Donnerstag, 13. Mai 2021

[Rezension] Catherine Rider - Kiss me in Mykonos

 


Titel: Kiss me in Mykonos
Originaltitel: Kiss me in Mykonos
Reihe: Kiss me
Autor/in: Catherine Rider
Seiten: 286
Preis: 13,00€
Verlag: cbj
Meine Bewertung: 3/5 

Worum geht es?
Izzy hat sich ihre Studien-Auszeit auf dem Kreuzfahrtschiff vor der griechischen Küste eigentlich etwas anders vorgestellt: Anstatt an Bord ihre Karriere als Sängerin in Gang zu bringen und ein paar schöne Tage mit ihrem Freund zu verbringen, betreut sie nun als Hummer verkleidet kleine Kinder und ihr nun Ex-Freund vergnügt sich in der gemeinsamen Kabine mit einer anderen Frau. Daher beschließt Izzy kurzerhand, auf Mykonos an Land zu gehen und sich einen Tag Pause zu können. Dass sie dabei auf den gleichaltrigen Zach trifft, der zu Besuch bei seiner Familie ist, um eine unangenehme Angelegenheit zu klären, und unfreiwillig bei ihm strandet, war dabei nicht geplant. Eigentlich haben beide gerade andere Dinge im Kopf, als eine neue Beziehung zu beginnen. Doch die Chemie stimmt von der ersten Sekunde an...

Meine Meinung:
Ich habe bereits einige Bücher aus der "Kiss me"-Reihe gelesen und mochte sie bis jetzt auch immer sehr gerne. Dieses Buch war jedoch leider meiner Meinung nach bis jetzt das Schwächste, auch wenn ich damit nicht sagen möchte, dass es schlecht war. 

Die Charaktere sind allesamt sympathisch, aber nicht mit sehr viel Tiefe geschrieben. Izzy und Zach sind zwar keine unangenehmen Protagonisten, aber halt auch keine allzu spannenden, die einem beim Lesen irgendwie ans Herz wachsen. Zachs Familie finde ich wirklich toll, jedoch kam ich leider immer wieder mit den verschiedenen Familienmitgliedern durcheinander, weil es so viele waren und manche davon einfach nur zu oberflächlich angeschnitten wurden, sodass ich dazu nie ein richtiges Bild im Kopf hatte. Izzys Exfreund ist das typische Klischee vom bösen, arroganten, aber ach so gut aussehenden Typen, und auch generell hat man sich in diesem Buch einiger Klischees bedient. Das finde ich generell nicht schlimm, macht eine Geschichte meiner Meinung nach aber auch nicht gerade zu etwas Besonderem. 

Was ich an dem Buch jedoch wirklich toll fand, war die Atmosphäre. Ich konnte mir die Landschaft so bildlich vorstellen und habe mich beim Lesen wie im Kurzurlaub gefühlt. 

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm, sodass ich das Buch an einem einzigen Nachmittag durchgelesen habe. Die perfekte Strand-Lektüre also - oder in einem Jahr wie diesem eben auch die perfekte Balkonien-Lektüre!

Fazit:
Dieses Buch ist die perfekte leichte Lektüre für einen schönen Sommertag. Eine süße Romanze ohne allzu viel Tiefgang und Dramatik, dafür aber mit einer ordentlichen Portion Kitsch und Urlaubsgefühl!





Montag, 7. Dezember 2020

[Rezension] Sarah Desai - Leb das Leben, das du leben willst

 


Titel: Leb das Leben, das du leben willst
Autor/in: Sarah Desai
Seiten: 255
Preis: 18,00€
Verlag: südwest
Meine Bewertung: 3/5 

Meine Meinung:
Ich mochte Sarahs Podcast "The Mindful Sessions" immer sehr gerne, daher habe ich mich natürlich unglaublich gefreut, als ich ein Rezensionsexemplar vom südwest-Verlag erhalten habe!
Zuallererst muss ich sagen, dass mir die helle und fröhliche Gestaltung des Buches extrem gut gefällt. Irgendwie ist mir das bei einem Buch, das einem zu mehr Leichtigkeit und Glück im Leben verhelfen soll, doch wichtig. 

Sarah Desai möchte uns in ihrem Buch zeigen, wie wir uns von unseren Ängsten befreien können, unser volles Potenzial entfalten und mutiger und freier leben können. Dazu erzählt sie nicht nur ihre eigene Geschichte und gibt wertvolle Tipps und Tricks, sondern sie regt uns auch mit Aufgaben und Selbstreflexionen zum Denken an. 

An sich hat mir die Grundidee des Buches wirklich gut gefallen, dennoch konnte mich die Umsetzung nicht immer komplett überzeugen. Der Einstieg in das Buch ist mir ziemlich schwer gefallen, da Sarah erstmal sehr ausführlich ihre eigene Geschichte erzählt und ich mich nicht immer so gut damit identifizieren konnte. Die Übungen hingegen haben mich wirklich ins Grübeln gebracht und daher fand ich sie auch sehr hilfreich. Auch die Meditationen haben mir sehr gut gefallen, auch, wenn ich mich erstmal an diese Art der Meditation gewöhnen musste, da ich normalerweise immer Videos schaue. 

An vielen Stellen war mir das Ganze aber dann doch etwas zu spirituell und dadurch irgendwie zu "ungenau", bzw. einfach etwas zu realitätsfern. Ich denke einfach, darauf muss man sich einlassen können und irgendwie glaube ich, dass ich das Buch eventuell nicht zum richtigen Zeit gelesen habe.

Fazit:
Ein schön gestaltetes Buch mit viel Liebe zum Detail, jedoch eher etwas für sehr spirituelle Menschen.

Sonntag, 6. Dezember 2020

[Rezension] Annie Darling - Winter in Bloomsbury

Einen fröhlichen Nikolaustag!

Ich kann gar nicht glauben, dass schon wieder der 6. Dezember ist. Die Zeit rennt und dabei habe ich noch gar nicht so richtig mit meinem vollen Weihnachtsprogramm gestartet. Es wird also höchste Zeit, ein paar Dinge von meiner Christmas Bucket List abzuarbeiten. Neben Dingen wie Plätzchen backen, Winterspaziergängen und unzähligen Weihnachtsfilmen stehen dort natürlich auch einige weihnachtliche Bücher drauf. Eines davon, welches mir freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde, möchte ich euch heute vorstellen. Und ich kann euch jetzt schon verraten, dass es ein absolutes Muss für die Weihnachtszeit ist!





Titel: Winter in Bloomsbury
Originaltitel: A Winter Kiss in Rochester Mews
Autor/in: Annie Darling
Seiten: 480
Preis: 11,00€
Verlag: Penguin
Meine Bewertung: 4/5 

Worum geht es?
Mattie ist die Besitzerin einer kleinen und äußerst erfolgreichen Teestube, die zu der bekannten Buchhandlung Happy Ends in Bloomsbury gehört. Ihre Gebäcke lassen reihenweise Herzen schmelzen, doch ihr eigenes Herz schützt Mattie umso mehr, seitdem es ihr vor zwei Jahren in Paris auf furchtbare Weise gebrochen wurde. Weihnachten mit all seiner Gefühlsduselei und den verliebten Paaren kommt ihr daher höchst ungelegen. Und überhaupt hat sie für Männer nichts mehr übrig, vor allem nicht für Tom, den unverschämten, neunmalklugen Mitarbeiter des Happy Ends'. Doch dann werden die zwei Zimmer in der begehrten WG direkt über dem Laden frei und Mattie muss sich wohl oder übel mit Tom als Mitbewohner anfreunden. Und als dann auch noch mitten im Weihnachtsgeschäft die gesamte Belegschaft ausfällt und die beiden den Laden alleine stemmen müssen, lernen sie sich so langsam etwas besser kennen...

Meine Meinung:
Ich bin wirklich absolut begeistert von diesem Buch! Mit Weihnachtsbüchern ist das bei mir immer so eine Sache: oftmals sind sie ja wirklich sehr schön und atmosphärisch, aber da in vielen dieser Bücher nicht wirklich etwas passiert, brauche ich oftmals ewig, um sie zu lesen. Mir fehlt meistens einfach die Spannung, die mich dazu "zwingt", weiterzulesen. Bei Winter in Bloomsbury war das wirklich anders. Der humorvolle und lockere Schreibstil der Autorin hat mich sofort begeistert und ich hatte wirklich Lust, die Geschichte weiterzuverfolgen. Teilweise musste ich sogar wirklich laut loslachen, da die Dialoge zwischen den Charakteren so lustig waren.

Das Buch hat eine unfassbar schöne Atmosphäre. Es ist so weihnachtlich und gemütlich, einfach die perfekte Lektüre für einen Winterabend auf dem Sofa nach einem langen Arbeitstag. Der Schreibstil der Autorin ist so detailliert und locker, dass man nur so durch die Geschichte "fliegt". 

Außerdem wäre ich so gerne auch ein Teil vom Happy Ends, nicht nur, weil ich so gerne in einer Buchhandlung arbeiten würde, sondern weil dieses Team einfach so toll ist. Mir sind die Charaktere mittlerweile richtig an's Herz gewachsen. Ich liebe Posy und Nina mit ihrer lustigen Art und die ruhige, liebenswerte Verity (zu all diesen Charakteren gibt es übrigens auch Bücher in der Bloomsbury-Reihe!). Cuthbert, den liebevollen älteren Herrn, der als einziger die widerspenstige Kaffeemaschine zähmen kann. Und Mattie mochte ich als Protagonistin ganz besonders gerne. Sie hat so einen lustigen, trockenen Humor und ist eine wirklich starke Frau, die sich alles in ihrem Leben selbst verdient hat. Einfach ein richtiges Vorbild! Und Tom würde ich tatsächlich auch nicht von der Bettkante stoßen...

Auch, wenn die Geschichte natürlich teilweise ein wenig kitschig (aber das ist bei Weihnachtsbüchern irgendwo auch ein Muss, oder?!) und vorhersehbar war, konnte es mich wirklich gut unterhalten und ich werde definitiv auch noch die restlichen Bücher aus der Reihe lesen! 

Fazit:
Wenn ihr auf der Suche nach einem atmosphärischen, schönen, kitschigen Weihnachtsbuch seid, das dennoch Tiefe und Unterhaltungswert hat, dann kann ich euch Winter in Bloomsbury wirklich wärmstens empfehlen!


Mittwoch, 18. November 2020

[Rezension] Manuela Inusa - Adventszeit in der Valerie Lane

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder Mitte November - die Zeit vergeht so unfassbar schnell! - und das bedeutet, dass die schönste Zeit des Jahres direkt vor der Tür steht! Und da ich ja bekanntlich direkt nach Halloween in Weihnachtsstimmung verfalle, habe ich natürlich auch schon einige Weihnachtsbücher gelesen und eines davon möchte ich euch heute vorstellen!

Bei dem Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar - vielen Dank an das Bloggerportal nochmal an dieser Stelle!


Titel: Weihnachten in der Valerie Lane
Autor/in: Manuela Inusa
Seiten: 141
Preis: 18,00€
Verlag: südwest
Meine Bewertung: 3.5/5 

Meine Meinung:
Bei diesem Buch geht wahrscheinlich jedem Fan der "Valerie Lane"-Bücher von Manuela Inusa das Herz auf! Wer von uns wollte nicht schonmal die weihnachtliche Valerie Lane entlang spazieren und eine Pause in der kleinen gemütlichen Teestube einlegen? Mit diesem Buch wird es fast möglich!
Hier findet ihr nicht nur tolle weihnachtliche Rezepte und DIY-Ideen, sondern auch viele Listen und Tipps rund um Weihnachten!

Mich persönlich hat vor allem die Gestaltung des Buches sehr begeistert. Es ist mit so viel Liebe zum Detail gestaltet worden und hat mich definitiv schon mal ein wenig in festliche Stimmung versetzt. Ich liebe ja bunt gestaltete Bücher mit Listen zum drin rumschreiben, Bildern und vielen schönen Illustrationen sowieso über alles und "Adventszeit in der Valerie Lane" ist da wirklich ganz weit vorne mit dabei.

Viele der Rezepte in diesem Buch möchte ich auf jeden Fall dieses Jahr mal ausprobieren - vor allem die Bratäpfel mit Zimtstangen, die sehen einfach nur köstlich aus! Bei den DIY-Ideen sind auch ein paar schöne dabei, aber viele waren mir persönlich etwas zu abstrakt und haben nicht ganz meinem Geschmack entsprochen. Aber wer weiß, vielleicht ist für euch ja noch mehr dabei!

Mein liebster Teil an diesem Buch waren die Listen! Es gibt Listen zum Planen der Geschenke, Listen mit Weihnachtsliedern, To Do Listen für den Advent, Listen für die Weihnachtspost und so weiter und so weiter. Für Listen-Freaks wie mich also echt ein Paradies! Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dieses Buch in der Weihnachtszeit zur Unterstützung zu haben, da ich schon ein kleiner Chaot bin und oftmals Dinge erst auf den letzten Drücker erledige. Mit Hilfe dieser Listen komme ich da dieses Jahr hoffentlich etwas organisierter voran.

Fazit:
Alles in allem ist "Weihnachten in der Valerie Lane" der perfekte Begleiter für die Weihnachtszeit! Wenn ihr auf der Suche nach einem Buch seid, das euch nicht nur in weihnachtliche Stimmung versetzt und euch mit jeder Menge Ideen versorgt, sondern euch auch noch dabei hilft, die Weihnachtszeit ohne Stress genießen zu können, dann seid ihr hier auf jeden Fall goldrichtig!



Samstag, 17. Oktober 2020

[Rezension] Jan Fearnley - Robin, kleiner Weihnachtsheld

Hallo ihr Lieben,

heute wird es hier schon mal ein wenig weihnachtlich! Ich habe vom cbj-Verlag ein wunderschönes Kinderbuch zugeschickt bekommen und ich kann euch jetzt schon versprechen, dass ihr es lieben werdet!







Titel: Robin, kleiner Weihnachtsheld
Originaltitel: Little Robin Red Vest
Autor/in: Jan Fearnley
Seiten: 32
Preis: 14€
Verlag: cbj
Meine Bewertung: 5/5 


Worum geht es?
Es sind noch sieben Tage bis Weihnachten und das kleine Rotkehlchen Robin ist schon ganz aufgeregt. Voller Vorfreude packt er seine sieben schönsten Weihnachtspullis aus und plant, jeden Tag bis Weihnachten einen anderen zu tragen. Doch als er im Wald auf seine frierenden Freunde trifft, kommt doch alles ganz anders…
 
Meine Meinung:
Was für ein unglaublich süßes Buch. Es hat mir so viel Spaß gemacht, die Geschichte von Robin mitzuerleben und ich kann es gar nicht erwarten, es später mit meinen eigenen Kindern zusammen in der Weihnachtszeit zu lesen. Die Geschichte erinnert fast ein wenig an die von Sankt Martin und hat so eine schöne Botschaft: Freunde sind füreinander da und es lohnt sich immer, anderen in Not zu helfen.
Aber noch schöner als die Geschichte finde ich fast schon die Illustrationen. Ich habe wirklich lange nicht mehr so ein wunderschönes Kinderbuch gesehen. Ich habe es als Kind geliebt, wenn meine Mama mir und meiner Schwester abends etwas vorgelesen hat und wir die schönen Bilder dazu ansehen konnten und alles dadurch noch viel lebendiger wurde. Vor allem in der Weihnachtszeit hatte das einen ganz besonderen Zauber und hat die Vorfreude auf die Festtage nochmal gesteigert. 
Ich glaube, ich hätte dieses Buch auch als Kind sehr geliebt und kann es allen Eltern nur ans Herz legen, die auf der Suche nach einem schönen Buch zum gemeinsamen Lesen in der Weihnachtszeit sind!

Fazit: 
Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und den Geist der Weihnachten, garniert mit zuckersüßen Illustrationen. Ganz große Herzensempfehlung!