Samstag, 16. September 2017

Madeira Memories

Hallo ihr Lieben,

kurz vor dem offiziellen Herbstbeginn möchte ich euch noch einmal in den Sommer mitnehmen. Im Juli war ich mit meiner besten Freundin auf Madeira und ich bin bis jetzt irgendwie nie dazu gekommen, die Fotos zu sortieren und einen Post darüber zu verfassen. Jetzt habe ich mich endlich mal auf meine vier Buchstaben gesetzt und alle Bilder auf meinen PC überspielt und geordnet. Und die Erinnerungen an diese tolle Woche möchte ich euch nicht vorenthalten!

Wir hatten das Ganze super spontan zwei Wochen vorher über Urlaubsguru gebucht- in der Mittagspause auf der Arbeit. Und sobald feststand, dass es für uns auf die Blumeninsel gehen würde, haben wir uns in die Vorbereitungen gestürzt. Wir haben einen Reiseführer gekauft und ihn ausführlich studiert, Reiseziele rausgesucht und Routen geplant. Es wurden Checklisten geschrieben und Last Minute-Einkäufe getätigt.



Und am 4. Juli ging es dann endlich los: Nachdem Mama uns nach einem ausgiebigen Frühstück am Flughafen Köln Bonn rausgelassen hatte, wir eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben hatten, startete unser Urlaub so richtig.


Wir sind am Flughafen in Funchal gelandet und nachdem wir unser Gepäck bekommen hatten, ging es gleich zum Autoverleih, wo wir unseren Fiat Punto abholten, der uns später noch einigen Kummer bereiten sollte. Vom Flughafen aus waren es noch etwa 15 Minuten mit dem Auto bis zum Zentrum Funchals, wo auch unsere kleine Pension war. Funchal ist die Hauptstadt Madeiras und sie ist wunderschön. Groß und bunt, voller wunderschöner Blumen und Menschen und einem tollen Hafen. Bis dahin brauchten wir zu Fuß etwa 5 Minuten und die meisten Abende haben wir auf einer Bank am Pier verbracht, riesige Portionen Eis verschlungen und gelesen. Cocktails kann man hier übrigens auch sehr günstig bekommen und das haben wir natürlich auch gut ausgenutzt.


 Aber nicht nur Funchal haben wir ausgiebig erkundet, sondern auch einige weite Städte, wie hier den Fischerort Camara de Lobos.


Außerdem haben wir zwei Levadawanderungen gemacht, was im Reiseführer dringend empfohlen wurde. Hier seht ihr uns auf unserer Wanderung in Ribeiro Frio. Der Tag war regnerisch und grau, aber wir hatten trotzdem unseren Spaß. Überhaupt konnte das Wetter auf Madeira in Sekundenschnelle wechseln, aber die Sonne hat sich doch die meiste Zeit durchgesetzt.



Hier waren wir auf dem Weg zur Encumeada, einer weiteren Levadawanderung, die dann doch länger wurde, als wir gedacht hätten. Aber es war jede einzelne Sekunde wert, denn die Ausblicke waren einfach atemberaubend!



Wir waren auch ganze drei Mal am Strand! Falls ihr euch für Madeira interessiert solltet ihr euch im klaren darüber sein, dass es nicht wirklich geeignet ist, um einen Standurlaub zu verbringen. Dafür solltet ihr lieber auf die Nachbarinsel Porto Santo fliegen. Wir haben es uns trotzdem nicht nehmen lassen, ein paar Mal an den etwa 20 Minuten entfernten Prainha, den einzigen Naturstrand Madeiras, zu fahren. Dort gibt es dunklen Sand und riesige Wellen (eine davon hat meinen Flip Flop auf dem Gewissen, R.I.P.) und ganz wichtig: eine Strandbar, wo wir unser heiß geliebtes Cider bekommen haben.


Noch ein Tipp für alle, die sich auf Madeira ein Auto mieten wollen: Nehmt eins mit ordentlich PS! Man hat uns einen 60PS Fiat Punto angedreht und er hat sich sehr, sehr schwer getan, die Berge hinauf zu kommen. Einmal ist er uns mitten auf einer steilen Straße verreckt und wir kamen nicht weiter! Also investiert lieber ein bisschen mehr Geld, denn sonst investiert ihr eine Menge Nerven. Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich heulend im Auto saß und nicht weiter wusste, und hätte ich Jenny nicht gehabt, die mir gut zugeredet hat, wäre ich wahrscheinlich ausgestiegen und hätte das Auto einfach stehen lassen.



Und zu guter Letzt zu dir, Jenny: Dieser Urlaub war einer der schönsten, die ich jemals erlebt habe! Ich bin so unglaublich glücklich, dich meine Freundin nennen zu dürfen und wüsste wirklich nicht mehr, was ich ohne dich tun sollte. Du hast immer ein offenes Ohr für mich und jedes meiner noch so kleinen, aberwitzigen Probleme. Ich kann dir zu jeder Tages- und Nachtzeit schreiben, du schaffst es immer wieder, mich zum Lachen zu bringen. Wir sind uns in so vielen Hinsichten so unglaublich ähnlich, was vielleicht der Grund dafür ist, dass wir uns so gut in den anderen hineinversetzen können. Du bist eine der stärksten Personen, die ich kenne, und ich bewundere dich jeden Tag aufs Neue. Ich liebe dich! ♥

Ich hoffe, ich konnte euch vielleicht auch ein kleines bisschen für diese schöne portugiesische Insel begeistern. Die Landschaft ist einfach wunderschön, die Menschen unglaublich freundlich und hilfsbereit (uns wurde jedes Mal geholfen, wenn wir mit dem Auto mal wieder richtig schön in der Klemme steckten!) und man kann so viel unternehmen! Ich war bestimmt nicht das letzte Mal dort.

Ich wünsche euch noch einen schönen Samstag,

Kiki ♥

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