Mittwoch, 23. Mai 2018

[Rezension] Tessa Korber - Schweig wie ein Grab

Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Tagen erreichte mich ein weiteres Rezensions-Exemplar der Verlagsgruppe Randomhouse, auf das ich mich sofort mit voller Begeisterung gestürzt habe. Ich habe es innerhalb von weniger als 24 Stunden durchgelesen und bin wirklich beeindruckt von diesem Buch!



Titel: Schweig wie ein Grab
Originaltitel: Schweig wie ein Grab
Autor/in: Tessa Korber
Genre: Krimi
Reihe: Bestatter-Krimi
Seiten: 252 Seiten
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: btb Verlag (Random House)
Preis: 12,00€ (Taschenbuch)
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Viktor hätte niemals gedacht, dass Bestatter einmal der Beruf sein würde, in dem er sich angekommen fühlt, doch nun ist es genau so gekommen. Eines Nachts wird er zum Kloster der Kartäuserinnen gerufen, um der Abmachung nachzukommen: Wenn eine der Nonnen stirbt, wird sie von den anderen Nonnen aufgebahrt, die sich daraufhin zurückziehen, sodass niemand sie jemals zu Gesicht bekommt. Doch als Viktor und sein autistischer Cousin Tobias sich an die Arbeit machen wollen, stoßen sie auf eine Leiche, die dort nicht hingehört. Und sie ist noch warm...

Meine Meinung:
Normalerweise gehöre ich eher der Thriller-Fraktion an und habe seit Ewigkeiten keinen Kriminalroman mehr gelesen - irgendwie hatte ich immer Angst, dass es ihnen an Spannung fehlen könnte. Doch das war bei diesem Buch absolut nicht der Fall! Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt und ich habe es wirklich nur aus der Hand gelegt, wenn ich arbeiten musste. 

Viktor ist ein wirklich sympathischer Protagonist, wenn auch ein bisschen kauzig. Seine Sprüche haben mich mehr als einmal zum Lachen gebracht und damit kann man bei mir immer Pluspunkte sammeln! Er nimmt seine Arbeit mit Humor - was ich als Bestatter schon eine Leistung finde - und ist an den richtigen Stellen einfühlsam. Ein wirklich toller Typ! Überhaupt fand ich alle Charaktere in diesem Buch sehr interessant und einzigartig, auf eine sehr gute Art und Weise.

Die Atmosphäre in dem Buch kann ich nur als mysteriös und irgendwie düster beschreiben - genau richtig für einen Krimi! Das Kloster mit seinem Friedhof, über den die Nebelschwaden ziehen, das Haus von Viktor und seiner Familie, wo im Keller die Toten liegen. Alles irgendwie skurril, aber absolut passend. Und das Cover rundet das ganze nochmal ab und stimmt schon auf die Geschichte ein.

Zu der Geschichte an sich: Ich war absolut begeistert von dem Fall, den Viktor dieses Mal lösen musste. Als er den jungen Clemens auf dem Friedhof vergraben entdeckt und bemerkt, dass seine Leiche noch warm ist, habe ich mich richtig gegruselt und wurde sofort von der Spannung gepackt. Ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist und wer hinter der Tat steckt. Auf die Auflösung wäre ich niemals gekommen! Tessa Korber lockt einen mehrmals auf eine falsche Fährte und gegen Ende hat man eine beträchtliche Auswahl an möglichen Verdächtigen, die alle ein gutes Motiv hätten und irgendwie Sinn ergeben würden. Daher kommt die Auflösung dann umso überraschender!

Korbers Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich würde ihn als locker und flüssig beschreiben, was ein schnelles und problemloses Lesen ermöglicht. Außerdem hat sie es wirklich drauf, mit ihren Worten Bilder und Atmosphären im Kopf des Lesers heraufzubeschwören, wodurch die ganze Geschichte absolut lebendig wird.

Fazit:
Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich dieses Buch in weniger als 24 Stunden durchgelesen. Das liegt daran, dass es mir zum einen unglaublich gut gefallen hat und zum anderen wirklich spannend war. Es gab für mich also gar keine andere Möglichkeit, als diesem Buch 5 von 5 Sternen zu geben und ich kann es allen Krimi- und Thriller-Fans unter euch wirklich empfehlen! Ich werde definitiv auch noch die anderen Bände dieser Reihe lesen.


Euch noch einen schönen Rest-Mittwoch,

Kiki 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen