Sonntag, 28. Oktober 2018

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Insasse

Hallo ihr Lieben,

natürlich konnte ich (trotz Ebbe im Portemonnaie) nicht widerstehen, mir den neuen Fitzek zu kaufen. Ich war einfach zu neugierig und die limitierte Edition einfach zu schön. Wie ich das Buch inhaltlich fand, könnt ihr in meiner Rezension erfahren!


Titel: Der Insasse
Originaltitel: Der Insasse
Autor/in: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Reihe: /
Seiten: 365 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Preis: 22,99€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Ein Jahr ist es nun her, dass der sechsjährige Max Berkhoff spurlos verschwand. Seine Leiche wurde niemals gefunden und der einzige Mensch, der die Polizei zu ihr führen kann, sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und sagt kein Wort. Max' Vater Till sieht nur einen einzigen Weg, endlich Gewissheit zu haben: Er muss mit dem Täter sprechen. Und dafür wird er selbst zum Insassen.

Meine Meinung:
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan. Seine Bücher bringen mich regelmäßig an den Rande des Wahnsinns und erst diese Woche war ich gemeinsam mit meinem Papa im Kino in der Verfilmung seines Buches "Abgeschnitten" und habe mir vor Angst fast in die Hose gemacht. Also konnte ich ich einfach nicht anders, als auch dieses Schmuckstück schnellstmöglich in meinen Besitz zu bringen. Ich habe noch am gleichen Abend mit dem Lesen begonnen und danach jede freie Minute genutzt, um weiter zu lesen, denn die Geschichte hat mich wirklich gefesselt.
Grausame, absolut psychopathische Täter sind wir von Fitzek ja bereits gewohnt, aber Tramnitz, der Täter in diesem Buch, ist wirklich von der ganz schrecklichen Sorte. Die Art und Weise, wie er die Kinder foltert und tötet ist unglaublich furchtbar und ich musste mehrmals heftig Schlucken, wenn ich Passagen aus seinem Tagebuch lesen "musste". Mit seiner arroganten, selbstgefälligen Art hat der Sadist mich regelmäßig auf die Palme gebracht, sodass ich am liebsten in das Buch geschlüpft wäre, um ihn eigenhändig zu erschießen. 
Till Berkhoff hat mir als Protagonist sehr gut gefallen. Er hat sein Ziel nie aus den Augen verloren und ist für seinen Sohn durch die Hölle gegangen, was ich unglaublich bewundernswert finde und man konnte sich wirklich gut in ihn hineinversetzen, wenn es um den Hass ging, den er für Tramnitz verspürte. 
Die Geschichte an sich war auch -wie immer- etwas ganz besonderes. Die Idee ist mal wieder absolut genial und man fragt sich wirklich ständig, wem man in dieser Psychiatrie eigentlich trauen kann und wer im Endeffekt hier wirklich der Geisteskranke ist.
Dennoch habe ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen gegeben. Das liegt zum einen daran, dass es für eine Geschichte von Fitzek ein bisschen langsam angefahren ist. Zwar startet er mit einem riesigen Knall, aber danach flacht die Spannung erstmal ein klein wenig ab (zumindest für Fitzek-Verhältnisse, also war die Messlatte echt hoch gelegt!). Und das ist auch der andere Grund: Im Vergleich mit anderen Thrillern könnte ich auch dieses Buch mit 5 von 5 Sternen bewerten. Ich habe es aber bewusst mit den vorherigen Werken von Fitzek verglichen, damit es für andere Fans etwas einfacher ist, das Buch einzuordnen. Es ist eine wahnsinnig gute Geschichte, aber irgendwo konnte ich mir das Ende schon denken. Ich hatte immer wieder die Vermutung, dass es genau in diese Richtung geht. Zwar konnte ich nicht das gesamte Ausmaß vorhersehen, aber wenn man gerne Bücher von Fitzek liest, dann kommen einem beim Lesen ja direkt so ein paar Theorien. Andere seiner Bücher, wie beispielsweise "Der Seelenbrecher" oder "Das Kind", haben mich einfach mehr gepackt. 

Fazit:
Das Buch kann zwar nicht ganz mit früheren Büchern von Fitzek mithalten, ist aber dennoch mal wieder absolut sein Geld wert!


Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche,

Kiki 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

[Rezension] James Patterson - Der 1. Mord

Hallo ihr Lieben,

da ich mir ja vorgenommen hatte, diesen Herbst vor allem spannende Bücher zu lesen (auch, wenn ich dabei ziemlich von meinem eigentlichen Herbst-TBR abgewichen bin), habe ich heute mal wieder eine Thriller-Rezension für euch.


Titel: Der 1. Mord
Originaltitel: 1st to die
Autor/in: James Patterson
Genre: Thriller
Reihe: Women's Murder Club
Seiten: 350 Seiten
Verlag: blanvalet
Preis: 8,95€ 
Meine Bewertung: 3/5 ☆

Inhalt:
Ein grausamer Doppelmord versetzt San Francisco in Angst und Schrecken - ein junges Brautpaar wurde in der Hochzeitsnacht auf bestialische Art und Weise getötet. Detective Lindsay Boxer übernimmt den Fall, doch ihr wird schnell klar, dass sie Unterstützung braucht. Also trommelt sie ihre Freundinnen Claire, die Rechtsmedizinerin, Cindy, die Reporterin und Jill, die Staatsanwältin, zusammen. Gemeinsam gründen sie den "Women's Murder Club", mit dem sie gegen so ziemlich jede Regel verstoßen. Doch sie sind sich sicher: Wenn sie diesen Mörder stoppen wollen, dann müssen sie zusammenarbeiten. Denn er hat gerade erst angefangen...

Meine Meinung:
Ich hatte vor sechs Jahren schonmal ein Buch von James Patterson gelesen und zwar die neunten Band dieser Reihe. Ich war damals auf Sardinien und auf der Suche nach einem neuen Buch und da die Auswahl englischer Bücher dort nicht sehr groß war, entschied ich mich für diesen Thriller. Das Buch hat mir damals unglaublich gut gefallen, deshalb war ich umso überraschter, dass mich der erste Band nicht so ganz überzeugen konnte. 
Jetzt habe ich zwei Theorien, woran das liegen könnte: es könnte zum einen sein, dass die Übersetzung Schuld daran ist, dass die ganze Geschichte und die Charaktere irgendwie absolut oberflächlich sind oder James Patterson ist einfach mit der Zeit besser im Schreiben geworden.
Ich habe das Gefühl, dass die Gefühlswelt der Charaktere - selbst die der Protagonistin Lindsay Boxer- immer nur kurz angeschnitten wurde, also immer in zwei Nebensätzen einfach so abgehandelt wurde. Das hat die ganze Geschichte beim Lesen irgendwie in ziemlich weite Ferne rücken lassen. Lindsay Boxer kämpft in diesem Buch nicht nur gegen einen besonders abartigen Mörder, sondern auch gegen eine tödliche Krankheit, die in ihrem Körper tobt und verliebt sich außerdem noch- meiner Meinung nach also eine Menge Stoff für einen Blick in ihre Gefühlswelt. Aber rübergebracht wird das Ganze allerdings eher so: "Ich wollte diesen Mörder unbedingt finden, aber ich war so schwach durch meine Krankheit und deswegen durfte ich mich übrigens auch nicht in diesen tollen Mann verlieben.". Das hat mich wirklich extrem beim Lesen gestört.
Der Fall an sich war jedoch genau so grausam und spannend, wie ich den neunten Band auch schon in Erinnerung hatte. Ich hatte keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte und obwohl immer mal wieder kurze Sequenzen aus seiner Sicht gezeigt wurden, war es nicht wirklich nicht zu erraten, wer diese Gräueltaten begangen hat.
Da ich die komplette Reihe für ziemlich wenig Geld ergattern konnte, werde ich sie natürlich auch beenden. Schließlich weiß ich ja, dass zumindest der neunte Band sein Geld allemal wert ist und ich habe die Hoffnung, dass es ab dem zweiten Band bergauf geht. Doch diesem Band kann ich wirklich nicht mehr als wohlwollende 3 Sterne geben.

Fazit:
Spannende Geschichte mit einem guten Plot Twist, die nur leider viel zu oberflächlich behandelt wurde. 

Sonntag, 21. Oktober 2018

[Rezension] Catherine Rider - Kiss me in London

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit melde ich mich endlich mal wieder mit einer Rezension bei euch. Wie viele von euch wahrscheinlich wissen habe ich Ende September ein neues Studium begonnen und da ich nebenbei noch arbeite, hat es einige Zeit gedauert, bis ich meinen Rhythmus gefunden hatte. Das Lesen ist dabei leider etwas zu kurz gekommen. So langsam habe ich jedoch das Gefühl, meinen eigenen Weg gefunden zu haben, der es mir trotz des zeitaufwendigen Studiums und dem Nebenjob erlaubt, auch meine Freizeit nicht zu vernachlässigen. Und deswegen konnte ich gestern Abend auch endlich "Kiss me in London" beenden, welches mir freundlicherweise vom cbj-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.


Titel: Kiss me in London
Originaltitel: Kiss me in London
Autor/in: Catherine Rider
Genre: Jugendbuch
Reihe: A winter romance
Seiten: 315 Seiten
Verlag: cbj
Preis: 13,00€ 
Meine Bewertung: 4/5 ☆

Inhalt:
Die 18-jährige Cassie ist mehr als gefrustet: Sie ist nicht nur von der Uni geflogen, was sie in ein paar Stunden ihrer Mutter beichten muss, sondern hat sich dazu auch noch gerade eben von ihrem Freund getrennt - mit dem sie eigentlich auf dem Weg zum Flughafen war, um von dort aus für ein halbes Jahr nach Ghana zu fliegen. Als sie ein Plakat für ihr Lieblingsstück "Les Misérables" sieht, beschließt sie spontan, sich für ein Ticket anzustellen, um die Begegnung mit ihrer Mutter noch ein wenig hinauszögern zu können.
Die selbe Idee hat auch der 19-jährige Amerikaner Jason Malone. Sein Tag war ebenfalls ein einziger Reinfall: Bei einem Vorsprechen für die hochangesehene "Royal Academy of Dramatic Arts" kann er erst glänzen - bis er sich bei der Aufforderung zu einer kleinen Improvisation ein klein wenig im Ton vergreift und freundlich aber bestimmt von der Bühne gebeten wird. 
Als die beiden in der Vorstellung letztendlich nebeneinander landen, beschließen sie, mit dem Trübsal aufzuhören und stattdessen lieber für ein paar Tage das weihnachtliche London zu erkunden...

Meine Meinung:
Ich hatte ja bereits die beiden Vorreiter "Kiss me in New York" und "Kiss me in Paris" gelesen und beide unglaublich toll gefunden. Doch auch bei diesem Buch muss ich gleich zu Anfang wieder sagen: An den ersten Band "Kiss me in New York" kommt auch der dritte Teil nicht ganz ran. 
Die Charaktere waren wieder einmal wirklich zum Verlieben, wobei mir Cassie zugegebenermaßen manchmal ein wenig überdramatisch war. Das konnte Jason dann aber durch seine etwas unbeholfene, liebenswürdige Art schnell wieder ausbügeln. Und wer weiß - vielleicht wäre ich an Cassie Stelle auch nicht einfacher. 
Die Geschichte ist natürlich nicht von Spannung geprägt, aber das erwartet man bei so einem Buch ja auch nicht. Dennoch war es schön, gemeinsam mit den beiden das weihnachtliche London ein wenig zu erkunden (auch wenn es mir manchmal ein bisschen zu viel um das Thema Theater ging) und zu sehen, wie die beiden sich mehr und mehr ineinander verlieben. Was ich außerdem richtig toll fand, war die Verbindung zum ersten Band dieser Reihe- Jason lebt nämlich für seine Zeit in London bei Charlotte, der Protagonistin des ersten Buchs. 
Leider hat es mir in diesem Buch ein wenig an Weihnachtsstimmung gefehlt, da die beiden mehr in Theatern als wirklich in der Stadt unterwegs waren. Das ist definitiv ein Grund dafür, dass ich für diesen Band nur 4 von 5 Sternen vergeben habe, denen dein beiden Vorgängern war das deutlich besser.

Fazit:
Alles in Allem eine schöne leichte Lektüre für die Winterzeit mit liebenswürdigen Charakteren und einer wirklich süßen Liebesgeschichte!


Und jetzt werde ich noch schnell ein paar Dinge für die Uni erledigen, damit der Rest des Tages nur mir allein gehört - mit Backen, Lesen und alles, was sonst noch zu einem gemütlichen Sonntag dazugehört.

Habt noch einen schönen Tag,

Kiki 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

[Rezension] David McCandless - Das Bilderbuch des nützlichen und unnützen Wissens

Hallo ihr Lieben,

endlich schaffe ich es mal wieder, mich hier zu melden und ein Buch zu rezensieren, das mir freundlicherweise (und zugegebenermaßen auch schon vor einiger Zeit) als Rezensionsexemplar von der Verlagsgruppe Randomhouse zugeschickt wurde.
Im Moment ist mein Alltag ziemlich vollgestopft. Ich bin durchgängig entweder in der Uni, oder ich muss etwas für die Uni tun oder ich bin arbeiten. Zeit zum Lesen bleibt da im Moment nicht viel. Aber ich will mich nicht beklagen, denn ich bin unglaublich dankbar, meinen Traumstudienplatz bekommen zu haben und freue mich über alles, was ich dort lernen kann.



Titel: Das Bilderbuch des nützlichen und unnützen Wissens
Originaltitel: Information is beautiful
Autor/in: David McCandless
Genre: Sachbuch
Reihe: /
Seiten: 240 Seiten
Verlag: Knaus
Preis: 24,99€ 
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Meine Meinung:
Ich lese unglaublich gerne Bücher, mit denen ich mich weiterbilden kann. Mein Allgemeinwissen weist leider einige (ziemlich große) Lücken auf, die ich Stück für Stück zu füllen versuche. Dieses Buch ist perfekt dafür! Wenn ihr euch weiterbilden oder euer Allgemeinwissen etwas aufbessern wollt oder vielleicht nur auf der Suche nach ein paar schlauen Fakten seid, die ihr hier und da in Gespräche einfließen lassen wollt, um intellektueller zu wirken, dann ist dieses Buch wirklich Gold wert! Folgende Themen werden in diesem Buch behandelt:

- "Hip"
- Internet
- Geist
- Natur
- Wissenschaft
- Gesundheit
- Ernährung
- Macht
- Leben
- Film
- Medien
- Musik

Meiner Meinung nach ist das eine wirklich große Auswahl, mit der viele große Wissensbereiche abgedeckt werden. Das ganze wird mit tollen Illustrationen noch ergänzt, die nicht nur das Verstehen erleichtern, sondern auch das Lesen im Allgemeinen. Denn wenn man schon eine Seite öffnet und sich Zeile an Zeile in einer Schriftgröße, für die man eine Lupe benötigt, reiht, dann hat man meist schon keine Lust mehr. Mit all den bunten Bildern in diesem Buch wird das Lernen jedoch eher zu einer spaßigen Angelegenheit und ist auch für die etwas jüngeren Leser super zu verstehen.

Fazit:
Ein super lehrreiches Buch für Wissbegierige jeder Altersgruppe!