Donnerstag, 28. Februar 2019

[Rezension] Johanna Rau - Tiefseeherz

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch heute ein Buch vorstellen, das mir ganz besonders am Herzen liebt. Vor ein paar Wochen hat die liebe Johanna mich gefragt, ob ich ihr Buch "Tiefseeherz" gerne vorab lesen würde und da konnte ich natürlich nicht nein sagen! Heute ist das Buch ganz offiziell im Loomlight-Verlag erschienen und ich habe es passend dazu auch heute beendet. Und ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich absolut begeistert war!


Titel: Tiefseeherz
Autor/in: Johanna Rau
Genre: Romantasy
Reihe: /
Seiten: 278 Seiten
Verlag: Loomlight
Preis: 3,99€ 
Meine Bewertung: 5/5 

Inhalt:
In dem Küstenort Lavender, der Heimat von Lizzie, verschwinden seit geraumer Zeit immer wieder Menschen spurlos im Meer. Alle sind in Aufruhr, die Furcht vor der See ist groß. Doch Lizzie fürchtet sich nicht, denn nichts liebt sie mehr als das Meer - außer vielleicht Jack, den Jungen mit den tiefblauen Augen. Doch er scheint ein Geheimnis zu hüten, das mit den verschwundenen Menschen zu tun hat. Und als Lizzies beste Freundin Sophie eines Tages ebenfalls nicht vom Strand zurückkehrt, ist ihr klar, dass sie Jack zur Rede stellen muss...

Meine Meinung:
Ich liebe dieses Buch. Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. 
Da wäre zum einen Johannas Schreibstil, der einfach nur genial ist. Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens immer mal wieder ein wenig Neid darauf empfunden habe, dass jemand einen so soliden Debütroman verfasst. Bei mir hörten sich jegliche Schreibversuche beim Lesen an, als wären sie von einer Fünftklässlern verfasst. Nicht so bei Johanna. Mit ihrer Art zu schreiben hat sie es immer geschafft, mich an all die Orte, von denen sie erzählt, mitzunehmen. Alles war so fließend geschrieben, dass man geradezu durch das Buch geflogen ist.
Außerdem hat sie genau meinen Humor getroffen - witzige Anspielungen auf andere Bücher und Disney-Filme und eine ordentliche Portion Selbstironie?! Damit kriegt man mich wirklich immer! 
Ich konnte mich unglaublich gut in Lizzie hineinversetzen und sie ist mir während des Lesens so sehr ans Herz gewachsen. Wobei ich zugeben muss, dass ich fast noch begeisterter von ihrer besten Freundin Sophie war, die einfach so ein Sonnenschein ist und mir definitiv als ein absolutes Vorbild für eine positive Einstellung im Gedächtnis bleiben wird. Aber auch Jack und seine Freunde und Lizzies Dad haben mich absolut begeistert. 
Ich muss außerdem mal kurz anmerken, dass Johanna auf das übliche "Erst tu ich so, als würde ich dich hassen und dann lieben wir uns doch innig"-Prozedere verzichtet hat, und glücklicherweise ebenfalls keine Dreiecksbeziehung gewählt hat, denn von Büchern dieser Art gibt es wirklich bereits genug!
Die Geschichte war wirklich spannend bis zur letzten Seite und ich musste mir doch ein paar Tränen verdrücken, als Lizzie von Sophies Verschwinden erfahren hat. Ich war einfach so in dieser Geschichte gefangen und habe mich mehrmals dabei ertappt, wie ich mir gewünscht habe, auch einmal in Lavender leben zu können. 

Fazit: 
Ein absolutes Muss für alle Fantasy-Fans, die genau wie ich immer noch heimlich davon träumen, im Meer leben zu können, wie Arielle. Ich bin wirklich begeistert und hoffe, dass wir von Johanna noch viel hören werden!

Donnerstag, 21. Februar 2019

[Rezension] Jonas Winner - Die Party

Hallo ihr Lieben,

ich habe vor etwa fünf Minuten ein Buch beendet, das so grandios war, dass ich es euch sofort vorstellen muss. Gestern hat mich ein Paket vom Heyne-Verlag erreicht (Danke!!), in dem sich das Buch "Die Party" von Jonas Winner befand. Ich hab gestern Abend gleich damit begonnen, es zu lesen, weil es sich so spannend anhörte. Und heute konnte ich nichts anderes tun, bis ich wusste, wie das Buch ausgeht!


Titel: Die Party
Originaltitel: Die Party
Autor/in: Jonas Winner
Genre: Thriller
Reihe: /
Seiten: 366 Seiten
Verlag: Heyne
Preis: 12,99€ 
Meine Bewertung: 5/5 

Inhalt:
Es ist der 31. Oktober 2018 - Halloween. Brandon hat zehn seiner ehemaligen Schulfreunde in sein abgelegenes Haus auf dem Berg eingeladen, um noch einmal ihre legendäre Halloween-Party aus dem Jahre 1986 zu wiederholen - natürlich stilecht ohne Handys!
Als die Freunde eintreffen geschieht das Unfassbare: ein Kronleuchter stürzt von der Decke und erschlägt den Gastgeber. Kurz darauf erhalten sie eine Botschaft: Nur einer von ihnen wird dieses Haus lebend verlassen. Und das wird der Killer selbst sein...

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein Horrorfilm im Papierformat. Eine Mischung aus "Saw" und "Scream". 
Ich war von der ersten Seite an in dieser unheimlichen Atmosphäre, die in dem Buch herrscht, gefangen. Während des Lesens habe ich so ziemlich jeden der Charaktere verdächtigt, der Mörder zu sein und es war definitiv nicht zu erahnen, wer es letztendlich war. Da das Buch zwischen den Perspektiven aller zehn Freunde wechselt, erschien jeder unschuldig, so lange er selbst erzählte, aber wieder unglaublich verdächtig, wenn ein Anderer das Erzählen übernahm. 
Ich gebe ehrlich zu, dass ich dieses Buch niemals im Dunkeln gelesen hätte, geschweige denn, wenn ich alleine zu Hause gewesen wäre! Es war so unheimlich und bedrückend, dass ich froh war, dass mir die Sonne in meinem Lesesessel ins Gesicht geschienen hat und ich mich immer mal wieder mit einem Blick nach draußen wieder beruhigen konnte. Jonas Winners Schreibstil ist unglaublich lebendig und ich konnte mir das ganze Grauen (leider) absolut bildlich vorstellen. Falls ihr also eher empfindlich seid, wenn es um blutige oder gewalttätige Szenen geht, dann sind seine Bücher definitiv nichts für euch!
Vor zwei Jahren habe ich bereits das Buch "Murder Park" von Jonas Winner gelesen, von dem ich restlos begeistert war. Aber "Die Party" war nochmal einen Zacken krasser - und hatte definitiv das bessere Ende! Ich kann euch beide Bücher also nur dringend empfehlen, wenn ihr Horror-Fans seid.

Fazit:
Ich musste mich beim Lesen die komplette Zeit in meiner Stuhllehne festkrallen - anders hätte ich die unglaubliche Spannung wohl nicht ausgehalten. Ein absolutes Muss für Horror-Begeisterte!

Dienstag, 12. Februar 2019

[Rezension] Rhena Weiss - Der Kreis des Bösen

Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade eben mein drittes Buch in diesem Monat beendet und möchte es euch gleich mal vorstellen, so lange die Eindrücke ganz frisch sind! Es handelt sich dabei um "Der Kreis des Bösen" von Rhena Weiss, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zugeschickt wurde. Danke nochmal dafür!


Titel: Der Kreis des Bösen
Originaltitel: Der Kreis des Bösen
Autor/in: Rhena Weiss
Genre: Psychothriller
Reihe: Michaela Baltzer
Seiten: 443 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Als die LKA-Ermittlerin Michaela Baltzer zu einem neuen Fall gerufen wird, ist sie ratlos: Die beiden Morde scheinen überhaupt nichts miteinander zu tun zu haben. Eine Prostituierte und eine Medizinstudentin - zwei Frauen aus Kreisen, wie sie kaum verschiedener sein könnten.  Erst als weitere Morde geschehen, wird Michaela und ihrem Team klar, dass es sich um zwei verschiedene Täter handeln muss, die in irgendeiner Verbindung zueinander stehen. Und eins ist klar: wenn sie sie nicht bald fassen, kann das Ganze ungeahnte Ausmaße annehmen. Denn die beiden Täter scheinen in einem Art Wettstreit zu stehen, in dem sie sich immer weiter gegenseitig anstacheln...

Meine Meinung:
Ich hatte letztes Jahr bereits das erste Buch in dieser Reihe, "Das Böse in uns", gelesen und war hellauf begeistert. Rhena Weiss' Schreibstil ist einfach einmalig und so flüssig, dass man nur so durch ihre Geschichten fliegt. Die stete Spannung, die in ihren Büchern herrscht und einen einfach nicht loslassen will, trägt natürlich ebenfalls dazu bei. Schon bei dem ersten Band war ich ganz begeistert von den Charakteren. Ich liebe Michaela als Protagonistin, da sie mir durch und durch sympathisch ist, und nicht, wie oftmals in Thrillern leider der Fall, als eine absolut harte Ermittlern dargestellt wird, sondern durchaus als ein Mensch mit Ängsten und Fehlern. Ihre Kollegen, vor allem Vincent und Doris, hatte ich auch schon im ersten Band sofort in mein Herz geschlossen, ebenso wie ihre Nichte Valerie und ihren Freund Bernd.
Auch dieser Fall war wieder absolut ausgeklügelt. Der Wettstreit zwischen den beiden Mördern hat das Ganze nochmal einen Ticken spannender gemacht und dafür gesorgt, dass diese Geschichte sich von der breiten Masse der Thriller abhebt.
Einen Punkt Abzug habe ich dieses Mal in der Bewertung dennoch gegeben, da ich relativ früh eine Vermutung hatte, wer einer der Mörder sein könnte, die sich dann später auch bestätigt hat. Ich war mir zwar nie zu 100 Prozent sicher, dennoch mag ich einfach am liebsten Enden, von denen man durch und durch überrascht wird. Aber wer weiß, vielleicht geht es anderen Lesern nicht so und ich finde auch nicht, dass es der Spannung einen Abbruch getan hat.

Fazit:
Unglaublich toller Schreibstil, wahnsinnig spannende Geschichte und tolle Charaktere! Meiner Meinung nach ein Muss für alle Psychothriller-Fans!



Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,

Kiki 🌻

Sonntag, 10. Februar 2019

[Rezension] Caroline Kepnes - YOU. Du wirst mich lieben

Hallo ihr Lieben,

die Klausurenphase ist seit Mittwochnachmittag tatsächlich geschafft und ich könnte nicht glücklicher sein! Natürlich habe ich das Semesterende gebührend bei einem Mädelsabend voller Pizza und Süßigkeiten mit meinen besten Freundinnen gefeiert und mich danach sofort ins Lesen gestürzt.
Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte, wird ja gerade dank der Netflix-Verfilmung mit Penn Badgley auf der ganzen Welt gehyped. Ich habe das Buch tatsächlich schon seit zwei Jahren im Regal stehen gehabt, nachdem ich es mal auf einem Wühltisch mit Mängelexemplaren entdeckt hatte. Da ich jetzt natürlich auch die Serie schauen wollte, über die alle gerade reden, musste ich erstmal dringend das Buch lesen - denn seien wir mal ganz ehrlich: So rum ist es einfach besser!
Den Hype kann ich (zumindest, wenn es um das Buch geht) nur teilweise nachvollziehen und in meiner Rezension erfahrt ihr auch, wieso.


Titel: YOU - Du wirst mich lieben
Originaltitel: YOU
Autor/in: Caroline Kepnes
Genre: Thriller
Reihe: Joe Goldberg
Seiten: 507 Seiten
Verlag: Ink Egmont
Preis: 14,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Von dem Moment an, als die junge Schriftstellerin Beck das erste Mal die Buchhandlung von Joe betritt, ist er von ihr fasziniert. Oder welcher Begriff eigentlich eher zutreffen würde: besessen. Da sie mit Kreditkarte bezahlt, ist es ein leichtes für Joe, sie im Internet ausfindig zu machen. Und da Beck dort ihr ganzes Leben veröffentlicht, ist auch nicht weniger schwer, sie auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Joe ist sich sicher: die beiden gehören zusammen. Für immer. Und dafür wird er alles tun. Egal, was oder wer sich ihm in den Weg stellt, er wird jedes Hindernis beseitigen, um endlich den Platz an der Seite seiner großen Lieben einzunehmen. 

Meine Meinung:
Dieses Buch war unglaublich intensiv und hat mich durchgängig beschäftigt, auch wenn ich gerade nicht am Lesen war. Es ist aus der Sicht von Joe geschrieben, und das ganze Buch über spricht er Beck mit "Du" an, was das Ganze meiner Meinung nach noch einmal mehr intensiviert. Joe ist ein zutiefst verstörender Charakter. Er stalkt Beck mit solch einer extremen Präzision, er bringt Leute um, die seiner Meinung nach zwischen den beiden stehen und kann absolut kaltblütig sein. Gleichzeit ist er jedoch dazu in der Lage, Mitleid mit einem einsamen alten Mann zu empfinden, weil er seine Einladung auf eine Tasse Kaffee nicht annimmt. Ich fand es teilweise unglaublich schwierig, nicht doch ein wenig Mitgefühl mit Joe zu entwickeln, was sehr für den unglaublichen Schreibstil der Autorin spricht. 
Ganz anders ging es mir bei Beck. Obwohl sie das "Opfer" in diesem Buch ist, ist sie mir von Anfang bis Ende unglaublich unsympathisch gewesen. Diese Frau ist so voller Gier nach Aufmerksamkeit und kann es nur schwer ertragen, wenn es sich mal nicht um sie dreht. Außerdem ist sie eine absolut notorische Lügnerin. Ihre exzessive Selbstdarstellung im Internet ging mir so unglaublich auf die Nerven, dass ich manchmal wirklich kurz dachte, dass sie es irgendwie ein wenig darauf anlegt, gestalkt zu werden. Natürlich ist das nicht ihre Schuld, dennoch hat sie es Joe damit unglaublich erleichtert.
Insgesamt war mir in diesem Buch niemand so wirklich sympathisch. Erstaunlicherweise hatte ich tatsächlich am ehesten Mitgefühl für Becks Freundin Peach, da sie so verzweifelt war aufgrund ihrer aussichtslosen Liebe, dass ich ihr besitzergreifendes Verhalten sogar ein wenig nachvollziehen konnte. 
Trotz der durchgängigen Spannung und dem Gefühl von Bedrohung, das einen niemals losgelassen hat, fand ich das Buch an einigen vereinzelten Stellen ein bisschen zu langatmig. Klar, Joe ist von Beck besessen und denkt von morgens bis abends an sie, aber muss man das wirklich immer absolut ausführlich beschreiben? Langweilig wurde das Buch dennoch nie und ich konnte die ganze Zeit über nicht abwarten zu erfahren, wie die ganze Geschichte ausgeht.

Fazit:
Ein wahnsinnig origineller und spannender Thriller, der euch von der ersten Seite an fesseln wird!



Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntagnachmittag und morgen einen guten Start in die neue Woche,

Kiki 🌷


Dienstag, 5. Februar 2019

[Rezension] Julia Heaberlin - Paper Ghosts

Hallo ihr Lieben,

ich habe es tatsächlich geschafft: Ich habe mein erstes Buch in diesem Jahr gelesen und das trotz Klausurenphase. Ich bin ja schon ein bisschen stolz auf mich.
Bei dem Buch handelt es sich um "Paper Ghosts" von Julia Heaberlin, welches mir freundlicherweise vom Goldmann-Verlag zugeschickt wurde, & das ich euch heute vorstellen möchte.


Titel: Paper Ghosts
Originaltitel: Paper Ghosts
Autor/in: Julia Heaberlin
Genre: Roman
Reihe: /
Seiten: 480 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€ 
Meine Bewertung: 2/5 ☆

Inhalt:
Seit dem Verschwinden ihrer Schwester hat Grace darauf hingearbeitet, die Wahrheit herauszufinden. Sie hat sich ihren Ängsten gestellt, sie hat trainiert und sie hat grünlich recherchiert - nun ist sie sich sicher, dass der alte Mann auf ihrem Beifahrersitz, Carl Feldman,  der Mörder ihrer Schwester ist. Jedoch ist Carl sich da nicht so sicher. Er kann sich sowieso kaum noch an sein Leben erinnern. Gemeinsam mit ihm möchte Grace nun endlich herausfinden, was mit ihrer Schwester geschah. Doch kann sie Carl überhaupt trauen? Ist er wirklich der dezente alte Mann, für den er sich ausgibt, oder ist er doch ein psychopathischer Serienmörder?

Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext, das Cover und insgesamt die ganze Aufmachung der Buches total vielversprechend. Immer wieder finden sich auf den Seiten gruselige Fotografien und Listen aus Graces Überlebensnotizbuch, mit dem sich sie ihren Ängsten gestellt hat. Und ich bin auch nach wie vor davon überzeugt, dass diese Geschichte viel Potential gehabt hätte. Nur leider wurde dieses gar nicht ausgeschöpft. 
Ich musste mich erst durch knapp 450 Seiten (von 480 wohlgemerkt!) voller ereignisloser Roadtrips und Motelaufenthalte von einer unsympathischen, wenig tief gehenden Protagonistin, einem verwirrten alten Fotografen & seinen unsichtbaren Geister, sowie einem angeschossenen Hund quälen, bevor es endlich mal ansatzweise spannend wurde. Ich fand es schon merkwürdig, dass mir Carl deutlich sympathischer war als Grace, da er ja schließlich unter dringendem Verdacht stand, ihre Schwester ermordet zu haben. Doch bei Grace hat mir einfach die Persönlichkeit gefehlt. Es ging nie so richtig in die Tiefe bei ihr und auch, wenn sie alles nur Erdenkliche tut, um den Mörder ihrer Schwester zu finden, so finde ich doch nicht, dass die Beziehung zwischen den beiden Schwestern in dem Buch als innig dargestellt wird. Ich hatte eher das Gefühl, dass Grace selbst ein kleiner Stalker war, der sich an jedes winzige Detail von jeder winzigen Handlung ihrer Schwester mit geradezu krankhafter Präzision erinnern konnte, aber liebevolle Gefühle konnte ich da nie so wirklich entdecken.
Das komplette Buch über wurde ich mit ihr nicht so richtig warm & ich finde es einfach unglaublich wichtig, beim Lesen irgendeine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen zu können.
Die Auflösung war in der Tat überraschend, aber dennoch lange nicht zufriedenstellend. Das ganze Rätsel wurde auf drei Seiten am Schluss aufgeklärt und hat meiner nach wirklich gar keine Befriedigung dargestellt. 

Fazit:
Eine Geschichte, die unendlich viel Potential gehabt hätte, welches nur leider nicht ausgeschöpft wurde. 

Für mich geht es jetzt noch einen letzten Nachmittag an den Schreibtisch zum Lernen, bevor ich morgen endlich nach der letzten Klausur erlöst sein werde!
Habt noch einen tollen Tag,

Kiki ❤️