Sonntag, 19. Mai 2019

[Rezension] Markus C. Schulte von Drach - Der Parasit

Hallo zusammen,

ich melde mich endlich mal wieder mit einer Rezension zurück. Da ich in letzter Zeit viele Fortsetzungen gelesen habe, bei denen ich es sehr schwierig finde, ausführliche Rezensionen ohne Spoiler zu schreiben, habt ihr hier länger nichts von mir gehört. Dafür habe ich heute endlich mal wieder einen Thriller für euch rezensiert. Viel Spaß damit! 💕




Titel: Der Parasit
Autor/in: Markus C. Schulte von Drach
Genre: Thriller
Reihe: /
Seiten: 587 Seiten
Verlag: Knaur
Preis: 8,95€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
In München verbreitet ein Serienmörder Angst und Schrecken, der aus dem Nichts aufzutauchen scheint, seine Opfer tot beißt und spurlos wieder verschwindet. Hauptkommissar Hans Bauer und sein Team sind ratlos, denn Augenzeugen sprechen von einem fauchenden "Wesen" mit animalischen Zügen. Dann werden auch aus Hawaii, Schottland und Boston Verbrechen gemeldet, die auf die gleiche unvorstellbare Weise begangen wurden. Die Ermittler vermuten einen Serienmörder, der um die Welt reist. Doch die Wahrheit liegt weit außerhalb all ihrer Vorstellungen...

Meine Meinung:

Das Cover
Thriller-Cover sind ja meistens so eine Sache. Entweder sie sind absolut nichtssagend und werden dem spannenden Inhalt des Buches nicht gerecht oder sie sind unglaublich schaurig. Hier finde ich es jedoch wirklich gelungen, da es die Geschichte meiner Meinung nach gut repräsentiert und der große, leuchtende Schriftzug lenkt definitiv die Aufmerksamkeit auf dieses Buch.

Die Charaktere
Ich finde es persönlich immer etwas schwierig, zu den Charakteren aus Thrillern eine Beziehung aufzubauen und das war leider auch in diesem Buch der Fall. Die Perspektive wechselte immer wieder zwischen denen von den Ermittlern in München, Schottland, Boston und Hawaii und zeitweise kamen sogar kurz Augenzeugen zu Wort. Das fand ich wirklich interessant und es hat definitiv zum Verständnis der Geschichte beigetragen, aber leider war es an manchen Stellen auch sehr schwierig, mit den ganzen Namen nicht durcheinander zu kommen. Eine der Charaktere, eine Psychologin namens Collins, ging mir leider furchtbar auf die Nerven. Zwar war ihr immenses Wissen wirklich beeindruckend und es war spannend, über all diese psychologischen Phänomene zu lesen, aber sie war durchgängig unglaublich besserwisserisch, arrogant und herablassend. Ab dem dritten Kapitel, in dem sie vorkam, wäre ich am liebsten ins Buch geklettert und hätte ihr den Mund mit Klebestreifen zugeklebt.

Die Geschichte 
Die Idee dieses Buches ist absolut brilliant. Ich habe in meinem Leben wirklich schon viele Thriller gelesen, aber "Der Parasit" ist in seiner Idee wirklich einzigartig. Die Auflösung der ganzen Geschichte fand ich so genial, dass ich augenblicklich das dringende Bedürfnis hatte, mit jemandem darüber zu sprechen. 
Ich hatte zwar die ganze Zeit über eine Theorie, was hinter all dem steckt, aber ich habe nicht so eine gut durchdachte und fundierte Auflösung erwartet! Das Ganze wirkte dadurch so real, dass ich erstmal Google befragen musste, ob das alles wirklich geschehen könnte. 
Besonders gut gefallen hat mir auch der Wechsel der Orte. Dadurch, dass immer wieder Morde und Verbrechen von verschiedenen Orten auf der Welt gemeldet wurden, die scheinbar aber alle zusammenhingen, wurde die Spannung stetig gesteigert und man bekam immer wieder neue Schauplätze zu "sehen". 

Der Schreibstil
Markus C. Schulte von Drach hat einen sehr flüssigen und lebendigen Schreibstil. Das finde ich für einen Thriller auch unabdingbar, da man auf Spannung sonst lange warten kann. 
Was mich leider ein wenig gestört hat, waren die vielen erklärenden Ausschweifungen, die das Buch doch unnötig in die Länge gezogen haben und wegen denen ich auch keine vollen fünf Punkte für das Buch vergeben konnte. Es war zwar an sich interessant, über all die psychologischen und biologischen Themen, die die Charaktere in diesem Buch ständig diskutieren, zu hören, aber es war leider nicht unterhaltsam. Dadurch ging leider oftmals die vorher so schön aufgebaute Spannung kaputt, da auf die Meldung eines neuen Mordes erstmal eine 6-seitige Diskussion über die Schuldfähigkeit des Menschen an sich folgte. 

Fazit:
Eine absolut einzigartige Idee und ein Muss für alle Thriller-Fans. So eine Geschichte habt ihr bestimmt noch nicht gelesen!

Mittwoch, 8. Mai 2019

[Rezension] Raquel J. Palacio - Wunder

Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Tagen habe ich "Wunder" von R.J. Palacio gelesen und war so begeistert, dass ich euch unbedingt davon berichten möchte!


Titel: Wunder
Autor/in: Raquel J. Palacio
Genre: Jugendbuch
Reihe: /
Seiten: 444 Seiten
Verlag: dtv
Preis: 9,95€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt: 
Für den kleinen August steht eine besonders aufregende Zeit an: er kommt in die fünfte Klasse. Dass er vorher noch nie auf einer richtigen Schule war und außerdem seit seiner Geburt ein furchtbar entstelltes Gesicht hat, vereinfacht die Sache nicht unbedingt. Doch in der Schule trifft er nicht nur auf den erwarteten Widerwillen, der ihm schon sein ganzes Leben lang entgegen gebracht wird, sondern er erfährt auch, was wahre Freundschaft ist. Und was "mutig sein" wirklich bedeutet...

Meine Meinung:
Ich hatte zuvor bereits den Film gesehen und fand ihn unglaublich toll. Direkt danach musste ich mir natürlich das Buch kaufen, auf dem er basiert, da diese Geschichte mich nicht loslassen wollte.  Und ich bin so froh darüber, das Buch auch gelesen zu haben, denn es war mindestens genau so toll.
Wie im Film wird dieser Abschnitt aus Augusts Leben aus verschiedenen Perspektiven erzählt: sowohl natürlich aus seiner eigenen, als auch beispielsweise aus der seiner Schwester Via oder seiner Freundin Summer und noch vielen weiteren Charakteren dieses Buches. Das fand ich unglaublich toll, denn sein Leben hat ja nicht nur ihn selbst beeinflusst, sondern auch so viele Menschen um ihn herum. 
Palazzos Schreibstil fand ich sehr angenehm. Er war absolut kindgerecht, aber auch für Erwachsene perfekt geeignet. Die Kapitel waren sehr kurz, teilweise sogar nur eine Seite lang, doch das fand ich persönlich sehr angenehm.  Allerdings habe ich mich gefragt, wieso die Kapitel aus Justins Sicht ohne Groß- und Kleinschreibung geschrieben waren, was das Lesen teilweise wirklich erschwert hat und außerdem für mich irgendwie keinen Sinn ergeben hat. Falls ihr wisst, was es damit auf sich hat und euch jetzt denkt "Man, Kiki, wie blöd bist du eigentlich?", dann klärt mich doch bitte auf! :D
Ich finde, dass Palacio die vielen inneren Konflikte der einzelnen Charaktere unglaublich toll herübergebracht hat. Ich habe so mit August gelitten, wenn eines der anderen Kinder gemein war; ich konnte mich in Via hineinversetzen, die ihren Bruder einerseits über alles liebt, aber andererseits natürlich immer in seinem Schatten steht (wobei ich zugeben muss, dass Film-Via mir etwas sympathischer war als Buch-Via); ich habe Augusts Freunde verstanden, die es nicht immer nur leicht fanden, mit ihm befreundet zu sein. Das ganze Buch über habe ich mich irgendwie so zerrissen gefühlt und konnte daher die Gefühle der Charaktere so gut verstehen. 
Als dann abschließend Mr. Pomans Rede kam, hab ich geheult wie ein Schlosshund! Mr. Poman hat mich die ganze Zeit irgendwie an Dumbledore erinnert, so ruhig und weise, und er war so eine wunderbare Stütze für August seine Familie und seine Freunde. So einen Schulleiter wünscht man sich für jede Schule.
Und wo wir gerade bei dem Thema Schule sind: Ich bin absolut der Meinung, dass dieses Buch als Pflichtlektüre in der Unterstufe eingeführt werden sollte. In diesem Alter beginnt der lange und schwierige Übergang vom Kind-Sein zum Erwachsen-Sein und nicht selten stehen dabei Mobbing und unbedachte, verletzende Kommentare an der Tagesordnung. Dieses Buch kann Kindern auf einfühlsame Weise verdeutlichen, wie wichtig es ist, freundlich zueinander zu sein, auch wenn man manchmal vielleicht persönlich nicht so gut mit einer anderen Person klar kommt, und wie furchtbar betroffene Menschen unter Mobbing leiden müssen. Es kann ihnen verdeutlichen, welche Auswirkungen ihre Worte und Taten haben können.

Fazit:
Dieses wundervolle Buch muss einfach jeder gelesen haben; Kind oder Teenager oder Erwachsener, Junge oder Mädchen.

Sonntag, 5. Mai 2019

[Rezension] Sebastian Fitzek - Passagier 23

Hallo ihr Lieben,

ich habe endlich mal wieder ein Buch von einem meiner absoluten Lieblingsautoren - Sebastian Fitzek - gelesen und war wie erwartet hellauf begeistert. Deswegen möchte ich es euch heute nochmal ausführlich vorstellen!


Titel: Passagier 23
Autor/in: Psychothriller
Reihe: /
Seiten: 426 Seiten
Verlag: Droemer
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Jährlich verschwinden auf Kreuzfahrtschiffen etwa 23 Menschen spurlos - so wie die Frau und der kleine Sohn des Polizeipsychologen Martin Schwarz vor fünf Jahren. Seit dieser Tragödie versucht er, seinen Schmerz zu betäuben, in dem er die gefährlichsten und lebensmüden Undercover-Einsätze übernimmt, die sonst niemand ausführen möchte. Als ihn eines Tages nach einem solchen Einsatz der Anruf einer alten Dame erreicht, soll sich seine Welt erneut auf den Kopf stellen. Ihr Anruf kommt von der "Sultan of the Seas", dem Schiff, auf dem Martins Familie verschwunden ist. Und nicht nur das: es sind erneut Menschen verschwunden, doch jetzt ist eines der vermissten Kinder wieder aufgetaucht - mit dem Teddybären seines Sohnes in der Hand...

Meine Meinung:
Mittlerweile habe ich fast alle von Fitzeks Büchern gelesen und jedes Mal denke ich mir vorher, dass man seine vorherigen Bücher eigentlich gar nicht mehr toppen kann. Und jedes Mal belehrt er mich eines Besseren. Auch "Passagier 23" war einfach nur der absolute Wahnsinn!
Das Cover finde ich bereits wirklich ansprechend und es fängt die Atmosphäre des Buches perfekt ein. Meiner Meinung nach ist es auch das schönste Cover von allen seiner Bücher.
Schon der Einstieg in die Geschichte ist so unglaublich spannend, dass man am liebsten gleich mal einen Blick auf die letzten paar Seiten werfen würde, weil man nicht mal mehr eine Sekunde lang im Dunkeln tappen möchte. Diese unglaubliche Spannung zieht sich durch das komplette Buch und wird durch die (mich wahnsinnig machenden) Cliffhanger am Ende jedes Kapitels noch einmal verstärkt. So möchte man das Buch natürlich niemals aus der Hand legen, da die Spannung konstant so hoch ist und einem immer wieder neue Anreize gegeben werden, um weiterzulesen. Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge und die wechselnden Erzählperspektiven tragen zu dieser anhaltenden Spannung bei. Ich habe keine Ahnung, wie er das macht, doch er schafft es tatsächlich, dass es nicht eine einzige langsame oder langweilige Passage in seinen Büchern gibt. Ich hatte durchgängig Herzklopfen und war super schreckhaft, weil ich so angespannt war während des Lesens. Man sollte meinen, dass die Geschichte dadurch vielleicht unrealistisch oder zu dick aufgetragen wirkt, aber das ist wirklich nicht der Fall. 
Martin Schwarz war bis jetzt auch einer von Fitzeks sympathischsten Protagonisten. Denn obwohl er alles verloren hat, so geht er einem doch niemals mit selbstmitleidigen Tiraden auf die Nerven. Vielmehr hat er sich nie ganz aufgegeben und obwohl er diese absolut lebensgefährlichen Aufträge annimmt, so ist er doch noch dazu in der Lage, Hoffnung zu verspüren, als ihn der Anruf der alten Dame erreicht.
Die ganze Geschichte war so einzigartig und so unverkennbar Fitzeks Stil, dass ich einfach nur begeistert sein konnte. Diese vielen Schichten, die sich am Schluss alle irgendwie zu einem großen Ganzen vermischen und dann plötzlich Sinn ergeben - das kann wirklich nur Sebastian Fitzek!

Fazit:
"Passagier 23" ist einfach ein richtiger Fitzek! Sein unverkennbarer, lebendiger Schreibstil und die Auflösung am Schluss, die einem das Hirn rauchen lässt, sind doch die Dinge, für die wir ihn so lieben. Wenn ihr also wie ich eingefleischte Fitzek-Fans seid, dann solltet ihr euch dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen!

Montag, 29. April 2019

[Rezension] Antje Babendererde - Die verborgene Seite des Mondes

Hallo ihr Lieben,

gestern Abend bin ich (für meine Verhältnisse) echt lange aufgeblieben - bis kurz vor 12! - und habe "Die verborgene Seite des Mondes" von Antje Babendererde beendet. Und da jetzt noch alle Eindrücke ganz frisch und unverfälscht sind, möchte ich es euch natürlich gleich mal vorstellen.


Titel: Die verborgene Seite des Mondes
Autor/in: Antje Babendererde
Genre: Young Adult
Reihe: /
Seiten: 311 Seiten
Verlag: Arena
Preis: 6,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Der Tod ihres Vaters trifft die 15-jährige Julia völlig unvorbereitet. Sie kann es nicht fassen, dass ihr bester Freund plötzlich nicht mehr da sein soll. Zusammen mit ihrer Mutter Hanna reist sie in die Wüste Nevadas, wo ihre Großeltern noch immer auf einer alten Ranch leben, um dort der Abschiedszeremonie für ihren Vater beizuwohnen. Hier trifft sie nicht nur auf ein völlig anderes Leben mitten in der Wildnis, das sich so sehr von ihrem Leben in Deutschland unterscheidet, und auf ihre Familie, sondern sie lernt auch den stillen Simon kennen, der sie von Beginn an fasziniert. Als die beiden Gefühle füreinander entwickeln, müssen sie feststellen, dass ihre Liebe eine große Gefahr darstellt. Werden sie einen Weg finden, um doch miteinander glücklich zu werden?

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren hatte ich bereits zwei andere Bücher von Antje Babendererde gelesen, unter anderem "Libellensommer", welches seitdem zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehört. Deswegen hatte ich vor einiger Zeit eine Menge ihrer Bücher gekauft, die dann leider doch in meinem riesigen SUB untergegangen sind. Als ich dann letztens so vor meinem Regal stand und überlegt habe, welches Buch perfekt wäre, um aus meiner Leseflaute wieder herauszukommen, da fiel mir die Bestellung wieder ein. Und da draußen alles zur Zeit so schön grün wird, dachte ich mir, dass eines ihrer so naturbezogenen Bücher einfach perfekt sei.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich muss zwar gleich zu Beginn sagen, dass dieses Buch zwar nicht an "Libellensommer" heran kommt, aber dennoch fand ich es einfach nur toll. Ich liebe Antje Babendererdes Schreibstil, der so unglaublich lebendig und einfühlsam ist. Sie schafft es mit ihren Beschreibungen immer wieder, die Natur in ihren Bücher von meinem inneren Auge zum Leben zu erwecken. Ich bin ein Mensch, der unglaublich gerne in der Natur ist und sich dort am wohlsten fühlt, daher finde ich die Thematik ihrer Bücher - Natur und Indianer - wirklich faszinierend. In ihren Büchern herrscht immer eine ganz besondere Atmosphäre, die ich nur ganz schwer beschreiben kann. Für mich fühlen sich ihre Bücher an, wie der Himmel vor einem Gewitter - einfach wunderbar!
Besonders gut gefallen hat mir Simon. Seine ruhige und bedachte Art fand ich wirklich sympathisch und ich konnte gut verstehen, warum Julia sich in ihn verliebt.  Meine Beziehung zu Julia hingegen war etwas problematisch. Irgendwie konnte ich in den ersten drei Vierteln des Buches keine richtige Bindung zu ihre aufbauen. Erst zum Schluss hin hatte ich das Gefühl, dass sie mir etwas wichtiger wurde. Sie war mir manchmal einfach etwas zu egoistisch und vor allem zu urteilend gegenüber anderen Menschen. So regt sie sich zum Beispiel über ihre Großmutter auf, weil diese ihre Wäsche in einem Trockner trocknet und das ja so umweltbelastend wäre, isst dann aber selbst drei Seiten später bei Mc Donald's und verstaut ihre Einkäufe in Plastiktüten. Klingt für mich ehrlich gesagt etwas nach Doppelmoral. 
Das Buch wird abwechselnd aus Julias und aus Simons Perspektive erzählt, was ich persönlich immer sehr schön finde. So bekommt man einen guten Einblick in die Entwicklung ihrer Gefühle und kann das Ganze viel besser nachvollziehen. Und obwohl ich Simon als Person lieber mochte, haben mir die Erzählungen aus Julias Sicht irgendwie besser gefallen. Wahrscheinlich, weil sie die Wüste Nevadas zum ersten Mal gesehen hat und somit in ihren Passagen deutlich mehr beschrieben wurde, während das alles für Simon schon ganz verständlich war. 

Fazit:
Der Grund dafür, dass ich für dieses Buch "nur" 4 von 5 Sternen vergeben habe, ist ganz einfach, dass es "Libellensommer" nicht das Wasser reichen konnte. Dennoch war es eine wunderschöne Geschichte über die Familie, die Natur, die Liebe und Neuanfänge und ich würde es jedem von euch empfehlen!

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet und hattet keinen allzu "montägigen" Montag, so wie ich, als mir heute mitten in der Vorlesung auffiel, dass ich die ganze Zeit einen Aufkleber im Gesicht kleben hatte! :D

Habt noch einen schönen Tag,

Kiki

Sonntag, 28. April 2019

Mai-Projekt: SUB-Abbau!

Hallo ihr Lieben,

es ist fast schon wieder Mai. Ich finde es wirklich erschreckend, wie schnell die Zeit vorbeizieht. Mir kommt es vor, als wäre Weihnachten erst ein paar wenige Wochen her und jetzt sitzen wir schon wieder im T-Shirt auf dem Balkon. Aber es nützt ja nichts, sich darüber zu beschweren, lieber sollte man jeden Tag, jede Sekunde seines Lebens in vollen Zügen genießen.
In letzter Zeit habe ich mir selbst sehr viel Stress in allen möglichen Bereichen meines Lebens gemacht, da ich ein unglaublich perfektionistischer Mensch bin. Leider kann das zeitweise bei mir echt die Oberhand gewinnen, sodass ich alles andere, vor allem die Dinge, die ich liebe und die mir gut tun, total schleifen lasse. Das möchte ich im kommenden Monat ändern und habe mir daher vor allem vorgenommen, mir wieder mehr Zeit zum Lesen zu nehmen. Denn das gehört eindeutig zu den Dingen im Leben, die mich absolut glücklich machen!

Und da kommen wir auch schon zu dem eigentlichen Thema meines heutigen Posts. Obwohl ich in letzter Zeit unglaublich wenig gelesen habe, hat mich das nicht davon abgehalten, fleißig Bücher anzuhäufen. Ich kann einfach nicht an Buchläden vorbeilaufen, ohne einmal "hineinzuschauen". Und dann (3 Stunden später) laufe ich mit einer riesigen Tasche voller Bücher wieder raus, die ich mir eigentlich nicht mal leisten kann. Mittlerweile beträgt mein SUB (für die wenigen, die diesen Begriff nicht kennen: er bedeutet "Stapel ungelesener Bücher", oder im Englischen auch "TBR") unglaubliche 139 Bücher. Ich schäme mich wirklich selbst dafür. Keine Ahnung, wie ich es so weit kommen lassen konnte, aber eines ist sicher: Ich muss diesen Stapel dringend abbauen! Also habe ich mir für den Mai vorgenommen, so viele dieser Bücher zu lesen, wie ich kann. Ich werde auch keine neuen Bücher mehr kaufen (es sei denn, es handelt sich um Fortsetzungen von Reihen, denn man sollte nie zu viel Zeit zwischen den einzelnen Bänden verstreichen lassen, das wissen wir ja alle!). Mein SUB ist wirklich außer Kontrolle geraten und es wird höchste Zeit, das wieder zu ändern.

Ich werde euch den ganzen Mai über hier und auch auf Instagram auf dem Laufenden halten und hoffentlich auch jedes einzelne Buch für euch rezensieren. Wie viele Bücher habt ihr denn so auf eurem SUB?



Habt noch einen tollen Sonntagabend,

Kiki

Freitag, 26. April 2019

[Rezension] Klaus Oberbeil - Die Super-Vegan-Diät

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder ein Buch über Ernährung für euch. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nicht mehr so viele Bücher über dieses Thema zu lesen, da sie sich alle meistens widersprechen und mich dann verwirren, aber bei diesem Rezensionsexemplar, das mir vom Südwest-Verlag zur Verfügung gestellt wurde (Danke!!), konnte ich dann doch nicht widerstehen.



Titel: Die Super-Vegan-Diät
Autor/in: Klaus Oberbeil
Genre: Ernährungsratgeber
Reihe: /
Seiten: 145 Seiten
Verlag: Südwest
Preis: 11,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Meine Meinung:
Zu allererst möchte ich gleich mal sagen, dass ich nicht vorhabe, Gewicht zu verlieren. Ich bin lediglich immer auf der Suche nach neuen (veganen und gesunden) Rezepten.
Ich muss leider sagen, dass sich dieses Buch nicht großartig von all den anderen Ernährungsratgebern unterschieden hat, die ich bis jetzt gelesen habe. Allein schon von dem Versprechen auf der Titelseite, "in einer Woche 4 Kilo zu verlieren", halte ich überhaupt nichts. Man kann erstens niemals so pauschal sagen, wie ein Körper auf eine "Diät" reagiert, da schließlich alle Körper unterschiedlich sind und zweitens sind 4 Kilo in einer Woche auch nicht gerade gesund. Auch das Wort "Diät" stört mich doch extrem, da ich keine sehr hohe Meinung von Diäten habe und der Ansicht bin, das niemand jemals eine machen sollte, sondern lieber lernen sollte, auf seinen Körper zu hören. Zu Oberbeils Verteidigung muss ich jedoch sagen, dass er am Ende des Buches mit dem Diätenwahnsinn abrechnet und scheinbar dieselbe Meinung vertritt, wie ich auch. Der Titel ist einfach etwas unglücklich gewählt.
Klaus Oberbeil erklärt zu Beginn einige interessante Fakten über unseren Fettstoffwechsel und darüber, wie toll sich eine pflanzenbasierte Ernährungsweise auf unseren Körper auswirkt. Dem kann ich nur zustimmten und ich fand seine Erklärungen sehr detailliert und leicht nachvollziehbar. Er gibt einige sehr wertvolle Tipps für eine gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, die ich definitiv für mich so übernehmen werde.
Außerdem stellt er einige Lebensmittel vor und erklärt ihre gesundheitlichen Vorzüge, was ich persönlich immer unheimlich interessant finde. Es ist eine tolle Vorstellung, wenn man sich ausmalt, wie diese Lebensmittel unseren Körper bei seiner täglichen Arbeit unterstützt. 
Die Rezepte fand ich dann im "7-Tage-Programm". Dort wird euch eine komplette Woche mit 3 Mahlzeiten am Tag vorgegeben, die ihr als eine Art "Kickstart" nutzen könnt, wenn ihr abnehmen oder einfach gesünder oder vegan(er) leben wollt. Was ich hierbei wirklich gut fand, war, dass er nicht mit Kalorienangaben arbeitet. Er konzentriert sich voll und ganz auf die gesundheitlichen Vorzügen der Mahlzeiten und das finde ich eine willkommene Abwechslung zu all den anderen Diät-Büchern.
Im Anschluss gibt er noch ein paar wertvolle Tipps, wie man einen "schlanken" Lebensstil beibehalten kann. Da waren ein paar wirklich gute Ideen bei, die absolut machbar sind und keine körperliche Schwerstarbeit darstellen.
Am Ende erklärt er nochmal ganz detailliert, was die Vorzüge einer veganen Ernährung sind und von diesem Kapitel war ich besonders begeistert. Pflanzliche Lebensmittel sind Medizin für den Körper und man sollte wirklich so viele pflanzliche und so wenig tierische Lebensmittel wie möglich in seine tägliche Ernährung integrieren!

Fazit:
Dieses Buch eignet sich perfekt für alle, die ein paar Kilo abnehmen, gesünder leben oder die vegan Ernährung "testen" wollen. Alles ist leicht verständlich erklärt und super einfach im Alltag umzusetzen!


Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in das Wochenende,

Kiki

Donnerstag, 25. April 2019

[Rezensions-Interview] Jeffrey Archer - Triumph und Fall

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal mit tatkräftiger Unterstützung meiner Mama, die genau so ein Bücherwurm ist wie ich. Um hier ein bisschen mehr Abwechslung in meine Rezensionen zu bringen, dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre, wenn sie euch hin und wieder von den Büchern berichtet, die sie so gelesen hat. Sie liebt historische Romane, die ich für euch leider nicht rezensieren kann, da ich davon einfach keine Ahnung habe.
Also habe ich sie mir geschnappt und mit ihr ein Interview zu dem Buch "Triumph und Fall" von Jeffrey Archer durchgeführt, welches uns freundlicherweise vom Heyne-Verlag zugeschickt wurde. An dieser Stelle nochmal vielen herzlichen Dank von uns beiden!



Titel: Triumph & Fall
Originaltitel: As the Crow flies
Autor/in: Jeffrey Archer
Genre: historischer Roman
Reihe: /
Seiten: 892 Seiten
Verlag: Heyne
Preis: 10,99€ 
Mamas Bewertung: 3/5 ☆


Klappentext:
"Im Londoner East End verkauft der junge Charlie Trumper Obst und Gemüse auf der Straße. In sehr ärmlichen Verhältnissen lebend, träumt er davon, einmal das größte Kaufhaus der Welt zu besitzen. Aber die Zeiten sind hart, und der Erste Weltkrieg reißt Charlie zunächst aus seinen Träumen. Doch auch die schlimmsten Feinde und Widerstände, selbst eine große tragische Liebe können ihn nicht aufhalten … In seinem großen Epos schildert Jeffrey Archer den Weg seines Helden über mehrere Jahrzehnte, aus den finsteren Gassen Whitechapels in die Welt der Reichen und Mächtigen - und seinen Kampf, sich hier zu behaupten und gleichzeitig aufrecht zu bleiben."

Wie hat dir der Schreibstil von Jeffrey Archer gefallen?
Ich habe ja bereits mehrere Bücher von ihm gelesen und sein Schreibstil hat mir immer sehr gut gefallen. Er schreibt sehr lebendig und flüssig, sodass man durch die Geschichten nur so fliegt. 

Welche Charaktere mochtest du besonders gerne?
Ehrlich gesagt sind mir die Charaktere in diesem Buch alle nicht sonderlich ans Herz gewachsen,  da sie ein wenig zu "glatt" waren. Ihnen ging immer alles so von der Hand und Schicksalsschläge wurden zwar kurz angeschnitten, waren dann aber zwei Seiten später gefühlt wieder vergessen. Außerdem vergingen die Jahre in dieser Geschichte sehr schnell, sodass man nie so richtig die Chance bekam, wirklich eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen. Alles war irgendwie ein wenig zu oberflächlich angeschnitten.

Was hat dir an dem Buch besonders gut gefallen?
"Triumph und Fall" und auch all seine anderen Bücher, die ich bisher gelesen habe, sind alle unglaublich spannend zu lesen, da sie sehr schnelllebig sind. Es wird also nie langweilig. Außerdem hat es mir gut gefallen, dass jede Person mal in der Ich-Perspektive zu Wort kommt, sodass man mehrere Seiten der Geschichte kennen lernen kann. Und man lernt auch immer noch etwas über die Zeiten, in denen seine Bücher spielen, dazu und bekommt wirklich gute Einblicke in das damalige Leben.

Was hat dir eher weniger gut gefallen?
Ich habe so langsam das Gefühl, dass sich all seine Bücher sehr ähneln. Sie sind alle nach dem selben Schema aufgebaut. Die "guten" Hauptcharaktere sind auch immer wirklich gut und vor allem sind sie immer eine Art "Übermensch". Ihnen scheint alles nur so zuzufliegen im Leben und sie legen eine Ausnahmekarriere nach der anderen hin. Teilweise ist das schon sehr unrealistisch. Der Hauptcharakter macht zum Beispiel mal eben heimlich nebenher seinen Bachelor, was einfach unglaubwürdig erscheint. Außerdem sind die "Bösen" hier auch immer einfach nur böse, da gibt es keine zweite Seite der Medaille.
Die Schnelllebigkeit seiner Bücher, die ich auf der einen Seite so mag, hat natürlich auf der anderen Seite auch ihre Nachteile. Viele Dinge werden nur sehr oberflächlich angeschnitten, was dem ganzen Buch die Tiefe nimmt. Schicksalsschläge werden überhaupt nicht "nachhaltig" dargestellt. Wenn dort zum Beispiel eine Frau ihr Kind verliert, dann trauern alle zwei Seiten lang und dann wird es nie wieder erwähnt. Das finde ich sehr schade, da es den Effekt natürlich deutlich mindert und man so auch nicht wirklich mitfühlen kann.

Wie würdest du das "Triumph und Fall" im Vergleich zu Jeffrey Archers anderen Büchern bewerten?
Wenn es das erste Buch gewesen wäre, das ich von ihm lese, dann hätte es mir wahrscheinlich deutlich besser gefallen. Doch da ich vorher bereits sieben seiner anderen Bücher gelesen hatte und sich doch alle wirklich sehr ähneln, hat es diesmal nicht ganz so gut abgeschnitten.

Würdest du das Buch weiterempfehlen?
Ja. Wer einen flüssig geschriebenen und spannenden historischen Roman lesen möchte, der ist hier auf jeden Fall richtig!


Ich hoffe, diese Art der Rezension hat euch gefallen. Vielleicht könnt ihr mir ja einen Kommentar oder eine Nachricht da lassen und mir eure Meinung dazu mitteilen.
Ich werde mich jetzt noch ein bisschen an den Schreibtisch setzen und etwas für die Uni tun, bevor ich den Rest des Nachmittags mit einem Buch und Eis auf dem Balkon verbringen werden.

Habt einen tollen Tag,

Kiki

Freitag, 12. April 2019

[Rezension] Stacy Kravetz - She's so boss + Ankündigung

Hallo ihr Lieben,

wenn ihr mir auf Instagram folgt, habt ihr bestimmt bereits mitbekommen, dass ich meinen Blog von nun an etwas kleiner halten möchte. Ich war nie wirklich der Typ dafür, Followern hinterher zu jagen und stundenlang möglichst "perfekte" Fotos zu arrangieren, um damit möglichst viele Likes zu bekommen. Ich finde es wirklich toll und bewundernswert, was andere Bookstagrammer da auf die Beine stellen und ich sehe es mir unglaublich gerne an, doch ich selbst bin im Moment einfach so sehr mit meinem Studium beschäftigt, das mir dafür schlichtweg die Zeit fehlt.
Dennoch ist meine Liebe zu Büchern natürlich ungebrochen und daher werde ich hier auch weiterhin Bücher für euch rezensieren. Nur eben ganz ohne den Druck, den ich mir vorher immer gemacht habe.
Ich hoffe, ihr könnt verstehen, worum es mir geht und schaut trotzdem weiterhin mal hier vorbei.

Jetzt kommen wir aber endlich zu dem Buch, das ich euch heute vorstellen möchte. Es wurde mir vom Ariston-Verlag zugeschickt (vielen lieben Dank dafür!) und ich kann euch jetzt schon verraten, dass ich es wirklich toll fand!


Titel: She's so Boss: Der Businessguide für deinen großen Traum
Originaltitel: She's so Boss
Autor/in: Stacy Kravetz
Genre: Ratgeber
Reihe: /
Seiten: 236 Seiten
Verlag: Ariston
Preis: 18,00€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Die Journalistin Stacy Kravetz zeigt in diesem Buch, was man alles braucht, um sein eigenes Business zu gründen. Egal, ob man schon eine Idee hat oder einfach nur den Traum, irgendwann einmal ein eigenes Business zu führen - Stacy kennt die Tipps & Tricks, die einem den Einstieg in die Selbstständigkeit erleichtern. Hier findet ihre alle Fakten von der Idee, über Marketing bis hin zur Finanzierung, super einfach erklärt.

Meine Meinung:
Ich habe zwar (zumindest in nächster Zeit) nicht vor, mein eigenes Business zu gründen, doch da ich zur Zeit im zweiten Semester Wirtschaftspsychologie studiere und später gerne in der Marketingbranche arbeiten würde, war dieses Buch trotzdem von unheimlich großem Wert für mich. 
In super verständlichen Worten führt Stacy Kravetz einen in die Welt der Start-up-Unternehmen ein. In diesem Buch findet ihr nicht nur alle möglichen Informationen zu den Vorgängen, die unumgänglich sind, wenn ihr ein Unternehmen gründen wollt, sondern obendrauf auch noch riesige Mengen an Inspirationen von starken Frauen. Ich liebe Bücher, die von solchen Frauen erzählen und bin immer auf der Suche nach neuen Inspirationen und Vorbildern und Anreizen, die mich jeden Tag ein wenig besser werden lassen, als den Tag davor. Und in dieser Hinsicht wurde ich in diesem Buch so gar nicht enttäuscht. Die Frauen, von denen Stacy hier berichtet, waren allesamt riesige Vorbilder und ich konnte gar nicht genug davon bekommen, von ihren Geschichten zu hören. 
Jedes Kapitel startet mit einem inspirierenden Zitat, die allesamt in meine "Quotes"-Sammlung gewandert sind. Allein dafür hat sich dieses Buch schon gelohnt. Außerdem habe ich so viel über Marketing und Finanzierung gelernt, was mir definitiv in meinem Studium noch zugute kommen wird. 
Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Listen, die zu jedem Thema ein paar Seiten schmücken. Ich bin ja bekanntlich ein riesiger Listen-Fan, also kann man mich damit immer überzeugen. Es gibt doch nichts besseres, als die wichtigsten Informationen kurz & knapp zusammengefasst in einer Liste.
Was mir außerdem unglaublich gut gefallen hat, war der bestärkende Tonfall. Ich finde es toll, ein Buch zu lesen, das Mädchen klarmacht, dass sie alles erreichen können. Denn das können sie und das sollte man ihnen auch von Anfang an zeigen!

Fazit:
Wenn ihr vorhabt, euch selbstständig zu machen oder etwas in diese Richtung studiert (oder studieren wollt) oder euch einfach für Start-up-Unternehmen und Marketing oder Geschichten von starken Frauen interessiert, dann ist dieses Buch genau das richtige für euch!


Für mich geht es heute Nacht in den Skiurlaub und ich sitze hier schon auf gepackten Koffern und warte darauf, dass es endlich losgeht. Ich wünsche euch noch einen tollen Freitag-Abend und ein wunderschönes Wochenende! 

Kiki


Mittwoch, 27. März 2019

Blogtour: "Tiefseeherz" von Johanna Rau - Buchtrailer



Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit hatte ich euch ja das Buch "Tiefseeherz" von Johanna Rau vorgestellt, von dem ich super begeistert war. Es ist am 28. Februar im Loomlight-Verlag erschienen und da ich persönlich absolut von der Geschichte überzeugt war, möchte ich euch heute noch einmal im Rahmen der Blogtour, die bei vielen tollen Bloggern zu Besuch ist, darauf aufmerksam machen. Außerdem könnt ihr am Ende dieses Beitrags sogar etwas gewinnen, also empfehle ich euch, bis zum Schluss dabei zu bleiben.
Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich es mit 5/5 Sternen bewertet habe. Meine ausführliche Rezension könnt ihr euch hier noch einmal durchlesen, da habe ich alles Wichtige zu dieser Geschichte zusammengefasst. Ich kann euch das Buch wirklich nur nochmal ans Herz legen und mit nur 3,99€ ist es auch noch super preiswert!

Die liebe Johanna hat dazu einen wirklich tollen Buchtrailer gebastelt, den ich euch heute zeigen möchte. Für mich spiegelt er einfach genau die wundervolle Atmosphäre, die auch in ihrem Buch herrscht, wider.



Das Gewinnspiel

Wie kann ich teilnehmen?
Natürlich möchte ich euch jetzt auch noch das bereits angekündigte Gewinnspiel vorstellen. Um in den Lostopf zu hüpfen müsst ihr einfach nur bei allen fünf Blogs, die an der Blogtour teilnehmen, vorbeischauen und die jeweilige Frage in einem Kommentar unter dem Beitrag beantworten. Am Ende der Blogtour wird der Gewinner dann von der Autorin persönlich ausgelost.

Was gibt es zu gewinnen?
Die liebe Johanna hat für den glücklichen Gewinner oder die glückliche Gewinnerin ein tolles Paket zusammengepackt, in dem das Ebook und ein paar Goodies enthalten sind.

Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasst mir einen Kommentar hier unter diesem Beitrag und beantwortetet diese Frage: Wie wichtig findet ihr es, einen aussagekräftigen Trailer zu den Büchern zu sehen, die euch interessieren?
  • Kommentiert im Laufe der Woche alle Beiträge der Blogtour (Ich habe sie euch weiter unten noch einmal aufgelistet). 
  • Schenkt der Autorin ein Like auf Facebook oder Instagram.
  • Hier kommt ihr zu den Allgemeinen Gewinnspielbedingungen.
  • Ihr solltet mindestens 18 Jahre alt sein und in Deutschland leben (das Ebook bekommt ihr per Mail zugeschickt).
  • Seid damit einverstanden, dass eure Adressen und E-Mail-Adressen zu Verwendungszwecken weitergegeben werden.
  • Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, den 14.04.2019, um 00.00 Uhr.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Der Gewinner wird nach Ablauf des Gewinnspiels per E-Mail benachrichtigt.

Die Blogtour
Montag 08.04.19: Nicole von "Hexen und Prinzessinnen" stellt euch die Protagonisten vor
Dienstag 09.04.19: Janina von "The Girl Who Reads Books" zeigt euch die wunderbare Kulisse.
Mittwoch 10.04.19: Kiki von "Chapters of Kiki" 
Donnerstag 11.04. 19: Lara von "Fairylightbook" präsentiert euch den Soundtrack.
Freitag 12.04.19: Christine von "Unsere zauberhaften Bücherwelten" im Interview mit der Autorin.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag,

Kiki 

Freitag, 22. März 2019

[Rezension] Bas Kast - Der Ernährungskompass: Das Kochbuch

Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit hatte ich euch ja bereits den Ernährungskompass von Bas Kast rezensiert, von dem ich sehr begeistert war. Als ich dann gesehen habe, dass dazu noch ein Kochbuch kommt, musste ich es natürlich haben und der Bertelsmann-Verlag hat es sogar möglich gemacht. Danke nochmal dafür! :)



Titel: Der Ernährungskompass: Das Kochbuch
Autor/in: Bas Kast
Genre: Sachbuch/Ernährungsratgeber
Reihe: Der Ernährungskompass
Seiten: 223 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann
Preis: 22,00€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Ich war ja schon von dem "Ernährungskompass", der diesem Kochbuch zugrunde liegt, hellauf begeistert. Heutzutage wird man so mit Informationen überschwemmt, was man essen soll und was nicht und so ziemlich alles widerspricht sich gegenseitig. Da kann man wirklich ziemlich durcheinander kommen. Bas Kast hat sich im "Ernährungskompass" mit all diesen Studien zur Ernährung auseinander gesetzt und sie geordnet, sodass am Ende alles gar nicht mehr so verwirrend war und vor allem auch tatsächlich im alltäglichen Leben umsetzbar. Ich kann euch den "Ernährungskompass" also nur noch einmal wärmstens empfehlen.
Auf den ersten paar Seiten des Kochbuchs fasst Kast noch einmal knapp die Grundaussagen des Ernährungskompasses zusammen. Falls ihr also keine Lust oder nicht die Zeit habt, das vorhergegangene Buch zu lesen, könnt ihr euch hier zumindest die Grundprinzipien aneignen. Wer es jedoch wirklich ausführlich wissen möchte und sich mit seinem Körper und all seinen Funktionen ein wenig genauer auseinandersetzten will, dem würde ich dringend empfehlen, sich beide Bücher anzueignen. 
Die Rezepte sind in die Kategorien "morgens", "mittags" und "abends" eingeteilt. Das ist vor allem sinnvoll, da nach Kast die Zeiten, an denen man isst, besonders wichtig sind. Dies wird natürlich auf den ersten paar Seiten des Kochbuchs nochmal ausführlich und gut verständlich erklärt. Die Rezepte sind für jeden einfach zu handhaben und kommen ohne irgendwelche teuren Küchengeräte aus. Was ich vor allem toll fand, war, dass Zutaten verwendet werden, die man überall für nicht allzu viel Geld erstehen kann. Bei vielen anderen Kochbüchern, die sich mit gesunder Ernährung beschäftigen, bin ich oftmals an den ausgefallenen und unglaublich teuren "Superfoods" gescheitert und habe es dann schnell drangegeben.

Fazit:
Ich kann es gar nicht erwarten, endlich die ganzen leckeren Rezepte in diesem Buch zu testen. Wie auch der "Ernährungskompass" selbst konnte mich dieses Buch absolut überzeugen!

Freitag, 8. März 2019

[Rezension] Veikko Bartel - Mörderinnen

Hallo ihr Lieben,

letzte Woche erreichte mich ein Buch vom Mosaik-Verlag, auf das ich sehnsüchtig gewartet habe (danke nochmal dafür!): "Mörderinnen" von Veikko Bartel.



Titel: Mörderinnen
Autor/in: Veikko Bartel
Genre: Non-Fiction
Seiten: 233 Seiten
Verlag: mosaik
Preis: 18,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 

Inhalt:
Veikko Bartel hat in seiner Zeit als Strafverteidiger einiges erlebt und sich dabei immer wieder mit der "Psychologie des Bösen" auseinandersetzen müssen. In diesem Buch erzählt er von seinen vier aufwühlendsten Fällen, in denen Frauen zu Mörderinnen wurden: 
  • Die Frau, die ihr Baby auf unglaublich brutale Weise tötet.
  • Die Geschäftsfrau, die sich nicht daran erinnern kann, ihren Mann in einem regelrechten Blutrausch getötet zu haben.
  • Die manipulative Sadistin, die ihre Opfer auf erschreckende Weise foltert.
  • Die Giftmörderin, die alle an der Nase herumgeführt hat.

Meine Meinung:
Ich bin ein riesiger "Criminal Minds"-Fan und daher unglaublich interessiert an der "Psychologie des Bösen". Ich wollte schon immer möglichst viel darüber erfahren und ich weiß, dass es auch vielen anderen so geht. Wahrscheinlich wollen wir alles das unfassbare Grauen, das Unerklärbare erklären. Daher habe ich mich unglaublich gefreut, als dieses Buch bei mir eintraf. Zwar hat es sich nicht ganz als das entpuppt, für das ich es gehalten habe, aber ich war dennoch hellauf begeistert. 
Zu erst einmal muss ich anmerken, dass Veikko Bartels Buch natürlich an die Bücher von Ferdinand von Schirach erinnert. Das ist für mich persönlich definitiv ein Pluspunkt, da ich ein großer Fan seiner Bücher bin. Bartels Schreibstil steht dem von von Schirach auch in keinster Weise nach. Ich war total gefesselt von den Geschichten und konnte das Buch nur widerwillig aus der Hand legen. An manchen Stellen musste ich immer mal wieder tief durchatmen, da ich das Gelesene erstmal verarbeiten musste. Wenn man sich nämlich der Tatsache bewusst ist, dass diese Fälle real sind, kann es teilweise wirklich heftig sein, darüber zu lesen. 
Ich finde, dass es Bartel sehr gut gelungen ist, sich selbst und damit auch mich als Leser in die Täterinnen hineinzuversetzen. Oft habe ich am Anfang einer neuen "Geschichte" die Täterin sofort als kaltblütiges Monster abgestempelt und musste mir dann später (vor allem im Falle der Kindsmörderin) eingestehen, dass die ganze Sache eben doch nicht nur schwarz und weiß ist. Das fand ich wirklich interessant, denn man ist oft so schnell damit, einem Menschen einen Stempel aufzudrücken, ohne wirklich seine Geschichte zu kennen. Dafür müssen es nicht mal solche Extremfälle sein, wir tun es jeden Tag. Und dieses Buch hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht und mir vor Augen geführt, dass ich vielleicht nicht immer so schnell urteilen sollte.

Fazit:
Ein nervenaufreibendes, unglaublich faszinierendes Buch, das zum Nachdenken anregt!

Donnerstag, 7. März 2019

[Rezension] Niklas Ekstedt & Henrik Ennart - Happy Food

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal eine Buchvorstellung etwas anderer Art für euch, nämlich ein Sachbuch zum Thema Ernährung. Ich beschäftige mich unglaublich gerne mit diesem Thema und möchte so viel wie möglich darüber wissen, wie unser Körper funktioniert und wie wir ihn am besten mit allem versorgen können, was er braucht. Daher habe ich mich sehr über das Rezensionsexemplar des Südwest-Verlages gefreut!


Titel: Happy Food
Autor/in: Niklas Ekstedt & Henrik Ennart
Genre: Sachbuch
Seiten: 228 Seiten
Verlag: südwest
Preis: 22,00€ 
Meine Bewertung: 5/5 

Meine Meinung:
Ich war wirklich absolut begeistert von diesem Buch! Allein schon die Aufmachung hat mir unglaublich gut gefallen und ich muss sagen, dass das Buch ein richtiger Hingucker in meinem Kochbuch-Regal ist. Das einzige, was mich bei der Gestaltung dieses Buches minimal gestört hat, ist dass die Seiten teilweise ein wenig zu "vollgestopft" waren und es dadurch manchmal ein wenig unübersichtlich wurde. Aber das trifft wie gesagt nur auf wenige der Seiten zu.
Inhaltlich ist dieses Buch einfach super. In Teil 1 geht es vorrangig um die enorme Wichtigkeit unserer Darmgesundheit und was für fatale Auswirkungen ein Ungleichgewicht im Darm auslösen kann (von Entzündungen bis hin zu Depressionen!). Viele dieser Informationen kannte ich zwar schon aus "Darm mit Charme" von Giulia Enders, aber das untermauert ja nur nochmal die Wichtigkeit dieses Themas.
Im zweiten Teil befassen sich die Autoren mit den sogenannten "Superfoods". Doch anders als ihr vielleicht denken werdet handelt es sich dabei nicht um überteuerte Chiasamen oder Acaii-Beeren, sondern Lebensmittel, die die meisten von uns zu Hause haben und die total unterschätzt werden, wie z.B. Kartoffeln, Bohnen oder Walnüsse. Ich finde es immer wieder toll, etwas über die Vorteile gesunder Ernährung zu erfahren, weil es mich unglaublich motiviert, mich selbst gesünder zu ernähren (was gerade in der Klausurenphase echt zu kurz gekommen ist und sich auch nicht so toll auf meinen Körper, meine Haut und vor allem meine Stimmung ausgewirkt hat).
Der Fokus dieses Buches liegt nicht auf Gewichtsabnahme, sondern auf Ernährung, die glücklich macht. Es wird immer wieder vor Diäten gewarnt und auf deren katastrophalen Auswirkungen auf unseren Körper und unser Gemüt aufmerksam gemacht, was ich wirklich toll finde! Die Autoren zeigen einen Weg auf, wie man mit gesunder Ernährung gegen Depressionen angehen kann und sich im wahrsten Sinne des Wortes "glücklich essen" kann. Außerdem liefern sich gleich eine große Anzahl gesunder und einfacher Rezepte mit, mit denen man ihre Ratschläge gleich in die Tat umsetzen kann.

Fazit:
Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch dieses Buch gelesen haben. Ich finde es so toll, dass ein Buch den Fokus mal nicht auf die Gewichtsreduktion, sondern wirklich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen legt und ich habe so viel Neues gelernt. Ich kann es gar nicht abwarten, jetzt endlich alles in die Tat umzusetzen!