war. 
Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen und auch der Perspektivenwechsel hat einiges dazu beigetragen, dieses Buch so lebendig zu gestalten. Ich habe so sehr mitgefiebert und so eine tiefe Wut über all die Geschehnisse empfunden und das macht meiner Meinung nach einen wirklich guten Thriller aus. Man muss ihn wirklich miterleben.
Außerdem war die Täterin in diesem Buch ein unglaublich komplexer Charakter, der mir wirklich gut gefallen hat. Meine Vorstellungen von "Gut" und "Böse" wurden beim Lesen sehr auf die Probe gestellt und ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich gedacht habe "Lasst sie diese Menschen ruhig ausschalten". 
Und über das Cover muss ich ja wohl gar nicht mal viel sagen, außer: Was für ein Schmuckstück in meinem Thriller-Regal!
Ich kann das Buch auf jeden Fall allen Fans von Chris Carter empfehlen, denn genau wie er geizt auch Gruber nicht mit detaillierten Beschreibungen der Morde und anderen Grausamkeiten.

Fazit:
Spannend und nervenaufreibend von der ersten bis zur allerletzten Seite. Ein absolutes Muss für alle Thriller-Fans!


Sonntag, 25. August 2019

[Rezension] Louisa Thomsen Brits - Hygge

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch mal endlich wieder mit einer Rezension. Zwar habe ich in den letzten Wochen wirklich viel gelesen, da ich unter anderem auch am N.E.W.T.s Readathon teilnehme, aber zum Rezensieren bin ich dann irgendwie doch nicht gekommen. Es wird also dringend Zeit, das zu ändern, weswegen ich euch heute ein neues Buch vorstellen möchte: "Hygge" von Louisa Thomson Brits, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.



Titel: Hygge: Die dänische Art, glücklich zu leben
Originaltitel: The Book of Hygge
Autor/in: Louisa Thomsen Brits
Seiten: 183
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 3.5/5 ☆

Meine Meinung: 
Auf den Begriff "Hygge" bin ich das erste Mal durch die Bloggerin Laryloves aufmerksam geworden und ich war sofort begeistert. Hygge ist ein Gefühl von Wärme, Geborgenheit, Gemeinschaft und Zufriedenheit - alles Dinge, von denen ich in meinem Leben gar nicht genug haben kann. Also wollte ich gerne mehr darüber erfahren, wie man Hygge im alltäglichen Leben zelebrieren kann. Und ich muss sagen, dass mich dieses Buch dabei auf jeden Fall weitergebracht hat. Die Autorin erklärt sehr detailliert, welche (zahlreichen) Aspekte ein Gefühl von Hygge fördern und wie man sie in seinen Alltag einbauen kann. Dinge wie Licht, Essen, Gerüche, Berührungen und Rückzugsorte sind nur einige Beispiele, wie Hygge entstehen kann. 
Viele der Aspekte fand ich wirklich gut und auch sehr schön von der Autorin erklärt - Dinge, bei denen ich mir fest vorgenommen habe, davon auch ein wenig mehr in mein Leben einzubauen. Manche Aspekte waren wiederum leider ein wenig abstrakt und da haben mir ihre teilweise etwas kryptischen Beschreibungen dann auch nicht wirklich dabei geholfen, zu verstehen, wie ich dadurch ein Gefühl von Hygge erzeugen kann. Was mich außerdem gestört hat, war der Schreibstill. Ich fand ihn leider eher anstrengend und auch, wenn das Buch von "Hygge" handelt, dann muss das Wort meiner Meinung nach nicht in jedem zweiten Satz vorkommen. 
Das Cover finde ich wunderschön, leider hat mir aber die Gestaltung im Buch selbst nicht so gut gefallen. Auf vielen Seiten gibt es Schwarzweiß-Fotografien, die Dinge abbilden sollen, die für ein Gefühl von Hygge essentiell sind, doch leider fand ich sie meistens eher deprimierend und so gar nicht gemütlich.
Alles in allem habe ich jedoch noch eine Menge über Hygge lernen können und das war ja schließlich auch der Grund, warum ich dieses gelesen habe. Daher gebe ich dem Ganzen 3.5 von 5 Sternen und kann es euch auf jeden Fall weiterempfehlen, falls euch dieses Thema auch so interessiert. 

Montag, 29. Juli 2019

[Rezension] Andreas Gruber - Code Genesis

Hallo ihr Lieben,

ich habe stelle euch heute mal wieder ein Rezensionsexemplar vor, das mir freundlicherweise vom cbj-Verlag zugeschickt wurde. Vielen Dank nochmal dafür!


Titel: Code Genesis: Sie werden dich finden
Autor/in: Andreas Gruber
Seiten: 321
Verlag: cbj
Preis: 13,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Die 14-jährige Terry lebt kein gewöhnliches Leben: gemeinsam mit ihrem Onkel Simon, ihrem Cousin Ethan, ihrem Vertrauten Johann und ihrem Frettchen Charlie lebt sie auf dem U-Boot "Kopernikus" und reist um die ganze Welt, um ihren Onkel auf seinen Forschungsreisen zu begleiten. Als sie jedoch eines Tages auf das unterirdische Geheimlabor ihrer Mutter, einer Forscherin, die bereits vor vielen Jahren auf tragische Weise ums Leben kam, stößt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Woran hat ihre Mutter geforscht? Und wieso scheinen es plötzlich eine Menge Menschen ebenfalls darauf abgesehen zu haben? Menschen, die vor nichts zurückschrecken, um an das Geheimnis zu gelangen...

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich bin so verliebt in dieses Cover. Neben dem Autoren war es mit ein Grund, warum ich dieses Buch so gerne haben wollte. Es spiegelt die Geschichte und die Atmosphäre dieses Buches so perfekt wieder und ich finde, dass es einfach ein richtiger Blickfang im Regal ist.

Die Figuren:
Fangen wir mit Terry an. Ich fand sie das ganze Buch über sehr sympathisch und kam nicht umhin, sie für ihren Mut und ihren eisernen Willen zu bewundern. Sie lässt sich niemals gehen, knickt niemals ein und gibt niemals auf, egal, was sie im Laufe dieses Buches alles durchmachen muss. Für eine 14-Jährige finde ich das sehr beachtlich und ich war durchaus sehr froh, dass Andreas Gruber ihr diesen Charakterzug geschenkt hat. Denn wenn ich eine Sache nicht leiden kann, dann sind das weinerliche, jammernde Protagonisten.
Ihren Onkel Simon habe ich mir die ganze Zeit wie einen liebenswerten, etwas zerstreuten Professor vorgestellt und ihn unglaublich schnell in mein Herz geschlossen. Er ist zum einen unglaublich schlau und kann einige beachtliche Forschungserfolge sein Eigen nennen, aber er ist auch so fürsorglich und tut alles, damit es Ethan und Terry gut geht und sie behütet aufwachsen können. Auch er ist niemals eingeknickt und hat immer gekämpft wie ein Löwe.
Diese Eigenschaft scheint wohl in der Familie zu liegen. Denn auch sein Sohn, Ethan, der eigentlich eher ein ruhiger, Technik-affiner und unglaublich intelligenter "Nerd" (so bezeichnet er sich selbst) ist, wächst im Laufe dieses Buches mehr als nur einmal über sich hinaus. Für alle Mitglieder der Kopernikus-Besatzung gilt, dass Zusammenhalt das wichtigste ist.
Daran hält sich auch Johann, der "Mann für alles". Er war schon ein Vertrauter von Terry Opa, hat ihre Mutter und ihren Onkel aufgezogen und hat sich auch um Ethans und Terrys Erziehung, Bildung und Wohlergehen gekümmert. Er ist eine unglaublich loyale Seele und ich mochte ihn von Anfang an wirklich gerne.
Zu dem "Bösewicht" der Geschichte kann ich nur sagen: Wow. Valerie de Boes ist wirklich ein genialer Charakter. Als Leiterin des riesigen Konzerns "Biosyde" hat sie es ebenfalls auf das Geheimnis von Terry Mutter abgesehen und sie schreckt vor keiner noch so fürchterlichen Maßnahme zurück, um ihr Ziel auch zu erreichen. Ich muss sagen, dass ihr Ehrgeiz bis zu einem gewissen Maß sogar bewundernswert ist, wenn man mal davon absieht, dass die Gute dafür auch gerne mal über Leichen geht.

Die Geschichte:
Ich war von der ersten Seite an in dieser Geschichte gefangen. Ich fand die Idee von dem Leben auf einem U-Boot schon absolut genial, und die Art und Weise, wie Andreas Gruber diese Idee umgesetzt hat, ist einfach nur perfekt. Ich muss zugeben, dass ich jetzt auch unglaublich gerne mal mit einem U-Boot unterwegs wäre. Die Geschichte läuft sehr schnell an, es wird sich also nicht allzu lange mit der Hintergrundgeschichte aufgehalten, was ich immer sehr begrüße. Ich finde es viel angenehmer, wenn man (wie es hier der Fall war) die Hintergrundinformationen im Laufe der Geschichte aufdeckt. Also dafür schonmal einen dicken Pluspunkt.
Die Spannung in diesem Buch war absolut genial, aber ich habe von Andreas Gruber allerdings auch gar nichts anderes erwartet. Es gab nicht eine Seite, die mich gelangweilt hat. Und ich habe es sehr genossen, die Protagonisten auf dieser Reise, oder eher wohl Jagd, an all die verschiedenen Orte zu begleiten. Man fühlt sich beim Lesen dieses Buches halt einfach wirklich, als wäre man hautnah dabei, was wohl auch an Grubers genialem Schreibstil liegt, der es einem total leicht macht, sich in dieser Geschichte zu verlieren.

Fazit:
Ein absolut genialer und nervenaufreibend spannender Abenteuerroman für Jugendliche und Erwachsene!

Mittwoch, 24. Juli 2019

[Rezension] Julia Whelan - Mein Jahr mit dir

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich auch endlich mal wieder und zwar aus meinem wohlverdienten Urlaub in Österreich. Die letzten zwei Monate waren dank der Prüfungsphase (und vor allem meiner nicht vorhandenen Organisation) echt die Hölle und an Lesen war für mich sowieso nicht zu denken. Umso glücklicher bin ich jetzt natürlich, dass ich hier endlich wieder Zeit dafür finden kann. Heute habe ich auch schon mein erstes Buch beendet, das mir freundlicherweise vom Penguin Verlag als Rezensionsexemplar zugeschickt wurde.


Titel: Mein Jahr mit Dir
Originaltitel: My Oxford Year
Autor/in: Julia Whelan
Seiten: 473
Verlag: Penguin
Preis: 13,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Seitdem sie 13 war hat Ella auf ihren großen Traum hingearbeitet: Ein Jahr an der Universität von Oxford. Und jetzt ist soweit. Gleich an ihrem ersten Tag stößt sie im wahrsten Sinne des Wortes mit Jamie zusammen, der ihr sofort extrem unsympathisch ist und sich sehr zu ihrem Leidwesen als ihr Literaturdozent entpuppt. Doch bei einem unerwarteten Zusammentreffen in einem alten Pub kommen sich die beiden viel näher, als Ella es jemals für möglich gehalten hätte. Die beiden treffen eine Abmachung: ein Jahr ohne jegliche Verpflichtungen dem anderen gegenüber. Aber Jamie hat ein Geheimnis, das auch Ellas ganzes Leben auf den Kopf stellt. Und plötzlich sieht sie sich mit der schwersten Entscheidung ihres Lebens konfrontiert: Soll sie an ihren Träumen festhalten oder ist die große Liebe es wert, von seinem Plan abzuweichen?

Meine Meinung:

Das Cover:
Ich glaube, ich habe schon lange kein so wunderschönes Cover gesehen. Es passt nicht nur perfekt zu der Geschichte, es ist wirklich einfach ein absolutes Schmuckstück im Bücherregal. Die Farben, das Bild, die Blumen, alles passt einfach perfekt zusammen!

Die Figuren:
Ella ist eine unglaublich tolle Protagonistin. Ich konnte mich mit ihr von Anfang an sehr gut identifizieren und es gab nicht einen Moment, in dem sie mir unsympathisch war, was sehr selten vorkommt bei mir. Sie ist wahnsinnig ehrgeizig und arbeitet hart für ihren Erfolg, aber sie weiß auch, worauf es im Leben wirklich ankommt. Ihre Loyalität, ihre Freundlichkeit, ihren Mut und ihre Stärke fand ich mehr als nur bewundernswert. Ich habe mich sehr oft während des Lesens dabei ertappt, mir vorzunehmen, mehr wie sie zu sein.
Jamie ist wirklich einfach nur zum Verlieben. Gebildet, humorvoll und tiefgründig, wie er ist, würde er wohl jedem Bücherwurm das Herz brechen. Umso mehr hat mich sein Geheimnis getroffen, und vor allem die Art und Weise, wie er damit umgeht. 
Ellas Freunde waren ebenfalls einfach nur toll. Vor allem Cecelia und Maggie haben es mir angetan. Ich finde, jedes Mädchen hat Freundinnen wie die beiden verdient! Aber auch Tom und Charlie sind absolut einzigartige und besonders liebenswerte Charaktere.
Und natürlich nicht zu vergessen: William und Antonia. Ich möchte nicht zu viel zu den beiden sagen, um nichts zu spoilern, aber wow, was für tolle Figuren!

Die Geschichte:
Anfangs dachte ich, ich hätte es mit einem ganz gewöhnlichem Liebesroman zu tun: zwei Menschen treffen sich, können sich erst nicht leiden und verlieben sich dann doch ineinander. Und die ersten ca. 50 Seiten schien ich mit meiner Vermutung auch Recht zu behalten. Doch die Geschichte hat sich zu so viel mehr entwickelt. Sie erzählt von Freundschaft, von Liebe, von Vertrauen, Loyalität und Mut.  Sie erzählt davon, über seinen eigenen Schatten zu springen, lang geschmiedete Pläne über Bord zu werfen und seinem Herzen zu folgen. Und sie erzählt von schweren Verlusten, Zusammenhalt und Hoffnung. 
Ich wurde so sehr in den Bann dieses Buches gezogen, dass ich es in weniger als 24 Stunden durchgelesen habe, obwohl ich andererseits auch nicht wollte, dass es jemals endet. Ich habe mit den Charakteren gelacht und gehofft und gekämpft und geweint. Ich war so tief in dieser Geschichte gefangen, dass alles so real erschien und ich mich wie ein Teil dieser Welt gefühlt habe.

Der Schreibstil:
"Mein Jahr mit Dir" ist Julia Whelans erster Roman und ich muss sagen: Was für ein Wahnsinns-Debüt! Julia Whelan weiß wirklich, wie man Leser in den Bann zieht und eine Welt zwischen den Seiten zum Leben erweckt. Es gab nicht eine Passage in diesem Buch, die mich gelangweilt hat oder bei der ich mich gefragt habe, was damit gerade bezweckt wird. Meiner Meinung nach war diese Geschichte vom Anfang bis zum Ende schlüssig, fesselnd und einfach nur wunderschön.

Fazit:
Ein wahnsinnig schönes Buch über die Liebe, das Leben und große Entscheidungen. Ich kann es nur weiterempfehlen!



Donnerstag, 4. Juli 2019

[Rezension] Iris & Felicitas Komarek - Lernen für Faule

Hallo ihr Lieben,

meine letzte Rezension ist ja schon fast genau einen Monat her, was daran liegt, dass ich mich zur Zeit in der Klausurenphase befinde und kaum Zeit zum Lesen aufbringen kann. Ich gehöre leider zu den Menschen, die sich immer super verrückt machen, viel zu viel (und leider dadurch auch sehr uneffektiv) lernen und ihr restliches Leben während dieser Zeiten komplett vernachlässigen. Da ich das wirklich dringend ändern möchte, kam dieses Buch (welches mir freundlicherweise vom Südwest-Verlag zur Verfügung gestellt wurde, vielen Dank!) genau richtig.


Titel: Lernen für Faule
Autor/in: Iris & Felicitas Komarek
Seiten: 190
Verlag: Südwest
Preis: 10,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Dieses Buch hält wirklich, was es verspricht: es zeigt einem schlaue Strategien für einen schnellen Lernerfolg. Zwar habe ich mich schon mitten in der Prüfungsphase befunden, als das Buch bei mir ankam, doch nachdem ich es innerhalb kürzester Zeit verschlugen hatte, habe ich meine vorher angefertigten Lernzettel und meine bisherige Lernstrategie über Bord geworfen und bin die Sache nochmal komplett anders angegangen. Durch den Selbsttest am Anfang konnte ich erstmal herausfinden, welcher Lerntyp ich bin und ich muss sagen: Das Ergebnis ("der disziplinierte Erfolglos") kam nicht wirklich überraschend. Ich bin die Person, die bis tief in die Nacht lernt und versucht, ihren Kopf mit allem nur erdenklichen Detailwissen vollzustopfend und wundere mich dann über Blackouts in den Klausuren. Ich fand es dennoch komischerweise echt hilfreich, diese "Diagnose" noch einmal schwarz auf weiß zu haben, denn das hat mir irgendwie das Gefühl gegeben, die Erlaubnis zu haben, mit meinen alten Lerngewohnheiten zu brechen und es mal auf eine ganz andere, entspanntere und wahrscheinlich auch gesündere Art zu versuchen. Denn wie meine Nerven in den Prüfungsmonaten aussehen, könnt ihr euch wahrscheinlich sehr gut vorstellen. Es kommt nicht selten vor, dass ich plötzlich anfange zu heulen, nur weil ich ein Glas Marmelade nicht aufgeschraubt bekommen. 
Mit dem Wissen über meinen Lerntyp konnte ich mich nun so richtig auf die vorgeschlagenen minimaoistischen Strategien einlassen. Das Buch wurde in "sieben Schlüssel zum effizienten Lernen" eingeteilt, die dann in jedem Kapitel genauer erklärt und mit verschiedenen Lerntechniken und -prinzipien gestützt wurden. Außerdem gab es zu allem sogenannte "Tagebucheinträge" von Felicitas Komarek (der Tochter von Iris Komarek), die ich fast noch mit am hilfreichsten fand, weil sie zeigen, dass das Ganze wirklich funktioniert und wie man es in der Praxis wirklich anwenden kann.
Am Schluss gibt es sogar noch ein paar Tipps und Tricks für Eltern von minimaoistischen Lernern, was ich gerade in der heutigen Zeit, in der viele Eltern dazu tendieren, ihren Kindern schon früh einen unglaublichen Leistungsdruck aufzuerlegen (um das klarzustellen: ich mache mir meinen Leistungsdruck selbst! :D), unglaublich wichtig und hilfreich finde.
Mir persönlich hat dieses Buch echt die Augen geöffnet und ich denke, dass es mir das Leben deutlich erleichtern wird. Wenn ich mich an die Prinzipien in diesem Buch halte, dann werde ich die restliche Prüfungsphase ganz sicher ohne weitere Heulanfälle überstehen und vor allem weiß ich jetzt, dass die nächste Prüfungsphase kein Grund sein wird, den Kopf in den Sand zu stecken und sein Leben zu vernachlässigen, denn es geht echt auch anders!

Fazit:
Dieses Buch ist perfekt für jeden, der auf der Suche nach einer effizienten Lernstrategie ist. Egal, ob ihr "zu wenig" oder "zu viel" tut, dieses Buch kann euch sicherlich helfen, einen gesunden Mittelweg zu finden, mit dem ihr ganz sicher ans Ziel kommen werdet!

Mittwoch, 5. Juni 2019

[Rezension] Nicola Jane Hobbs - Mein Neustart mit Yoga

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute mal eine Buchvorstellung der anderen Art für euch. Vor ein genau drei Wochen kam das Buch "Mein Neustart mit Yoga" von Nicola Jane Hobbs bei mir an, welches mir freundlicherweise vom Südwest-Verlag zugeschickt wurde (viele lieben Dank!). Ich habe es mir sofort geschnappt, die Einleitung durchgelesen und noch an diesem Tag mit der 21-Tage-Yoga-Challenge beginne. Heute war also mein letzter Tag und ich möchte euch sofort von meinen Erfahrungen berichten!



Titel: Mein Neustart mit Yoga
Originaltitel: Thrive through Yoga
Autor/in: Nicola Jane Hobbs
Seiten: 192
Verlag: Südwest
Preis: 20,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Das Buch bietet eine 21-tägige Yoga-Challenge an, die einem dabei helfen soll, Ängste und Stress hinter sich zu lassen, neuen Mut zu fassen und außerdem einen leichten Einstieg in die Welt des Yogas zu finden. Ich mache zwar bereits seit einigen Jahren Yoga, dennoch konnte ich ein wenig mehr Regelmäßigkeit vertragen und eine Stresslinderung sowieso (denn ich bin der Stress in Person - mich stresst einfach alles! :D). Also war ich unglaublich gespannt auf dieses Buch.
Das Buch ist in sechs verschiedene Teile getrennt. Teil 1 beschäftigt sich mit der Einleitung: Wir lernen Nicola und ihre Geschichte kennen und sie klärt uns über verschiedene Formen der seelischen Störungen und Belastungen auf, was ich sehr interessant fand und ich konnte mich hier sehr gut mit ihr identifizieren. Außerdem gibt sie eine kleine Einführung in die Praktiken und Leitsätze des Yogas.
In Teil 2 stellt sie uns die "Neustart-Sequenz" (eine etwas abgewandelte Form des Vinyasa)  vor. Diese Abfolge kommt in den späteren Tagen immer wieder vor, weswegen ich sie super schnell auswendig konnte und auch sehr genossen habe. Und ich bin mir absolut sicher, dass meine neu-erworbenen Arm- und Rückenmuskeln definitiv darauf zurückzuführen sind. 
Teil 3 nennt sich "Die Reise" und ist der eigentliche Challenge-Teil. Für jeden Tag gibt es ein bestimmtes Thema, wie z.B. Selbstwahrnehmung, Selbstliebe, Komfortzone verlassen etc., und dazu einen ausführlichen (und meiner Meinung nach immer unglaublich inspirierenden) Text, in dem ich fleißig markiert habe. Danach folgt eine "Selbsterforschung", und ich denke, dass mir diese tägliche Übung sehr dabei geholfen hat, wieder ein wenig mehr auf mich und meinen Körper zu hören. Im Anschluss daran folgt die tägliche Übungssequenz, für die ihr immer ungefähr 30 Minuten einplanen solltet. Im Anschluss gibt es eine kleine Meditationssequenz, die ich manchmal ein wenig vernachlässigt habe (mir fällt meditieren wirklich sehr schwer und ich muss absolut dazu in der Stimmung sein, sonst hibbel ich nur rum). Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Challenge mir einiges gebracht hat: Ich musste mir gezwungenermaßen zwischen all dem Lernen jeden Tag etwas Zeit für mich nehmen und dabei ist mir wieder aufgefallen, wie unglaublich wichtig das ist und wie viel besser ich meinen Alltag so meistern kann. Ich habe definitiv mehr Muskeln aufgebaut. Ich kann es deutlich daran fühlen, dass ich aufrechter stehe und sitze und viel weniger Rückenschmerzen habe, aber ich kann es so langsam auch überall an meinem Körper sehen. Natürlich ist das nicht wichtig, aber definitiv ein schöner kleiner Pluspunkt. Und ich habe meine liebe zum Yoga ganz neu entdeckt und werde die Challenge jetzt einfach nochmal von vorne durchlaufen, weil es mir so viel Spaß gemacht hat und die perfekte Erholung von all dem derzeitigen Lernstress ist.
In Teil 4 gibt es noch fünf weitere Flows, die sich auch bestimmte Themen richten: Abbau von Ängsten, Linderung von Depressionen, positives Körperbild, besserer Schlaf und mehr Energie. Darauf bin ich schon super gespannt, jedoch werde ich sie erst durchlaufen, wenn ich sie "benötige". 
Teil 5 beschäftigt sich ganz mit dem Thema Meditation. Hier gibt es drei geführte Meditationen zu den Themen Ganzkörperentspannung, Selbstliebe und Stress & Angst. Da ich mich mit Meditation  wie bereits gesagt ein wenig schwertue, habe ich mir diese bis jetzt nur durchgelesen und werde aber bei Bedarf bestimmt mal darauf zurückgreifen. 
In Teil 6 findet ihr dann nochmal ein Verzeichnis aller Yoga-Haltungen, die in diesem Buch gebraucht werden mit ausführlicher Erklärung. Darauf musste ich einige Male zurückgreifen, da ich teilweise ganz neue Yoga-Haltungen kennengelernt habe.

Fazit:
Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen. Ob ihr einfach nur neugierig auf Yoga seid oder ob ihr unter starkem Stress steht oder mit Selbstzweifeln, Depressionen, Angstzuständen oder anderen psychischen Problemen zu kämpfen habt, dieses Buch wird euch wirklich gut tun!

Montag, 3. Juni 2019

[Rezension] Beth O'Leary - Love to share

Hallo ihr Lieben,

ich habe gestern Abend ein Buch beendet, von dem ich so unendlich begeistert war! Ihr habt es bestimmt schon mal gesehen, auf Instagram ist es ja zur Zeit überall - und das absolut berechtigt! Die Rede ist von "Love to Share" von Beth O'Leary, welches mir freundlicherweise vom Diana-Verlag zugesandt wurde. Vielen herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle, ihr habt mir eine riesige Freude gemacht!



Titel: Love to Share
Originaltitel: The Flatshare
Autor/in: Beth O'Leary
Seiten: 478
Verlag: Diana
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Tiffy braucht dringend eine günstige Wohnung, nachdem sie endgültig von ihrem Ex-Freund Justin vor die Tür gesetzt wurde. Leon braucht dringend Geld, um den Anwalt seines Bruders bezahlen zu können. Als er daraufhin eine Anzeige schaltet, in dem er sein Zimmer für die Abende und Nächte zur Miete anbietet, kommt das Tiffy gerade gelegen. Denn im Gegensatz zu Leon arbeitet sie tagsüber, die beiden müssten sich also niemals begegnen. Doch dann hinterlässt Tiffy Leon eine Notiz am Kühlschrank und alles verändert sich...

Meine Meinung:

Das Cover
Ich finde das Cover so wunderschön. Die Farben sind so freundlich und fröhlich wie Tiffy und die kleinen Figuren darauf, die Tiffy und Leon darstellen sollen, finde ich so süß. Definitiv ein Hingucker im Bücherregal!

Die Figuren
Oh mein Gott, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich liebe Leon und Tiffy. Schon lange habe ich keine so enge Bindung mehr zu Charakteren aufgebaut, wie es hier der Fall war.
Tiffy ist eine unglaublich inspirierende und starke Person. Sie macht immer ihr Ding und ist einfach sie selbst und lässt sich niemals von irgendwas oder irgendwem unterkriegen. Sie kümmert sich so liebevoll um ihre Mitmenschen und versprüht einfach auf jeder Seite eure Lebenslust. Ich wünschte wirklich von ganzem Herzen, ich wäre wie sie und werde sie mir in Zukunft auf jeden Fall zum Vorbild nehmen!
Leon ist einfach nur zum Verlieben. So ein liebenswürdiger und gutherziger Mensch, der sich wirklich unglaublich um das Wohlbefinden seiner Mitmenschen, vor allem Tiffy, sorgt. Er ist verständnisvoll und witzig und charmant und seine Schüchternheit ist so wundervoll. Ich habe die Kapitel aus seiner Sicht genau so genossen, wie die aus Tiffys und meistens gefallen mir die der weiblichen Protagonisten besser. Und seine Beziehung zu Richie hat mich sehr an meine innige Beziehung zu meiner Schwester erinnert.
Richie ist ein weiterer wundervoller Charakter. Obwohl er den Großteil des Buches über nur in Form von Briefen oder Anrufen in Erscheinung tritt, schließt man ihn gleich ins Herz. Er ist so charmant und witzig und ich habe die Gespräche zwischen ihm und Tiffy so genossen!
Tiffys Freunde - Gerty, Mo und Rachel - sind einfach nur großartig. Sie fangen sie immer auf, sind immer für sie da und stehen ihr stets mit (äußerst witzigem) Rat und Tat zur Seite. Meiner Meinung nach braucht jeder Freunde wie diese drei in seinem Leben!
Holly und Mr. Prior waren ebenfalls ganz wunderbare Charaktere und so tolle Freunde für Leon. Man schließt beide einfach sofort ins Herz und will, dass es ihnen wieder besser geht.
Tja, wenn es um Justin oder Martin geht, dann möchte ich hier lieber erstmal nichts dazu sagen, denn das müsst ihr beim Lesen selbst herausfinden!

Die Geschichte
Diese Geschichte ist absolut einzigartig. Ihr könnt euch sicher sein, dass ihr sowas noch nie gelesen habt. Die Idee mit der Wohnungsteilung nach Tageszeiten ist so genial und ich fand das anfängliche Kennenlernen via Post-its so originell und schön. In diesem Buch geht es nicht nur um eine Romanze, es gibt noch so viele weitere Schichten. Es handelt auch von Freundschaft und Vertrauen. Von großen Veränderungen im Leben und wie man mit ihnen umgehen kann. Von toxischen, missbräuchlichen Beziehungen und davon, wie schwer es sein kann, sich von ihnen zu lösen. Ich finde es unglaublich wichtig, dass dieses Thema mal in einem Buch behandelt wird. Zwar liest man häufiger von Fällen, bei denen es um physische Gewalt geht, doch hier wurde über emotionale Gewalt gesprochen. Die mindestens genau so grausam ist und die so viele Menschen erst viel zu spät als solche erkennen. Das Buch klärt über Anzeichen auf und zeigt Wege auf, wie man aus so einer Beziehung rauskommen kann. Dieser Teil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen, weil ich immer wieder Menschen sehe, die in ihrer Beziehung vollkommen abhängig von ihrem Partner/ihrer Partnerin werden und gar nicht merken, wie es ihnen immer schlechter geht. 
Und ich habe so mitgefiebert bei Richies Prozess, das glaubt ihr gar nicht!

Der Schreibstil
Beth O'Leary hat einen wundervollen Schreibstil. Ihr Humor ist so toll, sie hat wunderbare Charaktere zum Leben erweckt und mich mit diesem Buch absolut fesseln können. 

Fazit:
(Bis jetzt) Mein absoluter Favorit in 2019! So eine wundervolle, witzige, verrückte, mutmachende Geschichte. Dieses Buch werde ich bestimmt nicht nur einmal lesen!