Sonntag, 11. September 2016

Meine top 5 Tipps für einen schönen Arbeitsplatz | STUDYTEMBER

Einen wunderschönen Sonntag, ihr Lieben!

Ich hoffe, ihr hattet bis jetzt ein tolles Wochenende & lasst es heute wie ich mehr oder weniger gemütlich ausklingen. Ich muss zwar weiterhin lernen, aber an Sonntagen beschränke ich das auf maximal zwei Stunden & verbringe die restliche Zeit mit meiner Familie, lesen oder Serienmarathons. & essen. Am liebsten Eis, egal zu welches Jahreszeit.

In dem heutigen Studytember-Post möchte ich mal das Thema "Arbeits- bzw. Lernplatz" ansprechen. Denn ob ihr es glaubt oder nicht, der richtige Platz zum Lernen macht einen großen Teil eures späteren Erfolges aus! Ich werde euch also meinen Schreibtisch zeigen & ein paar der Tipps, die mir persönlich am besten geholfen haben, meinen ehemals "saustalligen" Tisch in einen Platz zu verwandeln, an den ich mich gerne zum Produktiv-Sein setze.

Tipp #1: Ordnung!!
Jaa, dieser Tipp wird euch höchstwahrscheinlich nicht überraschen. Aber ich kann gar nicht oft genug betonen, wie wichtig Ordnung in eigentlich jedem Bereich ist. Noch bis vor Kurzem war ich die größte Chaotin auf Erden. Mein Freund hat mich immer "liebevoll" darauf hingewiesen, wie unordentlich ich doch bin. (Ich möchte hier kurz erwähnen, dass ich einmal folgende Nachricht auf der Arbeit bekam: "Ich wäre gerade fast auf deiner Pfandflaschensammlung ausgerutscht. Räum endlich mal auf." Tja, was soll ich sagen?) Jedoch lege ich mittlerweile großen Wert darauf, dass mein Schreibtisch sowie mein gesamtes Zimmer am Ende des Tages wieder superordentlich ist. Geholfen hat mir dabei eine geniale Technik, die ich mal in einem Video von TeaandTwigs gesehen habe. Ich nenne es "15 Minute Clean". Dafür stelle ich mir als erstes, wenn ich abends von der Arbeit komme, den Timer auf meinem Handy auf 15 Minuten, lege mir eine Gute-Laune-CD oder ein Hörspiel ein & räume für (mindestens) 15 Minuten erstmal alles auf, was nicht an seinem Platz liegt. So kommt es niemals zu einem Riesenchaos, das man kaum noch überblicken kann & bei dem man sich fragt, wie man jetzt von der Tür bis zu seinem Bett kommen soll.
Außerdem habe ich mir angewöhnt, nach dem Lernen immer sofort alle Utensilien wieder dort einzuordnen, wo ich sie hergeholt habe. Früher war ich sogar dafür zu faul, wobei das eine Sache von maximal einer Minute ist!
Wenn mein Zimmer dann wieder blitzblank ist, habe ich auch das Gefühl, dass in meinem Kopf Ordnung herrscht, was das Konzentrieren um einiges einfacher macht. Außerdem kann ich so auch nach der Arbeit super runterkommen, anstatt sofort von der Arbeit zum Lernen überzugehen.



Tipp #2: Ausreichend Platz!
Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man beim Lernzettelschreiben merkwürdige Verrenkungen unternehmen muss, um über Bücher, Stifte, Blöcke & Laptop an das Schreibpapier zu kommen. Glaubt mir, das habe ich echt oft genug getan & es gibt nur Rückenschmerzen, Frust & vermiest einem echt jegliche Motivation! Ich habe mir deshalb angewöhnt, lediglich ein bis zwei Stifte, meinen Block, ein Glas Wasser & die jeweilige Informationsquelle auf dem Tisch zu haben. Der Rest wartet so lange auf dem Bett, bis er wieder zum Einsatz kommt. So kann ich mich nach Belieben auf dem Schreibtisch ausbreiten & kriege keine Wutanfälle bei dem Versuch, meinen Laptop nicht vom Tisch zu schmeißen, während ich mein Prüfungsbuch auf der Tischkante balanciere.

Tipp #3: Das Auge "isst" mit
Meiner Meinung nach setzt man sich viel lieber an einen nicht nur ordentlichen, sondern auch gemütlichen & schön dekorierten Arbeitsplatz. Ich hatte ja bereits in meinem letzten Post meine Leidenschaft für die "Studyblr"-Bilder auf Tumblr erwähnt. Ein paar besonders schöne davon habe ich mir ausgedruckt & über meinem Schreibtisch, genau auf Augenhöhe, an die Wand gepinnt. So habe ich sie beim Lernen immer im Blick & sie erinnern mich stets daran, warum ich lerne, wofür ich das alles tue & dass Lernen eigentlich gar nicht so uncool ist, wie man immer dachte. Hängt euch also Motivation über dem Schreibtisch auf, stellt eine Vase mit Blumen auf, zündet eine Kerze an.. was auch immer euch Freude bereitet, wenn ihr es anseht. Glaubt mir, der Schreibtisch wirkt damit gleich 10x so einladend, wie vorher!



Tipp #4: Licht
Es ist super wichtig, dass ihr an eurem Arbeitsplatz ausreichend Licht habt. Am besten ist natürliches Licht, jedoch kann sich das in der jetzt kommenden dunkleren Jahreszeit oftmals etwas schwieriger gestalten. Da müsst ihr mit Lampen, Kerzen etc. aushelfen. Achtet jedoch darauf, warmes Licht zu benutzen, da dieses dem allgemeine Wohlbefinden viel zuträglicher ist.




Tipp #5: Der richtige Stuhl
Kein großes Geheimnis, aber dennoch oft unterschätzt: die Wahl des richtigen Schreibtischstuhles. Wir verbringen - gerade in der Prüfungsvorbereitung - unglaublich viel Zeit an unserem Schreibtisch & somit auch auf diesem Stuhl. Ist dieser jetzt falsch eingestellt, kann das zu schwerwiegenden Rückenschädigungen führen. Auf der Arbeit haben wir jedes Jahr eine Arbeitssicherungsunterweisung, in der uns unter anderem erklärt wird, wie der Stuhl richtig eingestellt ist. Setzt euch also mal auf euren Stuhl & achtet auf  diese beiden Dinge:
1. Die Höhe des Stuhls muss so eingestellt sein, dass ihr eure Arme in einem 90-Grad-Winkel auf dem Tisch aufliegen.
2. Eure Füße sollten den Boden berühren. Falls sich das mit der gerade genannten Einstellung beißt, besorgt euch einen kleinen Hocker oder einfach eine Kiste, auf die ihr eure Füße stellen könnt.
Außerdem ist es wichtig, dass euer Stuhl nicht schon komplett durchgesessen ist. Niemand sitzt gerne auf den Federn.
Falls ihr schon mit Rückenproblemen zu kämpfen habt, kann auch ein Gymnastikball helfen. Ihr könnt immer mal wieder zwischen Stuhl & Gymnastikball hin- & herswitchen & euren Rücken so toll entlasten.

Kommt gut in die neue Woche & passt auf euch auf!

Kiki ♥

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