Montag, 25. September 2017

[Rezension] Chris Carter - Deathcall

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute eine Thriller-Rezension für euch, da ich zur Zeit voll und ganz im Thriller-Fieber bin. Es handelt sich um das Buch "Death Call" von einem meiner absoluten Lieblingsautoren- Chris Carter. Er ist meiner Meinung nach einer der besten Thrillerautoren, die es zur Zeit gibt. Seine Bücher sind allesamt unglaublich spannend, aber auch sehr grausam - meine Freundin Jenny fand sie zu grausam. Aber ich finde sie genau richtig, auch wenn sie zugegebenermaßen sehr brutal sind. Gegen Jack Ketchums Bücher ist das noch nichts!


Titel: Deathcall: Er bringt den Tod
Originaltitel: The Caller
Autor/in: Chris Carter
Genre: Thriller
Reihe: Robert Hunter
Seiten: 412
Erscheinungsjahr: 2017
Preis: 10,99€
Meine Bewertung: 5/5 ☆

Inhalt:
Tanya Kaitlin macht sich gerade für den Abend schön, als sie einen Videoanruf von ihrer besten Freundin Karen bekommt. Munter fängt sie an drauf los zu plappern, bis das Video weggezoomt wird und Tanya die grauenvolle Wahrheit sieht: Karen ist nackt an einen Stuhl gefesselt. Im selben Moment ertönt eine dämonische Stimme, die Tanya zu einem perfiden Spiel auffordert:  Sie muss zwei Fragen richtig beantworten, um ihrer Freundin das Leben zu retten. Doch Tanya scheitert und muss mit ansehen, wie Karen auf bestialische Weise getötet wird.
Ein solch brutales Verbrechen ruft die UV-Einheit des Morddezernats auf den Plan. Robert Hunter und sein Partner Garcia begeben sich auch die Jagd nach dem Killer, doch der hat gerade erst mit dem Töten begonnen.

Meine Meinung:
Als ich das Buch im Laden gesehen habe, musste ich es auf jeden Fall haben, denn ich habe schon so lange auf den nächsten Teil der Robert Hunter-Serie gewartet. Bis jetzt habe ich alle Bücher in dieser Reihe gelesen und war von jedem absolut begeistert! Chris Carter ist ein absoluter Meister der Spannung. Jedes seiner Bücher habe ich in weniger als zwei Tagen verschlungen, so auch dieses. Die Idee des Buches ist wieder einmal absolut genial und grausig: Ein Mörder, der Menschen nicht nur dazu zwingt, geliebten Menschen bei ihrem bestialischen Tod zuzuschauen, sondern ihnen auch indirekt einen Teil der Schuld überträgt, da er ihnen Fragen stellt, die sie eigentlich beantworten können müssten. Ich habe zwischenzeitlich versucht, mich in die Lage der Angerufenen zu versetzen, konnte das aber nicht lange durchhalten: Die Vorstellung war einfach viel zu grausam und ich konnte es wirklich nicht ertragen.
Chris Carter lockt einen in diesem Band mehrmals auf eine falsche Fährte. Ich hatte so oft eine Vermutung, wer der Täter sein könnte und war felsenfest davon überzeugt, richtig zu liegen, da hat die Geschichte wieder eine unvorhersehbare Wendung genommen. Das Buch war wirklich von der ersten Seite bis zur allerletzten Seite ausnahmslos spannend und es hat mich einiges an Mühe gekostet, das Buch zwischendurch auch mal aus der Hand zu legen. Es war sogar so spannend, dass ich abends allein Zuhause regelrecht paranoid geworden bin!
Für alle Thriller-Fans ein absolutes Muss! 


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